Beobachtetes Signal · 13. Juni 2023 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
LinkedIn-Tool „Future of Skills“ analysiert aktuelle Marktanforderungen
LinkedIn hat das Tool „Future of Skills“ eingeführt, eine kostenlose und anmeldefreie Ressource zur Kartierung berufsrelevanter Fähigkeiten und deren künftiger Entwicklung. Anwender können Land, Branche und Berufsbezeichnung auswählen, um zentrale Kompetenzen einzusehen und Vergleiche zwischen 2015 und 2021 anzustellen. Seit 2015 haben sich etwa 25 Prozent der Skills verändert; bis 2025 wird ein Wandel von 40 Prozent prognostiziert. So waren für die Position Head of Marketing in Deutschland im Jahr 2021 Content Marketing, B2B-Marketing und Strategic Marketing prägend, die 2015 noch eine geringere Rolle spielten. Bei Textern kamen Storytelling und Copywriting neu hinzu, während Blogging und Social Media an Relevanz verloren. LinkedIn empfiehlt Recruitern, Jobbeschreibungen entsprechend anzupassen, um die Hiring-Prozesse gezielt auf aktuelle Kompetenzen auszurichten und datenbasiert zu optimieren.
Das neue LinkedIn-Tool bietet wertvolle Einblicke in veränderte Skill-Sets und unterstützt Recruiting-Prozesse im dynamischen AdTech- und MarTech-Umfeld durch präzisere Anforderungsprofile.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIn hat das Tool „Future of Skills“ zur Analyse und Prognose berufsrelevanter Fähigkeiten bis 2025 gelauncht.
- Die Anwendung ist komplett kostenlos und erfordert keinen Login oder bestehenden Account.
- Das Tool deckt diverse Berufsfelder vom Projektmanagement bis hin zur Softwareentwicklung ab.
- Für die Rolle Head of Marketing in Deutschland zeigen sich 2021 stark gestiegene Relevanzen bei Content- und B2B-Marketing.
- Bei Textern gewannen Storytelling und Copywriting an Bedeutung, während Blogging und Social Media rückläufig waren.
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Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
Nadella und die KI-Transformation: Kann er Microsoft erneut neu erfinden?
Dieser Artikel untersucht die Bemühungen von CEO Satya Nadella, Microsoft für das KI-Zeitalter zu transformieren. Trotz einer Marktkapitalisierung von fast 4 Billionen Dollar und einer frühen Investition in OpenAI hinkt Microsoft in zentralen KI-Bereichen hinter Konkurrenten wie Nvidia, Anthropic und Meta hinterher. Das Unternehmen stellt von abonnementbasierten auf verbrauchsabhängige Preismodelle (UBB) um, beginnend mit Copilot Cowork. GitHub Copilot verzeichnete ein Wachstum auf 50 Millionen Nutzer, aber Microsoft verlor seine exklusive Cloud-Partnerschaft mit OpenAI. Nadella propagiert den Aufbau eines "Frontier-Ökosystems" statt eines einzelnen Spitzenmodells und integriert diverses KI-Modelle in Copilot. Zu den Herausforderungen gehören die schleppende Einführung von Copilot, der Wettbewerb durch KI-native Startups und die Unsicherheit von Unternehmenskunden über nutzungsabhängige Kosten.
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