Beobachtetes Signal · 6. Jan. 2026 · Technical Release · Quelle: AdExchanger · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Interaktive Video-Ads steigern Engagement und Markenwirkung messbar
Eine neue Studie von AdExchanger in Zusammenarbeit mit Publicis Media und Latitude untersucht interaktive Video-Ads und deren Einfluss auf den Marketing-Funnel. Die auf der CES vorgestellte Untersuchung basierend auf über 7.800 Befragten zeigt, dass interaktive Elemente – wie In-Feed-Käufe oder Produkt-Explorationen – die Aufmerksamkeit, das Engagement und die wahrgenommene Relevanz massiv erhöhen. Insbesondere Amazon-Seller profitierten von signifikanten Zuwächsen bei der Wahrnehmung (+7 Punkte), dem Komfort (+9 Punkte) und der Innovationskraft (+11 Punkte) bei Add-to-Cart-CTAs, oft verstärkt durch Prime Day-Angebote. Aber auch Nicht-Amazon-Marken verzeichneten Steigerungen der Markenmeinung um 4 Prozentpunkte. Praxisorientierte Empfehlungen für das Jahr 2026 betonen die Bedeutung von Einfachheit, Format-Konsistenz, zielgerichteten CTAs entlang der Customer Journey sowie dedizierten Testbudgets für interaktive Formate im Connected TV- und Video-Umfeld.
Eine umfassante Marktforschungsstudie belegt messbare Uplifts durch interaktive Video-Ads über den gesamten Funnel hinweg und liefert datenbasierte Leitlinien für die Budgetplanung im Jahr 2026.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Eine AdExchanger-Studie in Partnerschaft mit Publicis Media und Latitude untersuchte interaktive Video-Ads mit über 7.800 Befragten und zehn Marken; die Ergebnisse wurden zur CES veröffentlicht.
- 79 % der Nutzer bewerteten interaktive Ads als ansprechender, 78 % als aufmerksamkeitsstärker und 72 % als relevanter im Vergleich zu klassischen Formaten.
- Für Amazon-Seller erzielten interaktive Ads mit Add-to-Cart-CTA einen Zuwachs von 7 Punkten bei der Wahrnehmung, 9 Punkten beim Komfort und 11 Punkten bei der Innovationswahrnehmung.
- Die Studie belegt Steigerungen von 3 bis 4 Prozentpunkten bei Markenmeinung, Consideration, Kaufabsicht und Weiterempfehlung für Amazon-Händler sowie +4 Punkte bei der Markenmeinung für andere Marken.
- Best Practices für 2026 umfassen einfache Formate, nahtlose Content-Ausrichtung, zielgruppengerechte CTAs, Dringlichkeits-Promotions und strukturierte Testbudgets.
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Amazon Ads präsentiert Best Practices für interaktive Videoanzeigen auf CES
Auf der CES präsentierte Amazon Ads gemeinsam mit Publicis Media neue Forschungsergebnisse und praxisnahe Leitlinien zu interaktiven Videoanzeigen. Maggie Zhang, Head of Global Video Measurement GTM bei Amazon Ads, betonte gegenüber Branchenmedien, dass Einfachheit das Engagement antreibt: Zuschauer bevorzugen schnelle In-Stream-Aktionen wie den direkten Warenkorb-Kauf, die das Videoerlebnis nicht unterbrechen. Zhang empfahl Vermarktern, interaktive Potenziale auf Amazon Prime Video zu nutzen und bei der Videostrategie bestimmte Genres zu priorisieren, die nachweislich ein höheres Engagement erzielen. Die Session hob unkomplizierte Call-to-Action-Mechaniken hervor, um die Werbewirkung zu steigern, ohne die Nutzer zu stören.
Amazon Ads präsentiert zentrale Insights zu Interactive Video auf der CES 2026
Amazon Ads und Publicis Media haben auf der CES 2026 wegweisende Forschungsergebnisse zur Performance von Interactive Video vorgestellt. Im Fokus stand die Erkenntnis, dass eine einfachere und schnellere Interaktivität die Nutzeransprache maßgeblich steigert. Maggie Zhang, Head of Global Video Measurement GTM bei Amazon Ads, betonte gegenüber Branchenmedien, dass Konsumenten unkomplizierte User Journeys bevorzugen – etwa direkte Add-to-Cart-Aktionen, die direkt im Video abgeschlossen werden können, ohne den Stream zu verlassen. Die Präsentation lieferte praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Bewegtbild-Strategie 2026, darunter konkrete Interaktionsformate auf Amazon Prime Video sowie Genre-Empfehlungen zur Maximierung des Engagements. Marketer sollten demnach schlanke, nicht-intrusive Elemente priorisieren, um den Sehgenuss nicht zu stören und gleichzeitig das volle Potenzial von Connected TV und Streaming-Umgebungen auszuschöpfen. Dies unterstreicht die fortlaufende strategische Partnerschaft beider Unternehmen bei der Erforschung moderner Werbeformate.
Video-Wirkung: Attention und Interaktion lösen reine Viewability-Metriken ab
In einem Fachgespräch analysiert Olaf-Norman Brandt die Evolution der Wirksamkeitsmessung im Video Advertising. Klassische KPIs wie Viewability und View-Through Rate (VTR) greifen zu kurz und müssen durch Attention Metrics sowie Interaktionssignale ergänzt werden. Neben dem redaktionellen Kontext spielen interaktive Videoformate auf Basis des IAB-Standards SIMID eine zentrale Rolle, da sie granulare Engagement-Messungen ermöglichen. Best Practices wie ein interaktiver Vorher-Nachher-Slider für Velux oder Retail-Media-Integrationen demonstrieren, wie Videoanzeigen näher an den Point of Sale rücken. Brandt betont das Potenzial von Connected TV (CTV) und Retail Media für eine stärkere Performance-Orientierung, warnt jedoch vor dem bloßen Recyceln klassischer TV-Spots. Künstliche Intelligenz steigert zwar die Effizienz in der Kampagnenoptimierung und Kreation, erfordert aber weiterhin menschliche Qualitätskontrolle für kontextuell passgenaue Ausspielungen.
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