Beobachtetes Signal · 29. Mai 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
LinkedIn startet öffentliche Jobbibliothek für mehr Transparenz im Recruiting
LinkedIn hat eine öffentlich zugängliche Jobbibliothek eingeführt und seine bestehende Ad Library um bezahlte Stellenanzeigen erweitert. Die neue Datenbank erfasst alle kostenpflichtigen Anzeigen, die seit April 2025 auf der Plattform geschaltet wurden, und speichert sie für ein Jahr nach deren Ablauf. Nutzer können nach Unternehmen, Keywords, Ländern und Zeitfenstern filtern. Das Tool zeigt neben dem Arbeitgeber auch den zahlenden Advertiser sowie Daten zu Zielregionen und Reichweiten an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf europäischen Stellenanzeigen mit detaillierten Einblicken zu Zielregionen und geforderten Skills. Zudem werden Einschränkungen bei der Sichtbarkeit dokumentiert. Während erste Tests bei der Keyword-Suche noch Schwächen zeigten, unterstreicht das Feature LinkedIns Bestrebungen, die Transparenz im digitalen Recruiting zu erhöhen und ergänzt die 2023 gestartete Ad Library.
Die Einführung der öffentlichen Jobbibliothek erhöht die Transparenz im digitalen Recruiting auf LinkedIn massiv und bietet tiefgreifende Einblicke in geschaltete Stellenanzeigen und Zielgruppenausrichtungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIn führt öffentlich zugängliche Jobbibliothek für bezahlte Stellenanzeigen ein.
- Alle bezahlten Job-Ads seit April 2025 werden erfasst und ein Jahr nach Ablauf archiviert.
- Datenbank enthält Unternehmensnamen, zahlende Advertiser, Zielregionen, Skills und Impression-Daten.
- Besonderer Fokus auf europäische Anzeigen mit Details zu Zielregionen und geforderten Qualifikationen.
- Erste Tests zeigten Optimierungsbedarf beim Keyword-Matching, etwa bei der Begriffssuche.
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Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
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Nadella und die KI-Transformation: Kann er Microsoft erneut neu erfinden?
Dieser Artikel untersucht die Bemühungen von CEO Satya Nadella, Microsoft für das KI-Zeitalter zu transformieren. Trotz einer Marktkapitalisierung von fast 4 Billionen Dollar und einer frühen Investition in OpenAI hinkt Microsoft in zentralen KI-Bereichen hinter Konkurrenten wie Nvidia, Anthropic und Meta hinterher. Das Unternehmen stellt von abonnementbasierten auf verbrauchsabhängige Preismodelle (UBB) um, beginnend mit Copilot Cowork. GitHub Copilot verzeichnete ein Wachstum auf 50 Millionen Nutzer, aber Microsoft verlor seine exklusive Cloud-Partnerschaft mit OpenAI. Nadella propagiert den Aufbau eines "Frontier-Ökosystems" statt eines einzelnen Spitzenmodells und integriert diverses KI-Modelle in Copilot. Zu den Herausforderungen gehören die schleppende Einführung von Copilot, der Wettbewerb durch KI-native Startups und die Unsicherheit von Unternehmenskunden über nutzungsabhängige Kosten.
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