Beobachtetes Signal · 8. Aug. 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Instagram führt Views als universelle Metrik für alle Formate ein
Instagram hat angekündigt, dass Views künftig die primäre Messgröße für sämtliche Content-Formate wie Fotos, Karussells, Live, Stories und Reels sein werden. Die neue Metrik ersetzt Reels Plays – die nun in Views umbenannt wurden, wobei die Berechnung identisch bleibt – und soll die Performance-Analyse über alle Formate hinweg vereinfachen. Ein View zählt, wie oft ein Inhalt von einem Nutzer abgespielt wurde, einschließlich Wiederholungen, während Reach weiterhin die unique Nutzer misst. Impressions werden nicht mehr in Instagram Insights angezeigt, bleiben aber im Meta Ads Manager verfügbar. Weitere Metriken wie Reach, Interactions und Watch Time werden innerhalb der Insights neu angeordnet. Der Rollout erfolgt in den kommenden Wochen. Instagram-CEO Adam Mosseri begründete den Schritt als Hinwendung zu einer einfacheren, formatübergreifenden Auswertung der Performance.
Technisches Release auf einer großen Plattform, das die formatübergreifende Erfolgsmessung maßgeblich beeinflusst.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram kündigt Views als primäre Metrik für alle Content-Formate (Fotos, Karussells, Live, Stories, Reels) an.
- Reels Plays werden durch Views ersetzt, wobei die Berechnung unverändert bleibt und lediglich eine Umbenennung stattfindet.
- Views erfassen auch wiederholte Wiedergaben durch denselben Nutzer; Reach bleibt die Messgröße für unique Viewer.
- Impressions entfallen in den Insights, sind aber weiterhin über den Meta Ads Manager trackbar.
- Der Rollout ist für die kommenden Wochen geplant und steht noch nicht allen Nutzern sofort zur Verfügung.
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Instagram priorisiert Engagement-Signale über reine Reels-Views
Der Leiter von Instagram, Adam Mosseri, hat in einem Video klargestellt, dass reine Reels-View-Zahlen nicht länger der primäre Erfolgsindikator für Kurzvideos sind. Der Algorithmus der Plattform gewichtet nun Engagement-Signale – darunter Shares, Saves, Sends, Likes und die Watch Time – deutlich stärker. Zudem differenziert das System zwischen der Performance innerhalb des bestehenden Publikums (Connected Reach) und der Entdeckung außerhalb davon (Unconnected Reach). Die Plattform führt zudem neue Kennzahlen wie Share Rate und Skip Rate ein und hat den Insights-Tab erweitert, um diese Daten für Creator und Social-Media-Teams transparent zu machen. Bereits im Februar 2025 betonte das Unternehmen, dass Watch Time, Like Rate und Send Rate essenzielle Ranking-Faktoren sind. Diese strategische Neuausrichtung verändert die Art und Weise, wie Marken und Creator den Erfolg ihrer Content-Strategien messen und optimieren.
Instagram führt Skip Rate und Share Rate Metriken ein
Instagram hat zwei neue Performance-Metriken – Skip Rate und Share Rate – für einzelne Reels und Posts eingeführt und gleichzeitig seinen Insights-Bereich grundlegend überarbeitet, um wichtige Messwerte zu zentralisieren. Die Skip Rate erfasst, wie viele Nutzer ein Reel aktiv überspringen, während die Share Rate anzeigt, wie häufig Inhalte geteilt werden. Letzteres gilt für Instagram als entscheidendes Signal für die organische Reichweite. Formate wie Collab Posts, Trial Reels, Crossposts und kostenpflichtig beworbene Inhalte werden von den neuen Metriken vorerst noch nicht unterstützt. Das Redesign des Insights-Bereichs platziert Kernkennzahlen wie Aufrufe, Reichweite, durchschnittliche Watch Time und Follower prominenter und bietet detaillierte Aufschlüsselungen nach Followern und Nicht-Followern. Zudem testet Instagram ein kostenpflichtiges ‚Instagram Plus‘-Abo, das zusätzliche Analysen wie Rewatch Insights und erweiterte Zuschauerdaten ermöglichen könnte. Die Änderungen zielen darauf ab, die Performance-Optimierung von Kurzformaten für Creator und Marketer im Walled Garden zu verbessern.
Threads testet Gems und zeichnet täglich wertvolle Beiträge aus
Threads testet die neue Funktion Gems, die täglich bis zu 25 herausragende Unterhaltungen mit einem sichtbaren Diamant-Badge auszeichnet. Die Auswahl erfolgt algorithmenbasiert und berücksichtigt Originalität, Aktualität und authentische Diskussionen – unabhängig von der Followerzahl. Qualifiziert sind eigene Posts oder direkte Antworten, jedoch keine Reposts oder von Instagram übernommene Inhalte. Die Funktion ist vorerst auf öffentliche US-Accounts von Nutzern ab 18 Jahren beschränkt, die Auszeichnungen sind aber weltweit sichtbar, auch in Deutschland. Ausgezeichnete erhalten eine Benachrichtigung und können das Badge teilen. Nutzer können das Label auch ausblenden. Erste Hinweise gab es bereits im August durch App-Forscher Alessandro Paluzzi. Threads möchte so originelle und ansprechende Inhalte fördern; Nicht-Ausgezeichnete müssen keine negativen Auswirkungen auf die Reichweite befürchten.
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