Beobachtetes Signal · 26. Jan. 2022 · M&A - Announced · Quelle: CMSWire · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Medallia übernimmt Journey-Orchestration-Anbieter Thunderhead
Medallia, ein führender Anbieter von Software für Kunden- und Mitarbeitererlebnisse, hat eine definitive Vereinbarung zur Übernahme von Thunderhead unterzeichnet. Thunderhead ist ein auf Echtzeit-Interaktionsmanagement und Journey Orchestration spezialisiertes Enterprise-Technologieunternehmen. Durch die Transaktion wird die Medallia Experience Cloud mit Thunderheads Journey Orchestration Engine (JOE) zusammengeführt. Diese Kombination versetzt Unternehmen in die Lage, Kundeninteraktionen über alle Touchpoints hinweg zu analysieren, optimierte Kommunikationsmaßnahmen auszuführen und künftige Interaktionen präzise vorherzusagen. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben; der Abschluss wird im ersten Quartal des Fiskaljahres von Medallia erwartet. Die Akquisition erfolgt vor dem Hintergrund der Übernahme von Medallia durch Thoma Bravo im Oktober 2021. Laut Unternehmensangaben stärkt Thunderhead die Fähigkeit von Medallia, personalisierte Customer Journeys und Konversationen im großen Stil über Online- und Offline-Kanäle hinweg zu steuern. Während Goldman Sachs als exklusiver Finanzberater von Thunderhead fungiert, begleiteten Kirkland & Ellis und Allen & Overy die Transaktion rechtlich.
Die Konsolidierung im Markt für Customer Experience Management erweitert Medallias Leistungsportfolio gezielt um fortschrittliche Journey-Orchestration-Funktionen. Die Transaktion hat jedoch einen geringen direkten Einfluss auf die zugrundeliegende AdTech-Infrastruktur.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Medallia hat eine definitive Vereinbarung zur Übernahme des Journey-Orchestration-Spezialisten Thunderhead unterzeichnet.
- Die Akquisition integriert Thunderheads Journey Orchestration Engine (JOE) in die Medallia Experience Cloud.
- Finanzielle Bedingungen der Transaktion wurden nicht offengelegt.
- Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Quartal des Fiskaljahres von Medallia erwartet.
- Medallia selbst wurde im Oktober 2021 von der Private-Equity-Firma Thoma Bravo übernommen.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Medallia, a customer and employee experience software provider, has announced the signing of a definitive agreement to acquire Thunderhead....”
“The news comes a few months after Medallia was acquired in October by software investment firm Thoma Bravo....”
“Goldman Sachs & Co. LLC is serving as exclusive financial advisor to Thunderhead....”
Ontologie & Marktkonzepte
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B2B-Marketer Michael Fasciano: KI für größeres Denken
Michael Fasciano, Head of Product Marketing bei Insperity und Juror bei The Drum Awards for B2B, äußerte sich zur Rolle von KI im B2B-Marketing. Er argumentiert, dass der wahre Wert von KI nicht in der Geschwindigkeit liegt, sondern darin, Marketer zu befähigen, größer zu träumen, mit Fokus auf Relevanz und Beziehungen statt auf schiere Content-Menge. Fasciano betont die Integration von Brand und Demand in einem System, wobei KI personalisierte Interaktionen in großem Maßstab ermöglicht. Er befürwortet 'multidisziplinäre, gabelartige Marketer' und betont, dass KI-Transformation eine Herausforderung für die Belegschaft ist, die Investitionen in Umschulung und Zusammenarbeit erfordert. Als Zukunftstrend sieht er eine 'GTM-Architekt-Fähigkeit'.
SpaceX will 40 Mrd. Dollar für Nvidia-Chips aufnehmen
SpaceX plant laut Financial Times offenbar, 40 Milliarden US-Dollar Schulden aufzunehmen, um den Kauf von Nvidia-Chips zu finanzieren. Die Finanzierung soll etwa zehn Milliarden Dollar an Bankkrediten und 30 Milliarden Dollar an Investment-Grade-Anleihen umfassen. Der Vermögensverwalter Apollo soll die Finanzierung anführen, Pimco gehört zu den Kreditgebern. Der Abschluss wird für 2027 erwartet. Die Nachricht kommt, da Anleger zunehmend skeptisch gegenüber schuldenfinanzierten KI-Investitionen sind. Die SpaceX-Aktie fiel am 7. Oktober um 2,5 Prozent, nachdem sie zuvor in fünf Tagen um rund 15 Prozent gestiegen war. Die Anleihen mit Laufzeit bis 2056 werden nur noch zu etwa 85 Cent je Dollar gehandelt, mit einem Renditeaufschlag von 2,27 Prozentpunkten gegenüber US-Staatsanleihen. Dies folgt auf den Börsengang im Juni, der 86 Milliarden Dollar einbrachte, und eine anschließende Anleiheemission über 25 Milliarden Dollar.
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