Beobachtetes Signal · 19. Okt. 2026 · Interview / Opinion · Quelle: ExchangeWire · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
MarkApp: MENA braucht CTV-Messung und Verifizierung vor Skalierung
In einem Interview vor dem ATS Dubai argumentiert Sotiris Oikonomou, Managing Director bei MarkApp, dass der CTV-Markt in MENA nicht die Fehler der USA und Europas wiederholen darf. Er betont, dass Social Video den Großteil der digitalen Ausgaben in MENA ausmacht, während CTV wächst, aber unterentwickelt bleibt. Zentrale Probleme sind fehlendes Household-Targeting, Messung und Verifizierung, was zu überhöhten CPMs und unverifiziertem Inventar führt. Oikonomou fordert branchenweite Standards: deklarierte Supply Paths, Nutzung des SupplyChain-Objekts, Content-Metadaten und OM-SDK-Konformität. Er verweist auf einen Anstieg des CTV-Betrugs in den USA um 140% im Q1 2026 und fordert MENA auf, vor der Skalierung auf Proof zu setzen. Die IAB MENA soll einen Household-Multiplier veröffentlichen, und eine sprachbasierte Klassifikation für arabische Inhalte ist nötig. Der Markt muss sowohl Käufer als auch Publisher schulen, um Vertrauen aufzubauen und inkrementelles Wachstum zu fördern.
Bietet strategische Einblicke in die CTV-Marktentwicklung in MENA, ist aber ein Meinungsinterview ohne konkrete Unternehmensaktionen oder Ankündigungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- MarkApp-Geschäftsführer Sotiris Oikonomou gab vor dem ATS Dubai ein Interview.
- Die digitalen Werbeausgaben in MENA stiegen um etwa 18% im Jahresvergleich, wobei Social Media 60% dieses Wachstums ausmachte.
- Etwa 9% der 18- bis 34-Jährigen in MENA nutzen den Smart-TV als ersten Bildschirm.
- US-CTV-Betrugsprogramme stiegen im Q1 2026 um 140%, so DoubleVerify.
- MarkApp brachte im Januar 2026 die Omnichannel-DSP Harion auf den Markt.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Sotiris Oikonomou, Geschäftsführer bei MarkApp, sprach mit ExchangeWire über CTV in MENA.”
“Laut DoubleVerify stiegen CTV-Betrugsprogramme im Q1 2026 um 140%.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Broadcaster adressieren Messbarkeitsprobleme und programmatische Mängel bei Connected TV
Während Werbetreibende Milliarden in Connected TV (CTV) umschichten, warnen Branchenführer vor anhaltenden Defiziten bei Transparenz, Messbarkeit und Qualität, die bereits den frühen programmatischen Einkauf belasteten. Daniel Best, SVP bei der KI-gestützten Kreativ-Effizienzplattform DAIVID, betont, dass CTV nur dann skalieren kann, wenn Einkauf und Messung einfacher und transparenter werden. Klassische, auf Panels basierende TV-Messungen gelten als zu langsam und kostspielig für moderne Kreativtests, weshalb eine Verschiebung hin zu ergebnisbasierten Messungen stattfindet – trotz fortbestehender Signallücken. Generative KI senkt zwar die Produktionskosten für Werbung und ermöglicht Tests in großem Stil, ersetzt jedoch keine starken kreativen Ideen oder Qualitätskontrollen. Ohne verbesserte Rechenschaftspflicht und Betrugsbekämpfung riskiert die Branche, die Fehler der programmatischen Ära zu wiederholen, was das Wachstum von CTV gefährden könnte.
CTV hat kein Messproblem, sondern ein Glaubwürdigkeitsproblem
Der Artikel argumentiert, dass Connected TV zwar feste Plätze in Medienplänen einnimmt, aber weiterhin Schwierigkeiten hat, Performance-Budgets zu gewinnen, da Vermarkter den plattformgemeldeten Metriken misstrauen. Unter Bezugnahme auf Jamloop-Untersuchungen wird deutlich, dass viele Marken ihre CTV-Ausgaben zwar steigern und es als wachsenden Performance-Kanal betrachten, jedoch nur eine Minderheit den Angaben der Plattformen voll vertraut und die Mehrheit bei besserem Nachweis mehr investieren würde. Der Autor betont, dass Dashboards und Plattform-Attribution nicht ausreichen; Werbetreibende benötigen Nachweise, die an Geschäftsergebnisse wie Verkäufe, Ladenbesuche, Termine und Umsätze geknüpft und über mehrere Ansätze hinweg validiert sind. Glaubwürdigkeit in Bezug auf Betrug, Inventarqualität und Supply-Path-Ophthalmology entscheidet darüber, welche Plattformen und Partner künftige Budgets für sich gewinnen.
Zunahme von Click Fraud: Wie KI-Inhalte Millionen gefälschte Clicks verursachen
Ein am 14. Oktober 2026 veröffentlichter Blogbeitrag beleuchtet den besorgniserregenden Anstieg von Click Fraud, der maßgeblich durch die Verbreitung von minderwertigen, KI-generierten Inhalten („AI Slop“) angetrieben wird. Das Phänomen führt zu Millionen von manipulierten und gefälschten Clicks in digitalen Werbeumgebungen, was die Effizienz von Kampagnen massiv beeinträchtigt und Werbebudgets vernichtet. Für Marketer, AdTech-Anbieter und Publisher verschärft sich damit die Herausforderung, betrügerische Trafficsysteme frühzeitig zu erkennen. Die zunehmende Automatisierung und Skalierbarkeit solcher Betrugsmaschen durch künstliche Intelligenz erfordert dringend fortschrittliche Schutzmechanismen und eine verschärfte Supply-Path Optimization, um die Integrität von Programmatic Advertising zu wahren. Die Analyse unterstreicht die Notwendigkeit, bestehende Fraud-Detection-Tools kontinuierlich weiterzuentwickeln, um den wachsenden Bedrohungen im programmatischen Ökosystem nachhaltig zu begegnen und die Performance von Online-Marketing-Maßnahmen abzusichern.
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