Beobachtetes Signal · 12. Juni 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
LinkedIn testet KI-Assistenten für Premium-Mitglieder mit Bing-Integration
LinkedIn testet eine neue, KI-gestützte Funktion für Premium-Mitglieder, mit der Nutzer direkt im LinkedIn-Feed Informationen zu Unternehmen oder spezifischen Themen abrufen können. Der Assistent basiert auf der Technologie von Microsoft Bing und nutzt eine Chatbox-Schnittstelle, wobei die Antworten als „Powered by Bing“ gekennzeichnet und individuell auf den Nutzer zugeschnitten sind. Als Datenquellen dienen öffentlich zugängliche LinkedIn-Inhalte von über einer Milliarde Nutzern sowie Bing-Suchergebnisse. Das Feature befindet sich derzeit in einer geschlossenen Beta-Phase, ergänzt durch entsprechende Hinweise auf potenzielle Fehler und Microsofts Datenschutzbestimmungen. Ein LinkedIn-Sprecher bezeichnete die Abfragen als „Knowledge Insights“ und verwies auf positive Testergebnisse. Dieser Rollout markiert das erste direkt auf Verbraucher ausgerichtete KI-Produkt von LinkedIn und verdeutlicht die Expansion von generativer KI über klassische Recruiting-Tools hinaus in den Bereich umfassenderer Nutzeranfragen, wie erste Beobachtungen der Branchenexpertin Lia Habermann zeigen.
Moderater Markteinfluss: Es handelt sich um ein verbrauchernahes Beta-KI-Feature auf einer der weltweit führenden Professional-Plattformen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIn testet eine KI-gestützte Chat-Funktion für Premium-Mitglieder.
- Der KI-Assistent basiert auf der Technologie von Microsoft Bing.
- Die Antworten basieren auf öffentlich zugänglichen LinkedIn-Inhalten von über einer Milliarde Nutzern sowie Bing-Ergebnissen.
- Antworten werden in einer Chatbox ausgegeben und als „Powered by Bing“ gekennzeichnet.
- Ein LinkedIn-Sprecher nennt die Abfragen „Knowledge Insights“ und verzeichnet positive erste Testergebnisse.
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Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Microsoft Xbox gründet neue Sparte für Filme, Serien und Freizeitparks
Die Gaming-Sparte Xbox von Microsoft hat die Gründung einer neuen Geschäftseinheit für Filme, Serien und Themenpark-Attraktionen angekündigt. Dieser Schritt signalisiert eine Expansion in den Unterhaltungs- und Erlebnisbereich über Videospiele hinaus und nutzt das geistige Eigentum von Xbox. Diese strategische Diversifizierung ist Teil von Microsofts breiteren Ambitionen, seine Medien- und Unterhaltungsaktivitäten auszubauen, einem Branchentrend folgend. Die neue Sparte wird sich auf die Entwicklung und Produktion von Inhalten auf Basis von Xbox-Franchises konzentrieren und potenziell neue Einnahmequellen für das Unternehmen erschließen. Finanzielle Details oder ein Zeitplan für den Betrieb der Sparte wurden nicht bekannt gegeben.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
Outlook blockiert MSIX-Dateien als E-Mail-Anhänge
Microsoft hat angekündigt, dass Outlook den Empfang von MSIX-Dateianhängen blockieren wird, um die Verbreitung von Schadsoftware über E-Mails zu verhindern. Die Änderung betrifft sowohl das klassische Outlook für Windows als auch das neue Outlook für Windows sowie andere Clients wie Outlook im Web. Die Entscheidung folgt auf die zunehmende Nutzung von MSIX-Dateien in Phishing- und Malware-Angriffen. Die Sperrung wird schrittweise eingeführt, beginnend mit einem kontrollierten Rollout und dann auf alle Nutzer ausgeweitet. Microsoft empfiehlt, alternative sichere Methoden für den Dateiaustausch zu verwenden. Dieses technische Update ist Teil der umfassenderen Sicherheitsverbesserungen für Outlook-Clients.
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