Beobachtetes Signal · 3. Mai 2026 · Event · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Investigativ.ch-Jahreskonferenz diskutiert Krisenberichterstattung und neue Zielgruppen
Am 3. Mai 2026 hielt der Verein investigativ.ch in Bern seine Jahreskonferenz vor rund 50 Journalisten ab. Im Mittelpunkt standen Krisenberichterstattung, investigative Recherchen und die Erschließung neuer Zielgruppen. Dennis Winter von SRF plädierte in seiner Keynote für eine stärkere Zusammenarbeit mit jüngeren Newsfluencern. Weitere Programmpunkte waren eine Podiumsdiskussion zum Brand in Crans-Montana mit Vertretern von RTS, NZZ am Sonntag und dem Schweizer Presserat sowie Workshops zum Umgang mit vertraulichen Justizdokumenten. Die NZZ-Reporter Forrest Rogers und Eike Hoppmann präsentierten Einblicke in ihre Recherchen zu den Epstein-Files und deren Bezüge zur Schweiz. Zudem sprach Al-Jazeera-Korrespondentin Youmna El Sayed über ihre Berichterstattung aus dem Gazastreifen und übte Kritik an der internationalen Medienberichterstattung. Der Bericht erschien am 3. Mai 2026 auf persoenlich.com.
Eine Medien- und Journalismuskonferenz mit begrenzten direkten Auswirkungen auf die AdTech- und MarTech-Branche; sie ist vor allem für Publisher und redaktionelle Praktiken relevant, jedoch nicht branchenverändernd.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Investigativ.ch veranstaltete am 03.05.2026 in Bern seine Jahreskonferenz mit rund 50 teilnehmenden Journalisten.
- SRF-Formatentwickler Dennis Winter forderte in seiner Keynote Kooperationen mit Newsfluencern zur Erschließung jüngerer Zielgruppen.
- Ein Panel beleuchtete die Berichterstattung zum Brand in Crans-Montana; Workshops widmeten sich dem Umgang mit vertraulichen Justizakten.
- NZZ-Reporter Forrest Rogers und Eike Hoppmann stellten ihre Recherchen zu den Epstein-Files und Schweizer Verbindungen vor.
- Al-Jazeera-Korrespondentin Youmna El Sayed sprach über den Gaza-Krieg und kritisierte die internationale Berichterstattung.
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Newsroom Summit: Neue Schweizer Konferenz für integrierte Unternehmenskommunikation
Der Newsroom Summit ist als neue Fachkonferenz für Praktiker der Unternehmenskommunikation in der Schweiz angekündigt worden. Als Reaktion auf das Fehlen eines dedizierten Branchenfests konzipiert, bringt das halbtägige Format am 21. Oktober 2026 in Bern Experten aus der Praxis zusammen. Zu den Initiatoren gehört die Berner Agentur Newsroom Communication um Mitgründer Benjamin Blaser sowie die Gründungspartner Axpo, BKW und SBB. Das Programm bietet eine Mischung aus Best Practices, Diskussionen, Schulungen und Networking mit renommierten Speakern wie Christoph Moss und Marie-Christine Schindler. Flankierend finalisieren die Organisatoren eine universitäre Studie zu Schweizer Newsroom-Strukturen, um den fachlichen Austausch im deutschsprachigen Raum zu stärken. Der Artikel erschien am 11. Mai 2026.
Investigativ.ch wählt Ferrara und Lippert zum Co-Präsidium
Das Schweizer Netzwerk für investigativen Journalismus, investigativ.ch, hat Pasquale Ferrara und Lukas Lippert an seiner Mitgliederversammlung in Bern am 4. Mai 2026 als Co-Präsidenten gewählt. Nina Blaser, Leiterin von SRF Investigativ, wurde neu in den acht Köpfe umfassenden Ehrenvorstand gewählt. Fiona Endres, Co-Leiterin von SRF Investigativ, verlässt den Vorstand im Sommer infolge ihres Wechsels als neue SRF-Korrespondentin in das Vereinigte Königreich. Dem Vorstand gehören zudem Vertretungen von Öffentlichkeitsgesetz.ch, Blick, Tamedia, Bon à savoir, CH Media und 24 Heures an. Ferrara und Lippert erklärten, sie wollen den investigativen Journalismus in der Schweiz durch neue Projekte und eine nachhaltige Unterstützung des Vereins stärken und absichern. Die personellen Veränderungen unterstreichen die Kontinuität und Weiterentwicklung des Schweizer Medienökosystems im Bereich der Recherche.
Gründer Patrik Müller blickt auf das 15. SwissMediaForum
Das SwissMediaForum hat in Luzern seine 15. Ausgabe gefeiert. Gründer und Co-Programmleiter Patrik Müller blickte auf die Geschichte, Höhepunkte und Herausforderungen der Veranstaltung zurück und verzeichnete einen Besucherrekord nach der COVID-Pandemie. Er erinnerte an die Fusion mit dem Verlegerkongress im Jahr 2016 sowie an Sicherheitsvorfälle im Jahr 2015, die einen Umzug auf ein Kongressschiff erzwangen. Das diesjährige Programm setzte auf ein Co-Moderations-Duo mit Eveline Kobler und Benjamin Fisch und präsentierte Klaus Schwab bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach seinem Rücktritt beim WEF. Müller betonte die Vielfalt der Schweizer Medienlandschaft, dankte den langjährigen institutionellen Sponsoren wie CH Media, NZZ, Ringier, SRG, TX Group und dem Verlegerverband und äußerte die Hoffnung, dass Künstliche Intelligenz die Branche eher unterstützen als schwächen wird.
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