Beobachtetes Signal · 23. Jan. 2025 · Lawsuit · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
LinkedIn soll Privatnachrichten ohne Zustimmung für AI-Training genutzt haben
Eine in Kalifornien eingereichte Sammelklage wirft der Microsoft-Tochter LinkedIn vor, private Nachrichten von Premium-Nutzern ohne ausdrückliche Einwilligung an Drittunternehmen zur Schulung von AI-Modellen weitergegeben zu haben. Laut Medienberichten führte die Plattform im August 2024 eine Opt-out-Datenschutzeinstellung ein und passte im September 2024 ihre Richtlinien an. Kläger argumentieren, dass ein nachträgliches Deaktivieren keinen Einfluss auf bereits verwendete Daten hatte. Die Klage fordert 1,000 US-Dollar pro betroffenen Nutzer wegen Verstößen gegen den US Stored Communications Act sowie Schadensersatz wegen Vertragsbruchs. LinkedIn weist die Vorwürfe als unbegründet zurück. In Grossbritannien, dem EWR und der Schweiz war das Daten-Sharing nicht aktiv. Im Jahr 2024 erwirtschaftete LinkedIn 1,7 Milliarden US-Dollar mit Premium-Abonnements.
Die Vorwürfe gegen eine grosse Plattform bezüglich der unautorisierten Nutzung privater Daten für AI-Modelle könnten Datenschutzstandards und AI-Praktiken grundlegend verändern und damit auch das breitere AdTech- und MarTech-Ökosystem beeinflussen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LinkedIn sieht sich mit einer Sammelklage wegen der Nutzung privater Nachrichten für AI-Training konfrontiert.
- Eine Opt-out-Option wurde im August 2024 eingeführt, gefolgt von einer Aktualisierung der Datenschutzrichtlinien im September 2024.
- Die Klage fordert vor einem US-Bundesgericht 1,000 US-Dollar Schadensersatz pro betroffenen Nutzer.
- Nutzer im EWR, in Grossbritannien und der Schweiz waren von der Datennutzung für AI-Training ausgenommen.
- Das Premium-Abonnementgeschäft von LinkedIn generierte 2024 einen Umsatz von 1,7 Milliarden US-Dollar.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Eine Sammelklage gegen die Microsoft-Tochter Linkedin sorgt derzeit für Aufsehen in USA....”
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“Wie die BBC berichtet, soll Linkedin im August 2024 „still und leise“ eine neue Datenschutzeinstellung eingeführt haben....”
“Ein Monat später erfolgte laut Reuters eine diskrete Anpassung der Datenschutzrichtlinien....”
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