Beobachtetes Signal · 17. Feb. 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Instagram testet Dislike Button und neue Monetarisierungsoptionen für Creator
Instagram erweitert seine Nutzerkontrollen und Monetarisierungsoptionen durch mehrere Funktionstests. Die Plattform testet einen Dislike Button für Kommentare unter Feed-Posts und Reels, um problematische Inhalte herabzustufen. Zudem werden bezahlte Testimonials offiziell ermöglicht: Marken können Creator für positive Kommentare zu Anzeigen oder Beiträgen vergüten, wobei diese Testimonials oben im Kommentarbereich angepinnt werden; die Zahlungsmodalitäten werden direkt verhandelt und können auch Gratisprodukte umfassen. Darüber hinaus testen Meta-Forscher zwei neue Feeds namens 'Because you follow' und 'Instagram Suggested', um die Werbe- und Content-Empfehlungen zu optimieren. Schließlich hat Instagram für EU-Nutzer verschwindende Nachrichten in Direct Messages eingeführt, die sich nach dem Ansehen, nach 24 Stunden oder nach sieben Tagen automatisch löschen. Diese Maßnahmen verdeutlichen Metas umfassenden Vorstoß zur Erprobung von Moderationstools, Creator-Monetarisierung und bereichsübergreifender Integration.
Technische Veröffentlichung und Feature-Einführung einer Plattformfunktion durch einen großen Technologiekonzern (Meta).
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Dislike Button Test für Kommentare bei Instagram Feed Posts und Reels
- Neue Monetarisierungsoption: Creator können für Testimonials in Kommentaren bezahlt und oben angepinnt werden
- Zwei neue Content-Empfehlungstests: 'Because you follow' und 'Instagram Suggested'
- EU-Nutzer erhalten verschwindende Nachrichten in DMs mit flexiblen Auto-Lösch-Optionen
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3 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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