Beobachtetes Signal · 28. Okt. 2025 · Market Analysis · Quelle: State of Streaming · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Filme treiben fast die Hälfte des US-Streaming-Umsatzes
Eine von State of Streaming veröffentlichte Analyse von Parrot Analytics zeigt, dass Filme im Jahr 2025 fast 50 % des US-Streaming-Umsatzes ausmachen – ein signifikanter Anstieg gegenüber rund 27 % im Jahr 2022. Verantwortlich für diesen Wandel sind vor allem ältere Lizenztitel: Pay-2/3- und Katalogfilme repräsentieren mittlerweile etwa zwei Drittel des gesamten Filmwerts, verglichen mit rund einem Viertel im Jahr 2022. Streaming-Plattformen setzen verstärkt auf lizenzierte Spielfilme, da diese eine kalkulierbarere Wirtschaftlichkeit für Profitabilität und Subscriber Retention bieten. Netflix-Co-CEO Ted Sarandos betont, dass umfangreiche Filmkataloge eine verlässliche „Wochenendfilm“-Gewohnheit etablieren, die Churn effektiv reduziert. Während Live Sports für Streaming-Dienste das nächste große, jedoch wirtschaftlich komplexere Feld bleiben, fungieren Filme aktuell als stabile Umsatz- und Retention-Assets für die CTV-Strategie.
Signalisiert einen fundamentalen Wandel der Content-Monetarisierung bei Streaming-Plattformen: Klassische Filmbibliotheken und Lizenzierung sichern gezielt die Profitabilität und wirken direkt auf Content-Budgets, Lizenzdeals sowie die CTV-Werbeinventarplanung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Parrot Analytics zufolge machen Filme 2025 fast 50 % des US-Streaming-Umsatzes aus, nach 27 % im Jahr 2022.
- Pay-2/3- und Katalogtitel machen mittlerweile rund zwei Drittel des Filmwerts aus, verglichen mit einem Viertel 2022.
- State of Streaming veröffentlichte den Artikel am 28.10.2025 unter Berufung auf Parrot Analytics und Branchenanalysen.
- Netflix-Co-CEO Ted Sarandos erklärt, dass tiefe Filmbibliotheken eine „Wochenendfilm“-Gewohnheit zur Verhinderung von Churn erzeugen.
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Streaming erreicht 60 Prozent des US-Fernsehkonsums
Ein aktueller Bericht von Samba TV belegt, dass Streaming mittlerweile 60 Prozent der gesamten TV-Nutzung in den USA ausmacht, angetrieben durch einen Anstieg der Streaming-Stunden um 46 Prozent im Jahresvergleich. Dieser Wandel wird maßgeblich durch günstigere, ad-supported Abonnementmodelle – gewählt von mehr als der Hälfte aller SVOD-Abonnenten – sowie die Nutzung mehrerer Dienste pro Haushalt beschleunigt. Zuschauer bevorzugen zunehmend On-Demand-Formate: Wenn Inhalte sowohl linear als auch per Streaming verfügbar sind, greifen über 90 Prozent auf On-Demand zurück. Gleichzeitig expandieren Streaming-Plattformen in traditionelle Domänen des linearen Fernsehens wie Live-Sport und Blockbuster-Premieren. Der Bericht verdeutlicht jedoch eine anhaltende Diskrepanz: Die Aufmerksamkeit der Zuschauer für Streaming wächst schneller als die entsprechenden Werbeinvestitionen, während der globale TV- und Videomarkt bis 2030 voraussichtlich die Marke von einer Billion US-Dollar erreichen wird.
Studie: 5,7 Milliarden US-Dollar Umsatz im nicht-streamenden Film- und TV-Markt
Eine Untersuchung von Worldpanel by Numerator und Predictionist zeigt, dass US-Verbraucher zwischen Oktober 2025 und März 2026 rund 5,7 Milliarden US-Dollar für Filme und TV-Inhalte außerhalb von Streaming-Abos ausgaben. Kinos machten dabei 65 % der Ausgaben aus, wobei etwa 25 % der US-Amerikaner Kinos besuchten (im Schnitt 4,1 Besuche in sechs Monaten). Digitale Leihen und Käufe bleiben bedeutsam: 9 % kauften einen digitalen Film, 10 % leihen einen aus, und TV-Serienkäufe liegen bei durchschnittlich 18 US-Dollar pro Transaktion. Predictionist prognostiziert, dass anhaltende Ticketpreissteigerungen von jährlich 8,9 % den US-Durchschnittspreis bis 2036 auf 38 US-Dollar treiben könnten. Der Bericht beleuchtet zudem Bedenken hinsichtlich digitaler Lizenzierungen, dem Rückgang physischer Medien sowie regulatorische Initiativen wie das kalifornische Gesetz AB 2426, das klarere Offenlegungen bei digitalen Storefront-Verkäufen fordert.
Filme treiben Streaming-Wachstum; Agenturen fordern Datenintegrität; Ströer-Aktie steigt
Die Woche im Überblick beleuchtet drei zentrale Trends. Erstens zeigen Daten von Parrot Analytics, dass Filme im Jahr 2024 mittlerweile 48 Prozent der US-Streaming-Umsätze ausmachen. Bei Disney+ entfallen sogar 74 Prozent der Erlöse auf Spielfilme, was diese als zentralen Wachstumstreiber für Streaming-Dienste etabliert. Zweitens basieren Media-Buying-Entscheidungen britischer Agenturen laut Experian und Insight Avenue primär auf Vertrauen und Datenintegrität, gefolgt von Preis und ROI; Ethik bleibt wichtig, wirkt aber weniger operational. Drittens legte die Ströer-Aktie zu, nachdem Berichte über ein mögliches Übernahmeangebot einer Investorengruppe um I Squared Capital für das Kerngeschäft die Runde machten, was die anhaltende Konsolidierung im AdTech-Sektor widerspiegelt. Zudem bevorzugen jüngere Sportfans laut Ampere Analysis Highlights und Social Content gegenbüber Live-Ereignissen. Insgesamt verbindet das Update Streaming-Ökonomie, datengetriebenen Einkauf und Transaktionsaktivitäten, die das Werbeökosystem prägen.
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