Beobachtetes Signal · 21. Apr. 2026 · Pricing Change · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Microsoft senkt Game-Pass-Preise und passt Call-of-Duty-Vertrieb an
Microsoft senkt die Abonnementpreise für seine Game-Pass-Dienste, nachdem die neue Gaming-Chefin Asha Sharma einen erneuten Fokus auf die Xbox-Kernzielgruppe angekündigt hat. Game Pass Ultimate wird von 29,99 auf 22,99 US-Dollar pro Monat reduziert, PC Game Pass von 16,49 auf 13,99 US-Dollar. Zudem werden künftige Call-of-Duty-Titel nicht mehr direkt zum Verkaufsstart im Game Pass enthalten sein; Spieler müssen diese neu erwerben (aktuell für 69,99 US-Dollar) oder bis zum folgenden Weihnachtsgeschäft auf die Aufnahme in die Bibliothek warten. Die Maßnahmen folgen auf einen Führungswechsel, schwächelnde Abonnement-Erträge sowie rückläufige Umsätze: Das Gaming-Segment trug im vierten Quartal 7 % zum Konzernumsatz bei, sank jedoch im Jahresvergleich um rund 10 %, während die Hardware-Verkäufe um 32 % einbrachen. Zudem meldete Microsoft eine nicht näher bezifferte Wertminderung im Gaming-Bereich infolge der Übernahme von Activision Blizzard.
Die Preisanpassungen und veränderten Verwertungsfenster signalisieren eine Neuausrichtung der Plattform-Ökonomie und Content-Monetarisierung bei Gaming-Abonnements. Dies beeinflusst direkt die Reichweiten und Monetarisierungsmodelle für Publisher, Plattformbetreiber und Marken mit Zielgruppe im Gaming-Segment.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Microsoft senkt den Preis für Game Pass Ultimate von 29,99 auf 22,99 US-Dollar pro Monat.
- PC Game Pass wird monatlich von 16,49 auf 13,99 US-Dollar reduziert.
- Künftige Call-of-Duty-Releases erscheinen nicht mehr als Day-One-Titel im Game Pass, sondern können regulär gekauft (zuletzt 69,99 US-Dollar) oder erst zur Folgesaison gestreamt werden.
- Asha Sharma, ehemalige Meta-Führungskraft, folgt auf Phil Spencer als Gaming-Leiterin und kündigt eine stärkere Ausrichtung auf Xbox-Kernspieler an.
- Xbox trug 7 % zum Gesamtumsatz im vierten Quartal bei; die Gaming-Sparte verzeichnete ein Umsatzminus von rund 10 % im Jahresvergleich, Hardware brach um 32 % ein, ergänzt durch Wertminderungen aus dem 75,4 Mrd. Dollar schweren Activision-Deal.
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Xbox-Führung plant Neuausrichtung des Game Pass nach Preiserhöhungen
Nach jüngsten Preiserhöhungen beim Xbox Game Pass hat Xbox-Chefin Asha Sharma in einem internen Memo eingeräumt, dass der Abonnementdienst für Nutzer „zu teuer“ geworden sei und ein „besseres Preis-Leistungs-Verhältnis“ brauche. Microsoft hatte zuvor die Preise über alle Tiers (Essential, Standard, Ultimate) hinweg angehoben, während das Unternehmen im Juni 2025 rund 35 Millionen aktive Abonnenten verzeichnete. Um die Attraktivität wiederherzustellen, hält Sharma verschiedene Optionen offen – darunter die Integration zusätzlicher Features in bestehende Abo-Stufen statt reiner Preissenkungen. Zudem greift der Bericht Gerüchte aus dem April auf, wonach Microsoft das „Call of Duty“-Franchise künftig möglicherweise nicht mehr als Day-One-Release im Game Pass Ultimate anbietet. Ein solcher Schritt könnte den Revenue-Mix verschieben und neue Pricing-Strategien zur Reaktivierung und Bindung von Abonnenten ermöglichen.
Microsoft führt monatliche Zeitlimits für Xbox Cloud Gaming ein
Microsoft beendet ab November den unbegrenzten Zugriff auf Xbox Cloud Gaming für Game Pass-Abonnenten und führt monatliche Zeitlimits ein. Die Obergrenzen liegen bei 15 Stunden für Ultimate (22,99 $/Monat), 10 Stunden für Premium (14,99 $) und 5 Stunden für Essential (9,99 $). Zusätzliche Spielzeit kann über den Xbox Store erworben werden. Laut Microsoft sind nur rund 4 % der Nutzer von den Limits betroffen. Gleichzeitig öffnet das Unternehmen den Dienst ab November auch für Nicht-Abonnenten, die Spielzeit kaufen können, um eigene Titel zu streamen. Der Schritt zielt auf die Eindämmung steigender Infrastrukturkosten ab und folgt dem Trend zu nutzungsbasierten Preismodellen, ähnlich wie im KI-Sektor. Zudem testete Microsoft unter der neuen Gaming-Führung im Juli bereits werbefinanziertes Game-Streaming.
Xbox-CEO Asha Sharma baut Führungsteam nach Umsatzrückgängen tiefgreifend um
Asha Sharma, die im Februar nach dem Abgang von Phil Spencer den Posten des Xbox-CEO übernahm, hat die Führungsebene der Gaming-Sparte neu aufgestellt, um zur Wachstumsdynamik zurückzukehren. In einem internen Memo betonte Sharma die Notwendigkeit, operative Arbeitsweisen grundlegend weiterzuentwickeln. Im Zuge der Reorganisation wechselten mehrere Führungskräfte aus Microsofts CoreAI- und GitHub-Bereichen sowie ein Director von Instacart zu Xbox. Zu den zentralen Personalien zählen Jared Palmer und Tim Allen (beide von CoreAI/GitHub), Jonathan McKay als neuer Head of Growth sowie David Schloss, der die Verantwortung für das Subscription- und Cloud-Geschäft übernimmt. Microsoft verzeichnete in vier der letzten sechs Quartale sinkende Gaming-Umsätze; zudem lagen die Verkaufszahlen der Xbox Series im ersten Quartal hinter Nintendos Switch-Reihe und Sonys PlayStation 5. Sharma hob zudem jüngste Preisanpassungen beim Game Pass als verbraucherorientierte Maßnahme hervor.
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