Beobachtetes Signal · 26. Sept. 2016 · Partnership · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Microsoft und Adobe schließen strategische Cloud-Partnerschaft
Microsoft hat auf der Ignite eine strategische Partnerschaft mit Adobe bekannt gegeben, um Adobes Cloud-Angebote eng mit Microsoft Azure zu integrieren. Diese Zusammenarbeit macht Azure zur bevorzugten Cloud-Plattform für Adobe Marketing Cloud, Creative Cloud und Document Cloud. Zudem wird die Adobe Marketing Cloud direkt in die Dynamics 365 Enterprise Edition auf Azure integriert. Ziel dieser Allianz ist es, digitale Transformationsprojekte von Unternehmen durch die Verknüpfung von Adobes Marketing- und Kreativ-Tools mit dem Enterprise-Software-Stack von Microsoft zu beschleunigen. Gemeinsame Kunden sollen von einer nahtlosen Interoperabilität über Cloud-Dienste, Datenflüsse und produktübergreifende Workflows hinweg profitieren. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Diese Initiative verdeutlicht die konvergierende Entwicklung von führenden MarTech-Lösungen und Enterprise-Cloud-Infrastrukturen zur Optimierung von Unternehmenskunden-Deployments.
Die strategische Allianz zwischen Microsoft und Adobe treibt die Konvergenz von MarTech und Enterprise-Cloud-Infrastrukturen voran und setzt neue Maßstäbe für die plattformübergreifende Integration von Marketing- und Geschäftsanwendungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Microsoft und Adobe verkünden strategische Partnerschaft auf der Ignite.
- Azure wird bevorzugte Cloud-Plattform für Adobe Marketing Cloud, Creative Cloud und Document Cloud.
- Integration der Adobe Marketing Cloud in Dynamics 365 Enterprise Edition auf Azure.
- Fokus auf Beschleunigung der digitalen Transformation und tiefere Interoperabilität.
- Keine Offenlegung finanzieller Details zur Kooperation.
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3 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Microsoft Xbox gründet neue Sparte für Filme, Serien und Freizeitparks
Die Gaming-Sparte Xbox von Microsoft hat die Gründung einer neuen Geschäftseinheit für Filme, Serien und Themenpark-Attraktionen angekündigt. Dieser Schritt signalisiert eine Expansion in den Unterhaltungs- und Erlebnisbereich über Videospiele hinaus und nutzt das geistige Eigentum von Xbox. Diese strategische Diversifizierung ist Teil von Microsofts breiteren Ambitionen, seine Medien- und Unterhaltungsaktivitäten auszubauen, einem Branchentrend folgend. Die neue Sparte wird sich auf die Entwicklung und Produktion von Inhalten auf Basis von Xbox-Franchises konzentrieren und potenziell neue Einnahmequellen für das Unternehmen erschließen. Finanzielle Details oder ein Zeitplan für den Betrieb der Sparte wurden nicht bekannt gegeben.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
Outlook blockiert MSIX-Dateien als E-Mail-Anhänge
Microsoft hat angekündigt, dass Outlook den Empfang von MSIX-Dateianhängen blockieren wird, um die Verbreitung von Schadsoftware über E-Mails zu verhindern. Die Änderung betrifft sowohl das klassische Outlook für Windows als auch das neue Outlook für Windows sowie andere Clients wie Outlook im Web. Die Entscheidung folgt auf die zunehmende Nutzung von MSIX-Dateien in Phishing- und Malware-Angriffen. Die Sperrung wird schrittweise eingeführt, beginnend mit einem kontrollierten Rollout und dann auf alle Nutzer ausgeweitet. Microsoft empfiehlt, alternative sichere Methoden für den Dateiaustausch zu verwenden. Dieses technische Update ist Teil der umfassenderen Sicherheitsverbesserungen für Outlook-Clients.
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