Beobachtetes Signal · 5. Apr. 2023 · Market Research · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

Arbeitsmarkt-Prognose: Jede:r vierte Beschäftigte zeigt hohe Wechselfreudigkeit

Zusammenfassung des Signals

Eine Netigate-Studie mit 3.000 deutschen Arbeitnehmenden aus 20 Branchen zeigt ein signifikantes Fluktuationrisiko: 26 Prozent gehen nicht sicher davon aus, im kommenden Jahr noch bei ihrem aktuellen Arbeitgeber zu sein, und 5 Prozent lehnen dies kategorisch ab. Lediglich 13 Prozent weisen eine starke emotionale Bindung auf, welche stark mit dem Führungsverhalten sowie dem Umgang mit Stress und Feedback korreliert. Unternehmen mit vierteljährlichen Befragungen verzeichnen eine höhere Bindung (17 Prozent) als solche mit selteneren Umfragen (10 Prozent). Zudem beleuchtet der Bericht das Phänomen des Quiet Quitting: 42 Prozent sind nach Feierabend nicht erreichbar, 37 Prozent priorisieren das Privatleben, 36 Prozent verweigern Überstunden und 32 Prozent erbringen nur das vertragliche Minimum. McKinsey (2022) sowie Onlyfy by XING (2023) untermauern diesen Trend mit Kündigungsabsichten von 28 beziehungsweise 37 Prozent.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Netigate-Studie: 3.000 deutsche Arbeitnehmende in 20 Branchen; 26 % rechnen nicht fest mit Verbleib im nächsten Jahr.
  • Nur 13 % der Angestellten zeigen eine starke emotionale Bindung.
  • Quartalsweise Mitarbeiterbefragungen steigern die starke Bindung auf 17 % (gegenüber 10 % bei selteneren Umfragen).
  • Quiet-Quitting-Indikatoren: 42 % nach Feierabend unerreichbar, 37 % priorisieren Privatleben, 36 % lehnen Überstunden ab.
  • Vergleichsstudien von McKinsey (2022) und Onlyfy by XING (2023) bestätigen branchenübergreifende Wechselabsichten von bis zu 37 %.

Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 5. Apr. 2023
Ursprünglicher Berichttitel: “Job-Prognose: Jede:r Vierte ist wechselwillig | OnlineMarketing.de”

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