Beobachtetes Signal · 29. Aug. 2023 · Funding · Quelle: Quo Vadis News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
MediaMath-Insolvenz: Infillion übernimmt Vermögenswerte für 22 Millionen US-Dollar
Quo Vadis analysiert die Insolvenz von MediaMath und die darauffolgende Übernahme der Assets durch Infillion für 22 Millionen US-Dollar. Ursprüngliche Schätzungen sahen den Wert ohne Firmenwert zwischen 35 und 70 Millionen US-Dollar. Infillion plant eine Gesamtinvestition von rund 62 Millionen US-Dollar, aufgeteilt in 22 Millionen für Assets und 40 Millionen für Working Capital, sowie die Einstellung von etwa 155 Mitarbeitern bis zum dritten Jahr. Prognosen kalkulieren über drei Jahre mit Verlusten von rund 445 Millionen US-Dollar bei Traffic Acquisition Costs und 102 Millionen US-Dollar an operativen Kosten. Ein vereinfachtes Modell prognostiziert für 2028 einen Nettoumsatz von 124 Millionen US-Dollar, eine Take Rate von 15 Prozent bei 827 Millionen US-Dollar Brutto-Ad-Spend sowie ein EBIT von 19 Millionen US-Dollar. Dies deutet auf einen aktuellen Wert von 56 Millionen US-Dollar hin bei einem Exit-Ziel von 310 Millionen US-Dollar unter optimistischen Annahmen.
Die Insolvenz und Übernahme im Bereich AdTech verdeutlichen tiefgreifende Branchenimplikationen sowie die besonderen Investitions- und Restrukturierungsdynamiken bei der Wiederbelebung etablierter Plattformen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Infillion übernahm MediaMath-Assets für 22 Millionen US-Dollar.
- Die modellierte Gesamtinvestition von Infillion beläuft sich auf 62 Millionen US-Dollar (22 Millionen Assets plus 40 Millionen Working Capital).
- Anlagen und immaterielle Vermögenswerte wurden auf jeweils 17,5 Millionen US-Dollar beziffert; Goodwill wurde mit null angesetzt.
- Prognostizierter Nettoumsatz für 2028 liegt bei 124 Millionen US-Dollar; eine Take Rate von 15 Prozent impliziert 827 Millionen US-Dollar Brutto-Ad-Spend sowie ein EBIT von 19 Millionen US-Dollar.
- Das Bewertungsmodell zeigt einen aktuellen Wert von 56 Millionen US-Dollar und ein Exit-Ziel von 310 Millionen US-Dollar unter optimistischen Annahmen.
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