Beobachtetes Signal · 26. Feb. 2026 · Conference Panel · Quelle: https://martech.org/feed/ · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Marketer passen SEO an KI-gestützte Suche an
Auf einer Paneldiskussion der MarTech Conference unter Moderation von Janet Driscoll Miller (Marketing Mojo) wurden Marketer dazu aufgerufen, ihre SEO- und Sichtbarkeitsstrategien für eine KI-getriebene Suchlandschaft anzupassen. Die Expertinnen und Experten Sara Resnick (Western Union), Gerald Murphy (Semrush Enterprise), Nikki Lam (NP Digital) und Tamara Scott (Overqualified LLC) empfahlen Taktiken wie die Ausrichtung auf „Marke + Modifikator“-Suchanfragen, die Diversifizierung der Präsenz über Plattformen wie TikTok, Reddit und YouTube sowie die Implementierung einer umfassenden „Search Everywhere Optimization“. Sie betonten, dass durch KI generierte Besuche oft zu höherer Kaufabsicht führen, und forderten inhaltliche Klarheit – etwa durch explizite Definitionen des Leistungsspektrums –, um KI-Halluzinationen vorzubeugen. Zudem wurden Off-Site-Signale wie Foren, Bewertungen und Nischenpublikationen sowie originelle Thought Leadership als entscheidende Faktoren genannt, um KI-Agenten zu steuern und die Markenautorität zu sichern.
Praxisnahe Orientierung für Marketer und SEO-Teams zur Anpassung an die KI-getriebene Suche und zur Wahrung der Markensichtbarkeit über verschiedene Plattformen hinweg; nützlich, aber nicht branchenumwälzend.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ein Panel zur KI-Suche auf der MarTech Conference wurde von Janet Driscoll Miller, President und CEO von Marketing Mojo, moderiert.
- Zu den Sprechern zählten Sara Resnick (Western Union), Gerald Murphy (Semrush Enterprise), Nikki Lam (NP Digital) und Tamara Scott (Overqualified LLC).
- Empfohlene Taktiken umfassen die Fokussierung auf „Marke + Modifikator“-Suchen sowie „Search Everywhere Optimization“ für plattformübergreifende Sichtbarkeit auf TikTok, Reddit und YouTube.
- KI-beeinflusste Besucher weisen oft eine stärkere Kaufabsicht auf; präzise Inhalte sollen helfen, KI-Halluzinationen zu minimieren.
- Off-Site-Erwähnungen in Foren, Bewertungen und Nischenmedien sowie proprietäre Studien und Thought Leadership gelten als essenziell für die KI-Sichtbarkeit.
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Marketer müssen sich in KI, Social und traditioneller Suche behaupten
Der Artikel analysiert den strukturellen Wandel der Suche weg von einem rein Google-zentrierten Modell hin zu einem fragmentierten Ökosystem aus KI-gestützten LLMs, Social Platforms und traditioneller Suche. Laut Studien von Adobe und Acquia sowie Analysen von McKinsey und Google vollzieht sich dieser Wandel bereits rasant: Answer Engine Optimization (AEO) gewinnt rasant an Bedeutung, da Konsumenten zunehmend KI-Tools zur Entscheidungsfindung nutzen und jüngere Zielgruppen primär auf Plattformen wie TikTok oder Instagram suchen. AEO setzt dabei auf strukturierte, autoritative Antworten wie FAQs, Q&As und fundierte Zitate statt auf reine Keyword-Dichte. Creator-Strategien bleiben essenziell für Vertrauen und Conversion. Marketer müssen ihre Inhalte gezielt für KI optimieren, Creator über Social- und Textkanäle hinweg einsetzen und die Markenpräsenz über alle Touchpoints harmonisieren, um sowohl menschliches Vertrauen als auch maschinelle Auffindbarkeit zu maximieren.
Google-Suche: Änderungen erzwingen Umstellung auf KI-Optimierung
Der MarTech Series (01.06.2026) zufolge verändern aktuelle Google-Suchupdates — insbesondere die Zunahme von KI-generierten Antworten — massiv die Art und Weise, wie Unternehmen Sichtbarkeit erzielen. Laut Motty Osher, Gründer von K2 Analytics, verlieren traditionelle SEO-Taktiken wie keywordlastige, dünne Inhalte durch konversationelle Suche und KI-Zusammenfassungen drastisch an Wirksamkeit. Unternehmen müssen stattdessen klarer strukturierte, autoritative Inhalte erstellen und einen starken Fokus auf E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) legen, damit KI-Systeme ihre Informationen als vertrauenswürdig einstuft und referenziert. Da Verbraucher zunehmend KI-Tools wie ChatGPT, Google AI Overviews, Perplexity und Microsoft Copilot nutzen, die Inhalte oft direkt zusammenfassen, bevor Nutzer Websites besuchen, markiert diese Entwicklung einen strukturellen Wandel im Suchverhalten. Digitale Marketingstrategien müssen daher grundlegend angepasst werden, um Inhalte, Autorenkredibilität und Seitenstrukturen optimal auf die KI-gestützte Entdeckung auszurichten.
Marketer debattieren über KI-basierte Auffindbarkeit in Cannes
Auf dem Cannes Lions Festival rückte das Thema Discoverability in KI-gestützten Suchumgebungen in den Fokus. Ein von Semrush ausgerichtetes Panel mit Branchenexperten von Karl Lagerfeld, Adobe, Digitas und iPullRank argumentierte, dass die traditionelle Suche durch KI-Assistenten, Social-Media-Plattformen und Bewertungsportale tiefgreifend verändert wird. Marken müssen demnach nicht mehr nur über klassische Suchmaschinenrankings gefunden werden, sondern von KI-Systemen gezielt empfohlen werden. Die Sprecher betonten, dass diese Entwicklung Auffindbarkeit von einer reinen SEO-Aufgabe zu einer unternehmensweiten, strategischen Herausforderung macht. Dies erfordert abteilungsübergreifende Investitionen – unter anderem in PR, Engineering, Customer Experience und Analytics – sowie eine Verankerung auf C-Level, um die Sichtbarkeit im Zeitalter von KI-First-Ansätzen messbar zu steuern und abzusichern.
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