Beobachtetes Signal · 12. Mai 2026 · Technical Release · Quelle: t3n · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
iOS 26.5 führt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten ein
Apple hat im Mai 2026 die Betriebssystem-Updates Version 26.5 für iOS, macOS, iPadOS und watchOS veröffentlicht. Das Update integriert eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten in der Messages-App. Die Verschlüsselung basiert auf dem RCS Universal Profile 3.0 und nutzt das Messaging Layer Security (MLS) Protokoll. Apple kennzeichnet die Funktion als Beta und rollt sie schrittweise aus. Voraussetzung sind RCS 3.0-kompatible Apps sowie die Unterstützung durch Mobilfunkanbieter. In Deutschland unterstützen laut Apple Telekom, O2 und 1&1 die verschlüsselten RCS-Chats, während Vodafone zunächst nicht gelistet wird. Zudem bringt das Update neue Sicherheitsupdates, ein Pride-Luminance-Hintergrundbild sowie frühe Werbetests in Apple Maps in ausgewählten Regionen mit sich.
Die Einführung der plattformübergreifenden RCS-Verschlüsselung durch Apple beeinflusst die Messaging-Interoperabilität, geschäftliche Kommunikationskanäle sowie die Werbe- und Messbarkeit im Mobile-Bereich.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Apple veröffentlichte im Mai 2026 OS-Updates (iOS/macOS/iPadOS/watchOS 26.5) mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS in Messages.
- Die RCS-Verschlüsselung nutzt das RCS Universal Profile 3.0 sowie das Messaging Layer Security (MLS) Protokoll im Betabetrieb.
- In Deutschland unterstützen Telekom, O2 und 1&1 die verschlüsselten RCS-Chats laut Apple; Vodafone fehlt in der Liste.
- Umfangreiche Sicherheits-Patches sowie Legacy-OS-Updates (u.a. iOS/iPadOS 18.7.9, macOS Sequoia 15.7.7) wurden ebenfalls ausgespielt.
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Apple rollt iOS 26.5 Release Candidate aus
Apple hat einen Release Candidate von iOS 26.5 an Entwickler verteilt und plant die öffentliche Veröffentlichung in den kommenden Tagen. Das Update ermöglicht eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Messaging als Beta mit schrittweisem, netzabhängig rollierendem Start, fügt Apple Maps eine Funktion für vorgeschlagene Orte hinzu – als Vorbereitung für ab Sommer in Märkten wie den USA geplante Werbung – und enthält EU-spezifische Anpassungen zur besseren Unterstützung von Drittanbieter-Hardware gemäß dem Digital Markets Act. Der Release Candidate enthält nicht das lang erwartete Siri-Redesign, das nun voraussichtlich mit iOS 27 erscheinen wird. Zudem führt das Update ein neues, herunterladbares Hintergrundbild namens „Pride Luminance“ ein. Apple nannte keine Details zu unterstützten Mobilfunkanbietern für die RCS-Verschlüsselung oder dem genauen Umfang der geschützten Inhalte.
iOS 26.5: Apple bereitet Update mit neuer Apple Maps-Werbung vor
Apple hat einen Release Candidate von iOS 26.5 an Entwickler verteilt, der den öffentlichen Rollout vorbereitet. Das Update bringt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten in die Beta, deren Verfügbarkeit jedoch vom Mobilfunkanbieter abhängt. Zudem führt Apple Maps die Funktion „Suggested Places“ ein und bereitet damit den Boden für bezahlte Suchergebnisse und gesponserte Ortsempfehlungen: Ab Sommer plant Apple die Ausspielung von Ads in Maps in ersten Märkten wie den USA. Der Release Candidate enthält ferner EU-konforme Anpassungen zur besseren Anbindung von Drittanbieter-Hardware gemäß dem Digital Markets Act (DMA) sowie ein neues „Pride Luminance“-Hintergrundbild. Das redesignte Siri ist in iOS 26.5 noch nicht enthalten und wird für iOS 27 erwartet. Diese Entwicklungen berühren zentrale Bereiche wie Messaging-Datenschutz, Hardware-Offenheit und die Erschließung neuer Werbeinventare.
GSMA finalisiert RCS 4.0 mit nativen Videoanrufen
Die GSMA hat die Spezifikation für das RCS Universal Profile 4.0 finalisiert und rüstet den SMS-Nachfolger mit Funktionen aus, um die Lücke zu modernen Messaging-Apps zu verkleinern. RCS 4.0 bringt native Videoanrufe inklusive nachträglichem Beitreten zu Gruppenanrufen, Textformatierungen sowie eine verbesserte Medienübertragung mit automatischer Formatwahl. Für Unternehmen bietet die Version Streaming-Videos in Nachrichtenkarten und ein präziseres Link-Handling. Während RCS 3.0 (finalisiert im März 2025) eine native Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einführte, testen Plattformanbieter und Netzbetreiber die Implementierung noch. Apple und Google arbeiten an der Verschlüsselung, wobei Apple diese mit einem späteren Update integrieren will. Eine breite Geräteverfügbarkeit für RCS 4.0 wird nicht vor 2027 erwartet, wobei Google und Android bei der Adaption voraussichtlich den Ton angeben.
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