Beobachtetes Signal · 27. Apr. 2026 · Earnings Report · Quelle: CNBC Investing · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Microsoft-Ausbruch könnte Bodenbildung bei Software-Aktien signalisieren
Laut Jay Woods, Chief Market Strategist bei Freedom Capital Markets, könnten bevorstehende Quartalszahlen von Microsoft sowie ein technischer Ausbruch über wichtige gleitende Durchschnitte einen Wendepunkt für den Software-Sektor markieren. Woods verwies auf die 50-Day Moving Average (Unterstützung bei rund 420 und 400) sowie Widerstände nahe der 200-Day Moving Average (zwischen 440 und 460). Sollte Microsoft die Erwartungen erfüllen und der Kurs sich stabilisieren, könnte das Schlimmste für Software-Titel überstanden sein. In diesem Zusammenhang wird auch die Entwicklung des iShares Expanded Tech-Software Sector ETF (IGV) betrachtet, der seit Jahresbeginn zwar um über 19 % im Minus liegt, im vergangenen Monat jedoch ein Plus von mehr als 11 % verzeichnen konnte. Zudem stehen an den Märkten anstehende Ergebnisse von Meta und Visa sowie die Sitzung der Federal Reserve im Fokus.
Als marktbeherrschender Tech-Riese kann Microsoft durch starke Quartalszahlen und einen charttechnischen Ausbruch den gesamten Software-Sektor mitreißen und das Marktsentiment in einer intensiven Berichtsaison maßgeblich beeinflussen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Jay Woods, Chief Market Strategist bei Freedom Capital Markets, äußerte sich im Vorfeld der Microsoft-Quartalszahlen.
- Microsofts Kurs bewegt sich zwischen der 50-Day Moving Average (Unterstützung bei ca. 420/400) und der 200-Day Moving Average (Widerstand bei ca. 440/460).
- Die Bekanntgabe der Microsoft-Ergebnisse war für Mittwoch angesetzt.
- Der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF (IGV) verzeichnete YTD ein Minus von über 19 %, erholte sich im letzten Monat jedoch um mehr als 11 %.
- Woods verwies zudem auf kommende Berichte von Meta und Visa sowie auf die geldpolitischen Erwartungen an die Federal Reserve.
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Software-Aktien erholen sich im Q3; Cramer sieht weiteres Potenzial
Im dritten Quartal erholten sich Software-Aktien deutlich, da die Befürchtungen nachließen, dass KI traditionelle Geschäftsmodelle stören würde. Der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF (IGV) stieg um 17 %, während der Halbleiter-ETF um 11 % fiel. Salesforce legte um 46 % zu, unterstützt durch den Start von 'Claudeforce' mit Anthropic, und Microsoft gewann 37 % dank starker Copilot-Nachfrage und Azure-Wachstum. Auch Workday und Veeva verzeichneten deutliche Zugewinne. Jim Cramer hob das Comeback als prägende Marktgeschichte hervor und bleibt bei Salesforce und Microsoft optimistisch, warnt jedoch vor den Risiken höherer Zinsen. Auch Cybersicherheitsaktien wie CrowdStrike entwickelten sich gut. Der Artikel spiegelt Marktstimmung und Anlegerperspektiven wider, enthält jedoch keine neuen Unternehmensereignisse oder bedeutende AdTech-Entwicklungen.
Überfüllter Tech-Trade löst sich auf: Sektorrotation begünstigt Software
CNBC-Experte Todd Gordon berichtet, dass sich ein einseitiger Tech-Trade – Long bei Halbleitern, Short bei Software – offenbar umkehrt. Chartindikatoren zeigen, dass der Software-ETF (IGV) gegenüber dem Halbleiter-ETF (SMH) nach einem Tiefstand steigt und sich auch im Vergleich zum breiteren Tech-Sektor sowie dem S&P 500 verbessert. Gordon verweist auf eine Jefferies-Studie, die festhält, dass Software keineswegs tot ist, sondern lediglich schwächere Titel abgestraft werden. Jefferies nennt ServiceNow und Snowflake als Top-Picks, während gleichzeitig Infrastruktur- und Hyperscaler-Anbieter für KI-Wachstum bevorzugt und Applikations-Software selektiv betrachtet wird. Der Artikel skizziert technische Muster und fundamentale Daten für ServiceNow (inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation) und Snowflake (starker Umsatz, hohe Netto-Bindungsrate und OpenAI-Partnerschaft) als zwei Ansätze, um diese potenzielle Marktoreihentierung zu spielen.
Softwareaktien im starken Aufschwung; IGV, ServiceNow und Workday führen
Softwareaktien verzeichneten am 29. Mai 2026 eine starke Rallye, angetrieben durch robuste Geschäftszahlen und Prognosen von Snowflake und Okta. Dies widerlegte frühere Sorgen vor einer sogenannten „SaaSpocalypse“. Der iShares Expanded Tech-Software ETF (IGV) legte in der Woche um 8 % zu und beendete den Monat Mai mit einem Plus von 21 %, was der besten Monatsperformance seit Oktober 2001 entspricht. Snowflake verzeichnete den besten Handelstag seiner Geschichte nach der Ankündigung eines 6-Milliarden-Dollar-Cloud- und Chip-Deals mit Amazon sowie angehobener Prognosen. Okta sprang um rekordverdächtige 30 % nach oben, gestützt durch starke Ergebnisse und Aussagen, wonach agentische KI die Nachfrage nach Identity Management in Unternehmen ankurbelt. Auch andere Enterprise Software-Anbieter wie Atlassian, ServiceNow, Shopify, Workday und Asana verzeichneten zweistellige Gewinne, während Oracle und Microsoft ebenfalls zulegten.
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