Beobachtetes Signal · 5. Mai 2025 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
LinkedIn monetarisiert B2B-Creator-Content mit BrandLink und Ads
LinkedIn erweitert seine Creator-Monetarisierung im B2B-Segment durch die Einführung von BrandLink und Thought Leader Ads. BrandLink integriert Pre-Roll-Ads vor Creator-Inhalten, die in thematische Shows eingebettet und durch Content großer Publisher ergänzt werden. Das Programm baut auf der 2023 gestarteten Wire-Initiative von LinkedIn auf und ermöglicht Marken das Sponsoring von Creator-Inhalten zur gezielten Ansprache von B2B-Zielgruppen. Parallel dazu erlauben Thought Leader Ads Sponsoren die Bewerbung organischer Creator-Posts inklusive eines nicht näher bezifferten Umsatzbeteiligungsmodells für die Creator. Laut Berichten von Bloomberg hat sich der Publisher-Umsatzanteil bei BrandLink seit dem Launch mehr als verdoppelt. LinkedIn verweist zudem auf starke Performance-Werte, darunter rund 130 Prozent höhere Completion-Raten im Vergleich zu Standard-Video-Ads, etwa 23 Prozent höhere View-Raten sowie eine bis zu 18 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit für Leads. Zum Start nehmen rund 30 Business Voices teil, darunter Steven Bartlett. Produkt-VP Lindsey Edwards betont die Bedeutung von Relevanz und Kontext.
Mittlerer Brancheneinfluss: Die Monetarisierungsfunktionen von LinkedIn für B2B-Creator eröffnen neue Potenziale im Bereich B2B-Marketing und Connected TV bzw. Video-Advertising.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIn startet BrandLink und Thought Leader Ads zur Monetarisierung von B2B-Creator-Content.
- BrandLink platziert Pre-Roll-Ads vor Creator-Videos in thematischen Shows mit Publisher-Unterstützung.
- Thought Leader Ads ermöglichen Marken das Sponsoring organischer Creator-Posts mit unbekanntem Umsatzsplit.
- Bloomberg meldet verdoppelte Publisher-Umsätze; LinkedIn nennt 130 Prozent höhere Completion-Raten und 23 Prozent höhere View-Raten.
- Das Initialprogramm umfasst 30 Business Voices, darunter Steven Bartlett.
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LinkedIn startet Creator Marketplace für B2B-Influencer-Marketing
LinkedIn hat im Campaign Manager einen neuen Creator Marketplace eingeführt, der Marken bei der Entdeckung, Überprüfung und Partnerschaft mit B2B-Creatoren unterstützt. Die Plattform kombiniert Discovery-, Insights- und Kooperationstools, um Fachexperten passgenau mit Unternehmen zusammenzubringen. Creator behalten dabei die volle Kontrolle über ihre Kooperationen; zudem ist ein Monetarisierungs-Tab für Profile in Planung. Ergänzend startete LinkedIn das Expertenteam BrandWorks mit ehemaligen Mitarbeitern von TikTok, Meta und X sowie das Self-Serve-Produkt BrandLink für Video-Inventar. Der Creator Marketplace befindet sich derzeit in einer Alpha-Phase für ausgewählte Marken und Creator in Nordamerika. Die organische Content-Discovery sowie BrandLink sind weltweit verfügbar. LinkedIn reagiert damit auf die wachsende Bedeutung der B2B-Creator-Economy und setzt gezielt auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit als zentrale Treiber für Creator-getriebenes Marketing im professionellen Umfeld.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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