Beobachtetes Signal · 25. Feb. 2024 · Webinar · Quelle: Quo Vadis News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Webinar zu LiveRamp-Use-Cases: Identität und Targeting nach Cookies
Quo Vadis hat die Aufzeichnung des Live-Webinars vom 6. März mit Travis Clinger, Chief Connectivity Officer bei LiveRamp, veröffentlicht. Im Fokus stehen Identität und Targeting in der Post-Cookie-Ära sowie die Interoperabilität im Open Web, der Privacy Sandbox und Walled Gardens. Die Session beleuchtet die Rolle von Clean Rooms und Universal IDs beim Audience Matching und stellt die „Gravity Theory of Walled Garden Data Trades“ vor. Aufgezeigt werden datenschutzkonforme Wege für präzises Audience Targeting ohne Third-Party-Cookies sowie die Notwendigkeit einer Test-and-Learn-Mentalität. Fünf Grundregeln für Datentransfers werden hervorgehoben: Jede Datenmenge ist inzwischen Walled-Garden-Data; die Kombination von Daten maximiert den Wert; regionale Unterschiede beeinflussen die Qualität; Trades nutzen beiden Parteien; Market-Maker erleichtern die Abwicklung. Abschließend wird auf das AdTech Economic Forum am 24. April in New York hingewiesen.
Relevanter Einblick in aktuelle Identity- und Interoperabilitäts-Ansätze, wenngleich es sich um keine grundlegend markterschütternde News handelt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Travis Clinger von LiveRamp sprach in einem Quo Vadis Use Case Webinar.
- Die Aufzeichnung behandelt den Wegfall von Third-Party-Cookies und Alternativen für das Audience Targeting.
- Die „Gravity Theory of Walled Garden Data Trades“ wird detailliert vorgestellt.
- Zentrale Datentransfer-Regeln umfassen Wertsteigerung durch Kombination und die Rolle von Market-Makern.
- Das AdTech Economic Forum findet am 24. April im The New York Times Center statt.
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
OpenAI platziert visuelle Anzeigen in ChatGPT Bildgenerierung
OpenAI erweitert sein Werbeangebot in ChatGPT um ein neues visuelles Anzeigenformat. Die Display-Anzeigen erscheinen zunächst während der Bildgenerierung in ChatGPT und zeigen Nutzern Produkte und Dienstleistungen, während sie auf die Fertigstellung ihrer Bilder warten. Die Anzeigen sind klar gekennzeichnet und von den generierten Bildern getrennt. Der Rollout beginnt im Oktober 2026 und ist zunächst auf Nutzer in den USA und eine erste Gruppe von Werbetreibenden beschränkt. Erste Tests zeigten positive Ergebnisse: WeightWatchers verzeichnete Kosten pro Akquisition etwa 15% unter dem Vergleichswert für bezahlte Suchanzeigen, und Workmagic meldete eine statistisch signifikante Steigerung für die Wellness-Marke Dose. OpenAI gibt an, dass ChatGPT wöchentlich 1,2 Milliarden Menschen erreicht, was ein enormes Werbe- und Umsatzpotenzial darstellt. Ob die Anzeigen über die Bildgenerierung hinaus ausgeweitet werden, wurde noch nicht angekündigt.
Präzise politische Werbung zur gezielten Wähleransprache im entscheidenden Moment
Ein am 5. Oktober 2026 veröffentlichter Blogbeitrag beleuchtet innovative Strategien im Bereich der politischen Werbung, um Wähler in kritischen Phasen des Wahlkampfs präzise zu erreichen. Vor dem Hintergrund sich rasant verändernder Medienlandschaften, insbesondere im Bereich Connected TV und programmatischer Kanäle, analysiert der Beitrag, wie Kampagnenbudgets effizient eingesetzt werden können. Im Fokus stehen datengetriebene Ansätze zur Zielgruppenansprache und das Timing von Botschaften, um die Relevanz beim Wähler zu maximieren. Dabei wird aufgezeigt, wie Werbetreibende durch fortschrittliche Identity Management-Lösungen und präzises Targeting ihre Streuverluste minimieren und gleichzeitig die dynamischen Anforderungen moderner politischer Kampagnen erfüllen können. Der Artikel liefert wertvolle Einblicke für politische Akteure und Agenturen, die ihre Kommunikationsstrategien optimieren möchten.
Agenturen überdenken Eigentum an Agentic AI und Daten
Beim Programmatic IO in New York diskutierten Agenturchefs über die Zukunft von Daten- und KI-Eigentum. Führungskräfte von S4 Capital, Horizon Media, Dentsu und WPP waren sich einig, dass Agenturen Kundendaten und KI-Modelle nicht besitzen sollten, um Neutralität zu wahren und Interessenkonflikte zu vermeiden. Sie betonten einen Wandel von FTE-basierter Vergütung hin zu ergebnisorientierter Preisgestaltung und Lizenzierung von KI-Tools an Kunden. Das Panel erörterte auch die Auswirkungen von KI auf DSPs; McAndrew von WPP verwies auf eine Bewegung hin zu Agent-zu-Agent-Interaktionen und verstärkter Supply-Chain-Kompression. Sorrell warnte vor Big-Tech-Plattformen wie Meta als End-to-End-Bedrohung, die Agenturen zu Validatoren machen könnten. Die Diskussion spiegelt einen Branchentrend weg vom Datenbesitz wider, im Kontrast zu Publicis' Übernahme von LiveRamp.
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