Beobachtetes Signal · 6. Feb. 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
LinkedIn öffnet Creator Tools für alle Mitglieder und schafft Creator Mode ab
LinkedIn aktualisiert seine Creator-Funktionen grundlegend, indem der 2021 eingeführte Creator Mode abgeschafft und ausgewählte Werkzeuge für alle Mitglieder geöffnet werden. Zu den bisherigen Elementen des Creator Mode zählten Profil-Hashtags, ein Featured-Bereich sowie die Umwandlung des Connect-Buttons in einen Follow-Button. Ab März 2023 entfallen die Profil-Hashtags und die Aktivierungsoption in den Einstellungen. Ziel ist es laut LinkedIn, die besten Funktionen des Creator Mode breiter zugänglich zu machen, während zusätzliche Erstellungstools und tiefgehende Analytics für alle Nutzer freigeschaltet werden. Bisherige Nutzer des Creator Mode behalten den Zugriff auf diese Werkzeuge. Zudem wird das Profil-Layout verschlankt: Die Talks-About-Hashtags entfallen, und der About-Bereich rückt wieder an den Anfang. Insgesamt demokratisiert die Plattform damit die Creator-Infrastruktur für die gesamte Nutzerbasis.
Moderat eingestuftes Plattform-Update mit direktem Einfluss auf Creator-Tools, Analytics und das Profil-Layout.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIn schafft den Creator Mode ab und stellt ausgewählte Tools allen Mitgliedern zur Verfügung.
- Profil-Hashtags werden entfernt und die Aktivierungsoption im März 2023 aus den Einstellungen gelöscht.
- Zusätzliche Erstellungstools und tiefgehende Analytics werden für alle Nutzer geöffnet.
- Bisherige Nutzer des Creator Mode behalten den Zugriff auf die bisherigen Funktionen.
- Das Profil-Design wird durch den Wegfall der Talks-About-Hashtags und die Höherstellung des About-Bereichs verschlankt.
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Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
Nadella und die KI-Transformation: Kann er Microsoft erneut neu erfinden?
Dieser Artikel untersucht die Bemühungen von CEO Satya Nadella, Microsoft für das KI-Zeitalter zu transformieren. Trotz einer Marktkapitalisierung von fast 4 Billionen Dollar und einer frühen Investition in OpenAI hinkt Microsoft in zentralen KI-Bereichen hinter Konkurrenten wie Nvidia, Anthropic und Meta hinterher. Das Unternehmen stellt von abonnementbasierten auf verbrauchsabhängige Preismodelle (UBB) um, beginnend mit Copilot Cowork. GitHub Copilot verzeichnete ein Wachstum auf 50 Millionen Nutzer, aber Microsoft verlor seine exklusive Cloud-Partnerschaft mit OpenAI. Nadella propagiert den Aufbau eines "Frontier-Ökosystems" statt eines einzelnen Spitzenmodells und integriert diverses KI-Modelle in Copilot. Zu den Herausforderungen gehören die schleppende Einführung von Copilot, der Wettbewerb durch KI-native Startups und die Unsicherheit von Unternehmenskunden über nutzungsabhängige Kosten.
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