Beobachtetes Signal · 22. Sept. 2026 · Funding · Quelle: techcrunch · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Morphotonics sichert sich 40 Mio. € für Display- und Data-Center-Expansion
Das niederländische Nanoimprint-Lithographie-Unternehmen Morphotonics hat in einer Serie-B-Finanzierungsrunde über 40 Millionen Euro eingeworben, um die Produktion seiner Display-Technologie zu skalieren und in den Markt für optische Komponenten in Data Centers zu expandieren. Zu den Investoren zählen neben den Bestandsinvestoren 3M Ventures, Innovation Industries und BOM auch neue Geldgeber wie Invest-NL, der EIC Fund, Ernij Next und die European Investment Bank. Morphotonics ist auf großflächige Nanoimprint-Lithographie spezialisiert, insbesondere auf die Cypris-Plattform zur Herstellung von Waveguides für Augmented Reality-Brillen. Das Kapital soll für Produktionskapazitäten, Produktentwicklung und Teamerweiterung genutzt werden. Seit September 2024 wurde die Belegschaft auf 60 Mitarbeiter verdoppelt; die nächste Maschinengeneration soll ab Anfang 2027 jährlich über 6 Millionen Waveguides produzieren. Zudem fokussiert sich das Unternehmen auf Co-Packaged Optics für Data Centers, wobei der Hardware-Umsatz derzeit 90 Prozent ausmacht.
Diese Finanzierungsrunde für einen spezialisierten Display-Technologie-Anbieter und die strategische Expansion in die Optik für Data Centers signalisieren starkes Wachstum in den Märkten für Augmented Reality und Photonik.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Morphotonics hat über 40 Millionen Euro in einer Serie-B-Finanzierungsrunde eingeworben.
- Zu den Investoren gehören 3M Ventures, Innovation Industries, BOM, Invest-NL, der EIC Fund, Ernij Next und die EIB.
- Das Unternehmen nutzt Nanoimprint-Lithographie (Cypris-Plattform) für AR-Waveguides und weitere optische Komponenten.
- Die Belegschaft hat sich seit September 2024 auf 60 Mitarbeiter verdoppelt; eine neue Maschine soll ab Anfang 2027 über 6 Millionen Waveguides pro Jahr produzieren.
- Expansion in den Bereich Co-Packaged Optics für Data Centers bei einem Hardware-Umsatzanteil von 90 Prozent.
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Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
iPronics sichert sich 125 Millionen US-Dollar von Nvidia und weiteren Investoren
Das spanische Photonik-Startup iPronics aus Valencia hat in einer von Maverick Silicon und Light Street Capital angeführten Series-B-Finanzierungsrunde 125 Millionen US-Dollar eingesammelt. Zu den Investoren gehört auch Nvidia. Das Unternehmen entwickelt optische Schaltungsschalter (OCS) für KI-Rechenzentren, die eine latenzarme und energieeffiziente Netzwerkneukonfiguration ermöglichen, um die GPU-Auslastung zu verbessern und Bandbreitenengpässe zu überwinden. Die Gesamtförderung beläuft sich nun auf 177 Millionen US-Dollar. Die Mittel sollen verwendet werden, um die Hardware um den Faktor 20 zu verkleinern, die Geschäftstätigkeit zu skalieren und die kommerzielle Einführung zu beschleunigen. Als Ausgründung der Technischen Universität Valencia hat iPronics ein Büro im kalifornischen Santa Clara eröffnet und ist für die Fertigung eine Partnerschaft mit Fabrinet eingegangen. CEO Christian Dupont leitet die Kommerzialisierung, während CTO Daniel Pérez-López die wachsende Nachfrage nach selbstkonfigurierenden Netzwerken hervorhebt und iPronics als Schlüsselakteur im Bereich der optischen Netzwerke positioniert.
Lightspring sichert sich 3,5 Mio. Euro für photonische Chipfertigung
Das französische Startup Lightspring hat über 3,5 Millionen Euro an Finanzmitteln eingeworben, darunter eine 3,1 Millionen Euro schwere Seed-Runde unter Leitung von Atlantic und OVNI Capital sowie einen Zuschuss von 350.000 Euro aus dem i-Lab-Wettbewerb. Das in Besançon ansässige Deeptech-Unternehmen nutzt 3D-Lithographie (Zweiphotonenpolymerisation) zur direkten Herstellung optischer Kopplungsstrukturen auf photonischen integrierten Schaltkreisen (PICs). Ziel sind Kopplungsverluste unter 0,5 dB pro Schnittstelle, wodurch die Verpackungskosten gesenkt werden sollen, die derzeit rund 50 Prozent der PIC-Gesamtkosten ausmachen. Das Kapital fließt in die Entwicklung eines Process Design Kits, die Teamverarbeitung auf zwölf Mitarbeiter sowie die industrielle Qualifizierung des Fertigungsverfahrens, insbesondere für Co-Packaged Optics in der KI-Infrastruktur. Die Technologie basiert auf Forschungen des FEMTO-ST Instituts.
Ehemalige SpaceX-Ingenieure sammeln 50 Millionen US-Dollar für Rechenzentrums-Verbindungen
Drei ehemalige SpaceX-Ingenieure — Travis Brashears, Cameron Robinson und Serena Grown-Haeberli — haben Mesh Optical Technologies gegründet, ein in Los Angeles ansässiges Startup, das in einer von Thrive Capital angeführten Series-A-Runde 50 Millionen US-Dollar eingesammelt hat. Mesh plant die Massenproduktion optischer Transceiver für Rechenzentren, um hochleistungsfähige GPU-Cluster für das Training und die Inferenz großer KI-Modelle zu unterstützen. Das Unternehmen zielt darauf ab, Lieferketten außerhalb Chinas aufzubauen und sich für Großbestellungen in den Jahren 2027 bis 2028 zu qualifizieren. Das Design von Mesh entfernt eine stromhungrige Komponente, wodurch der Stromverbrauch von GPU-Clustern um drei bis fünf Prozent gesenkt werden kann. Investoren bewerten das Unternehmen als Antwort auf Interconnect-Engpässe und nationale Sicherheitsrisiken, die mit der Abhängigkeit von chinesischen Zulieferern verbunden sind.
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