Beobachtetes Signal · 18. März 2026 · Hiring · Quelle: techcrunch · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Microsoft übernimmt Team der KI-Kollaborationsplattform Cove; Dienst wird eingestellt
Cove, ein von Sequoia Capital unterstütztes Startup für KI-gestützte Whiteboards, stellt seinen Betrieb ein. Das gesamte Gründerteam um ehemalige Google-Maps-Ingenieure wechselt zu Microsoft. Das Ende 2023 gegründete Unternehmen hatte 2024 in einer Seed-Runde sechs Millionen US-Dollar eingeworben. Kunden wurden informiert, dass das Produkt am 1. April eingestellt wird, sämtliche Nutzerdaten gelöscht werden, die Abonnements für März erstattet wurden und ein Datenexport bereitsteht. Laut Cove sollen die Produktideen in Microsoft AI einfließen. Microsoft hatte bereits 2023 Copilot in seine Whiteboard-Anwendung integriert. TechCrunch wies darauf hin, dass Microsoft sich zunächst nicht zu konkreten Integrationsplänen äußerte. Für bestehende Cove-Nutzer bedeutet die Transaktion das plötzliche Aus des Dienstes und die Notwendigkeit zur Datenmigration.
Microsofts Talentkauf könnte KI-Kollaborationsfunktionen wie Whiteboard und Copilot beschleunigen, stellt jedoch primär einen Talent-Deal statt einer großen Produktveröffentlichung dar, während Kunden von der plötzlichen Abschaltung betroffen sind.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das gesamte Cove-Team schließt sich Microsoft an, während der Dienst am 1. April eingestellt wird.
- Cove wurde Ende 2023 von den ehemaligen Google-Maps-Ingenieuren Stephen Chau, Andy Szybalski und Mike Chu gegründet.
- Das Startup sammelte 2024 in einer Seed-Runde sechs Millionen US-Dollar von Investoren wie Sequoia Capital und Elad Gil ein.
- Cove bot ein KI-gestütztes Whiteboard mit integriertem Browser sowie PDF- und Bildunterstützung als Konkurrenz zu Miro, TLDraw und Kosmik an.
- Die Märzausgaben für Abonnements wurden erstattet, ein Datenexport ist verfügbar und nach der Abschaltung werden alle Nutzerdaten gelöscht.
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Microsoft beendet interne Nutzung von Anthropics Claude Code
Microsoft stellt Ende Juni 2026 die meisten internen Lizenzen für Anthropics Claude Code ein und fordert betroffene Entwicklerteams auf, zu Copilot CLI zu migrieren. Die intern kommunizierte Entscheidung erfolgt vor allem aus finanziellen Gründen im Zuge des zum 30. Juni endenden Geschäftsjahres, um Budget für das Folgejahr freizumachen. Zu den betroffenen Bereichen zählen Windows, Microsoft 365, Outlook, Teams und Surface. Microsoft plant laut einem internen Memo von Rajesh Jha, Executive VP of Microsoft Experiences and Devices, in Zusammenarbeit mit GitHub das Copilot CLI zu verbessern, um es als unternehmensweites Standard-Entwicklertool zu etablieren.
Microsoft konsolidiert Copilot-Apps und stellt mehrere KI-Funktionen ein
Microsoft führt seine separate Consumer-Copilot-App und Microsoft 365 Copilot in einer einheitlichen Anwendung zusammen und bereinigt dabei sein KI-Portfolio. Wie aus Support-Dokumenten sowie Berichten von GeekWire und The Information hervorgeht, werden wenig genutzte Consumer-Funktionen bis zum 18. August 2026 schrittweise eingestellt. Dazu zählen Gruppenchats, KI-generierte Podcasts, experimentelle Funktionen aus den Copilot Labs sowie Deep Research. Dateien aus der eigenständigen Consumer-App werden automatisch nach OneDrive migriert. Zahlende Unternehmenskunden erhalten als Ersatz für bestimmte Analysefähigkeiten Zugriff auf das Tool „Researcher“. Dieser strategische Schritt spiegelt die branchenweite Konsolidierungswelle im Bereich der KI-Applikationen wider und zielt darauf ab, das Kern-Wertversprechen von Copilot für Endnutzer und Enterprise-Kunden gleichermaßen zu schärfen.
Ollie, datenschutzorientierter KI-Assistent, stellt ein
Ollie, ein Startup, das einen datenschutzorientierten KI-Assistenten anbot, gab bekannt, dass es am 6. November den Betrieb einstellen wird. Mitgründer und CEO Bill Lennon verkündete die Nachricht auf X und nannte den intensiven Wettbewerb im Markt für KI-Assistenten und die Schwierigkeit, sich abzuheben. Ollie hatte eine Seed-Finanzierung von 7,5 Millionen US-Dollar unter der Führung von Khosla Ventures erhalten und SOC-2-Konformität erreicht. Die App half Familien bei der Terminplanung, Essensplanung und Rechnungszahlung. Trotz Stolz auf Team und Produkt konnte das Unternehmen nicht mit Rivalen wie Muse und Instinct mithalten. Kunden erhalten Anweisungen zum Datencxport und zu Rückerstattungen.
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