Beobachtetes Signal · 27. März 2023 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Microsoft droht Konkurrenten mit Einschränkung des Bing-Suchdaten-Zugriffs
Einem Bericht zufolge droht Microsoft Konkurrenten im Bereich KI-Chatbots mit der Einschränkung des Zugriffs auf die Suchdaten von Bing. Demnach sollen Anbieter wie DuckDuckGo, Yahoo, You.com und Neeva Bing-Daten genutzt haben, um eigene KI-Anwendungen zu entwickeln. Microsoft hat kürzlich Bing Chat auf Basis von GPT-4 eingeführt, womit klassische Suchantworten ersetzt werden sollen. Laut Bloomberg-Quellen prüft Microsoft eine Kündigung der betroffenen Verträge, da die Datennutzung gegen Vereinbarungen verstoßen könnte. Das Unternehmen führt bereits Gespräche mit Partnern zur Durchsetzung der Richtlinien und zur Wiederherstellung der Compliance. Zudem wird der Bing Image Creator als Teil der aktuellen KI-Offensive genannt, während Branchenbeobachter auf die jüngsten Tool-Launches der Wettbewerber verweisen.
Richtlinienanpassung einer großen Plattform mit direkten Auswirkungen auf den Datennugriff für konkurrierende KI- und Chatbot-Entwicklungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Microsoft droht mit der Einschränkung des Zugriffs auf Bing-Suchindexdaten für konkurrierende KI-Projekte.
- Rivalisierende Dienste wie DuckDuckGo, Yahoo, You.com und Neeva sollen Bing-Daten für die Entwicklung von KI-Chatbots verwendet haben.
- Microsoft hat Bing Chat (GPT-4) gelauncht, um klassische Suchergebnis-Formate zu ersetzen.
- Bloomberg berichtet, dass Microsoft Vertragsbrüche prüft und über Kündigungen der betroffenen Partnerschaften nachdenkt.
- Microsoft steht nach eigenen Angaben im Austausch mit Partnern, um die Einhaltung der vertraglichen Bedingungen sicherzustellen.
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4 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
GreenCore Solutions eröffnet Londoner Büro für A2A-Grocery Agentic Commerce
GreenCore Solutions Corp. (GSC) gab die Eröffnung eines Vertriebsbüros in London, UK, unter der neuen Gesellschaft GreenCore Solutions (UK) bekannt, um seinen Agentic-Commerce-Hub A2A-Grocery.co.uk zu unterstützen. Das Unternehmen führte seine 0-100 Agentic Density Scale ein, die zeigt, dass Großbritannien und Europa 84 % der Lebensmittelhersteller ausmachen, während die USA nur 16 % ausmachen. Die KI-Agenten von GSC haben bisher im Jahr 100 Millionen Transaktionen verarbeitet, davon 40 % aus Europa, 20 % aus den USA und 40 % aus dem Rest der Welt. Das Londoner Büro soll europäische Hersteller mit KI-Agenten verbinden, die für Lebensmitteleinzelhändler in 20 Märkten einkaufen. GSC nutzt Microsoft Azure und Google Cloud Enterprise, mit Datenresidenz in jedem Markt.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
Outlook blockiert MSIX-Dateien als E-Mail-Anhänge
Microsoft hat angekündigt, dass Outlook den Empfang von MSIX-Dateianhängen blockieren wird, um die Verbreitung von Schadsoftware über E-Mails zu verhindern. Die Änderung betrifft sowohl das klassische Outlook für Windows als auch das neue Outlook für Windows sowie andere Clients wie Outlook im Web. Die Entscheidung folgt auf die zunehmende Nutzung von MSIX-Dateien in Phishing- und Malware-Angriffen. Die Sperrung wird schrittweise eingeführt, beginnend mit einem kontrollierten Rollout und dann auf alle Nutzer ausgeweitet. Microsoft empfiehlt, alternative sichere Methoden für den Dateiaustausch zu verwenden. Dieses technische Update ist Teil der umfassenderen Sicherheitsverbesserungen für Outlook-Clients.
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