Beobachtetes Signal · 1. Juli 2026 · Platform Guidance · Quelle: onlinemarketing.de · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Instagram-Chef rät von Löschen und Neuveröffentlichen von Beiträgen ab
Adam Mosseri, Leiter von Instagram, hat Creator davon abgeraten, unterperformende Beiträge zu löschen und erneut zu posten. In einem Video erklärte Mosseri, dass ein erneuter Upload die Leistung voraussichtlich nicht steigern wird, da es sich um denselben Content-Typ handelt und Follower möglicherweise beide Versionen sehen. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit für Engagement und kann die organische Reichweite potenziell beeinträchtigen. Er stellte klar, dass Instagram das Löschen und Reposten zwar nicht direkt abstraft, die Praxis jedoch keinen nennenswerten positiven Effekt hat. Zudem verwies Mosseri auf Trial Reels, um Videos vor einer breiteren Veröffentlichung zunächst mit Nicht-Followern zu testen. Der Beitrag wurde am 01.07.2026 von Niklas Lewanczik auf OnlineMarketing.de veröffentlicht.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Adam Mosseri, Leiter von Instagram, riet Creatoren davon ab, schwache Posts zu löschen und neu zu veröffentlichen.
- Mosseri betonte, dass ein Repost voraussichtlich ähnlich abschneidet wie das Original, da es sich um denselben Content-Typ handelt.
- Instagram sanktioniert das Löschen und Reposten nicht direkt, jedoch bringt die Taktik keinen positiven Effekt und kann die Reichweite mindern.
- Mosseri empfahl Trial Reels, um Videos vor der breiteren Distribution gezielt mit Nicht-Followern zu testen.
- Der Artikel wurde von Niklas Lewanczik verfasst und am 01.07.2026 auf OnlineMarketing.de publiziert.
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Instagram-Repost-Funktion bringt laut Mosseri nur marginalen Reichweitenzuwachs
Instagram hat im Sommer 2025 eine offizielle Repost-Funktion eingeführt, mit der Creator fremde Inhalte im Feed, Grid und einem dedizierten Repost-Tab teilen können. Während dies das Netzwerk erweitert, warnt Instagram-Chef Adam Mosseri davor, dass das erneute Posten eigener Inhalte nur geringe Vorteile bringt und die Gesamtreichweite kaum steigert. Stattdessen sollten sich Creator auf Engagement-Taktiken wie das Beantworten von Kommentaren, Likes und Interaktionen konzentrieren. Zu den weiteren Strategien gehören das Teilen von Reels in Stories sowie Collab Posts. Der Artikel unterscheidet zwischen Connected Reach und Unconnected Reach und nennt drei zentrale Metriken: Watch Time, Likes per Reach und Sends per Reach. Eine neue Trial-Reels-Funktion kann zudem das verbundene Ranking für Nicht-Follower bei starken Inhalten temporär umgehen.
Instagram verschärft Regeln für wiederverwendete Inhalte und priorisiert Creator
Instagram (Meta) hat eine zum 30. April 2026 wirksame Richtlinienänderung angekündigt, die die appweite Empfehlungsfähigkeit von Konten einschränkt, welche primär fremde Inhalte reposten. Das Update weitet bisherige Schutzmaßnahmen von Reels nun auch auf Fotos und Karussell-Posts aus, um originale Creator bei Distribution und Discovery zu priorisieren. Als original definiert Instagram vollständig selbst erstellte oder materiell bearbeitete Inhalte mit einer einzigartigen Perspektive. Geringfügige Anpassungen wie Wasserzeichen, veränderte Videogeschwindigkeiten oder Screenshots mit sichtbaren Benutzernamen reichen nicht aus. Für Follower bleiben die Inhalte von Aggregator-Konten zwar auf den Profilen sichtbar, sie werden jedoch von Empfehlungsflächen wie Feeds und Discover ausgeschlossen. Die Durchsetzung erfolgt durch automatisierte Analysen von Posting-Mustern und Bearbeitungstiefe; Konten können ihren Empfehlungsstatus durch einen 30-tägigen Nachweis originaler Posts wiederherstellen.
Threads testet Gems und zeichnet täglich wertvolle Beiträge aus
Threads testet die neue Funktion Gems, die täglich bis zu 25 herausragende Unterhaltungen mit einem sichtbaren Diamant-Badge auszeichnet. Die Auswahl erfolgt algorithmenbasiert und berücksichtigt Originalität, Aktualität und authentische Diskussionen – unabhängig von der Followerzahl. Qualifiziert sind eigene Posts oder direkte Antworten, jedoch keine Reposts oder von Instagram übernommene Inhalte. Die Funktion ist vorerst auf öffentliche US-Accounts von Nutzern ab 18 Jahren beschränkt, die Auszeichnungen sind aber weltweit sichtbar, auch in Deutschland. Ausgezeichnete erhalten eine Benachrichtigung und können das Badge teilen. Nutzer können das Label auch ausblenden. Erste Hinweise gab es bereits im August durch App-Forscher Alessandro Paluzzi. Threads möchte so originelle und ansprechende Inhalte fördern; Nicht-Ausgezeichnete müssen keine negativen Auswirkungen auf die Reichweite befürchten.
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