Beobachtetes Signal · 3. März 2026 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Meta definiert Link-Metriken für Social Ads neu
Meta Platforms aktualisiert sein Attribution-Framework im Bereich Social Ads und definiert die Zählung von Click-Through-Attribution grundlegend neu. Künftig fließen bei Website- und In-Store-Conversions ausschließlich tatsächliche Link-Klicks in diese Metrik ein; Interaktionen wie Likes, Saves und Shares werden herausgerechnet. Zudem wird die bisherige Engaged-View-Attribution in Engaged-Through-Attribution umbenannt. Sie umfasst neben Interaktionen wie Kommentaren und Shares auch Engaged Views mit einer Mindestvideolaufzeit von fünf Sekunden. Die Neuerung wird sukzessive im Meta Ads Manager ausgerollt, wobei sich für Werbetreibende keine Kostenänderungen ergeben. Durch Partnerschaften mit Northbeam und Triplewhale sollen Klicks und Views nahtlos in Attributionsmodelle integriert werden. Ziel des Updates ist eine verbesserte plattformübergreifende Vergleichbarkeit des Reportings, insbesondere mit Google Analytics. Dies erfolgt vor dem Hintergrund aktueller WARC-Daten, die Social Media als führenden Werbebudget-Kanal ausweisen, während Plattformen wie Threads und WhatsApp ihre Monetarisierung vorantreiben.
Dieses technische Attributions-Update einer dominanten Plattform hat weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Branche und beeinflusst die plattformübergreifende Messung sowie das Reporting im AdTech- und MarTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Aktualisierung der Click-Through-Attribution: Nur noch reine Link-Klicks zählen für Website- und In-Store-Conversions.
- Umbenennung und Erweiterung von Engaged-View-Attribution zu Engaged-Through-Attribution inkl. Likes, Saves, Shares, Kommentaren und Engaged Views ab fünf Sekunden.
- Schrittweiser Rollout im Meta Ads Manager ohne zusätzliche Kosten für Advertiser.
- Partnerschaften mit Northbeam und Triplewhale zur Integration von Klicks und Views in Attributionsmodelle.
- Fokus auf bessere Vergleichbarkeit im Cross-Tool-Reporting mit Google Analytics im Einklang mit aktuellen WARC-Spendings.
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3 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
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Meta Revamps Engagement Metrics: Goodbye Clicks, Hello Interaction!
Meta will change how it reports click-based attribution starting later in March 2026 by adding a new category called “engage-through attribution” to capture social interactions (shares, likes, saves, bookmarks, comments, etc.). Click-through attribution will be redefined to count only direct clicks that lead to an advertiser’s landing page — aligning more closely with Google Analytics — while view-through attribution remains available. Meta says the update reflects social media’s distinct signals of intent as social outpaces search for ad spend. The company briefed press that the change will make shared-driven social actions clearer in reporting and fits broader industry moves toward incrementality and MMM tools (Meta Robyn, Google Meridian).
Meta Revamps Ad Measurement: What Advertisers Need to Know
The article is behind a paywall and only a short excerpt is available. The excerpt states that Meta is adjusting its ad measurement and attribution logic to reduce discrepancies between Ads Manager and other analytics/reporting systems. It notes that reported metrics for advertisers will shift as a result, which may not directly reflect real-world effectiveness.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
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