Beobachtetes Signal · 30. Okt. 2024 · Product Launch · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Liquid AI plant Wien-Expansion und kündigt Series-A-Runde an
Das MIT-Spinoff Liquid AI entwickelt mit Liquid Foundation Models (LFMs) eine effiziente Alternative zu klassischen Transformer-Architekturen wie GPT. Die Modelle zeichnen sich durch einen deutlich geringeren Speicher- und Energiebedarf aus, was On-Device-KI auf Smartphones und Edge-Anwendungen ermöglicht. Nach der jüngsten Präsentation der LFMs steht kurzfristig die Bekanntgabe einer Series-A-Finanzierungsrunde bevor. Mitgründer Ramin Hasani plant die Errichtung eines europäischen Hauptquartiers in Wien und verweist dabei auf das starke lokale Talentekollektiv. Gleichzeitig übte Hasani scharfe Kritik am EU AI Act, da dieser Regulierungsschritt die Innovationskraft bremse und den Zugang zu modernsten KI-Modellen einschränke.
Liquid AI ist ein aufstrebendes KI-Startup mit hoher Relevanz für Edge-Computing und gerätebasierte Intelligenz. Obwohl es das breitere KI-Infrastruktur-Ökosystem prägt, hat es keine direkten Auswirkungen auf klassische AdTech-Operationen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Liquid AI ist ein vor rund 1,5 Jahren gegründetes MIT-Spinoff von Ramin Hasani und Mathias Lechner.
- Das Unternehmen präsentierte Liquid Foundation Models (LFMs) als energieeffiziente Alternative zu Transformer-Architekturen.
- LFMs ermöglichen On-Device-KI auf Smartphones und Edge-Geräten bei geringerem Ressourcenbedarf.
- Die Bekanntgabe der Series-A-Finanzierungsrunde steht unmittelbar bevor.
- Wien ist als Standort für den europäischen Hauptsitz des Unternehmens im Gespräch.
- Kritik am EU AI Act wegen angeblicher Innovationshemmung und Einschränkung des Modellzugangs.
Verknüpfte Unternehmen
13 verknüpfte Unternehmen“Liquid AI-Gründer Ramin Hasani ... Liquid AI is an MIT spinoff developing Liquid Foundation Models....”
“Sie messen sich derzeit mit kleineren Open-Source-Modellen von Google (Gemma)...”
“Microsoft (Phi)...”
“Mistral...”
“Meta (Llama)...”
“An die Top-Modelle von OpenAI, Google, xAI oder Anthropic kommen sie noch nicht heran....”
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“Es könnte Apple sein, es könnte Samsung sein, es könnte Sharp sein, es könnte Sony sein, es könnte ein Mobilfunkanbieter sein, es könnte Qua...”
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Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
Musk's Grok Bot nutzt künftig Claude und andere Konkurrenz-KI
Elon Musk hat angekündigt, dass der KI-Agent Grok Bot nicht mehr ausschließlich auf die hauseigenen Grok-Modelle setzen wird, sondern für jede Aufgabe das beste Backend-Modell verwenden soll. Als Beispiele nannte er Claude Opus 5.5 von Anthropic, den Bildgenerator Midjourney und den Musikgenerator Suno. Die Ankündigung, die zuerst von The Information berichtet wurde, markiert eine strategische Wende für Musks KI-Einheit, die Milliarden in das Training eigener Modelle investiert hat. Dieser Schritt spiegelt einen breiteren Branchentrend des Model-Routings wider, wie ihn Microsoft mit Anthropic-Modellen in Copilot und Perplexity mit der Auswahl von Modellen demonstriert. Die Entscheidung erfolgt nach Nutzerbeschwerden über die Erreichbarkeit der Grok-App. Musks KI-Einheit, die nun Teil von SpaceX ist und kürzlich umbenannt wurde (SpaceXAI, dann SpaceXSI), scheint damit anzuerkennen, dass die eigenen Modelle nicht in allen Bereichen führend sind, da Claude Opus 5.5 im Artificial-Analysis-Ranking vor der Konkurrenz liegt.
Nvidia RTX Spark Notebooks starten ab 3.300 Euro
Microsoft, Asus, Dell, HP, Lenovo und MSI haben Windows-Notebooks mit Nvidias neuem RTX-Spark-ARM-Chip (N1X) angekündigt. Die Geräte sind ab sofort vorbestellbar, die Auslieferung startet am 16. Oktober. Der RTX Spark ist eng mit dem GB10-Prozessor im DGX Spark verwandt, gibt es jedoch in zwei Varianten mit unterschiedlichen CPU- und GPU-Kernzahlen. Die Preise reichen von 2.900 Euro für das Basis-Modell des Microsoft Surface Laptop Ultra bis zu 6.700 Euro für das Top-Modell des Asus ProArt 16. Die Notebooks sind für KI-Workloads positioniert und markieren den ersten Einsatz des schnellen KI-Chips in Windows-Geräten. Nvidia plant außerdem, Windows auf seinen stationären DGX-Spark-Systemen anzubieten.
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