Beobachtetes Signal · 30. März 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Instagram entwickelt Funktion zur direkten Veröffentlichung von Stories in Highlights
Instagram arbeitet an einer neuen Funktion, die es Nutzern ermöglichen soll, eine Story direkt in einem Highlight zu speichern, ohne sie zuvor im regulären Stories-Feed zu teilen. Entdeckt wurde diese Entwicklung vom Reverse Engineer Alessandro Paluzzi, der das entsprechende Konzept auf X (ehemals Twitter) vorstellte. Die Neuerung befindet sich derzeit in der internen Entwicklung; ein offizieller Rollout-Termin wurde seitens Meta noch nicht bekannt gegeben. Neben dieser Funktion verweist der Bericht auf weitere Experimente wie die Erinnerungs-Funktion für vergangene Stories sowie den Top-Three-Sticker. Diese Updates unterstreichen Metas kontinuierliche Bemühungen, die Interaktion und Content-Organisation auf der Plattform zu optimieren. Für Creator und Marken könnte dies die strategische Planung von ephemeren Inhalten grundlegend verändern, da Inhalte künftig gezielter und ohne temporäre Hauptfeed-Präsenz archiviert werden könnten.
Technisches Release einer führenden Plattform (Meta/Instagram) mit direktem Einfluss auf Content-Publishing-Workflows und das Nutzerengagement.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram entwickelt eine Funktion zum direkten Teilen von Stories in Highlights ohne vorherige Veröffentlichung im Hauptfeed.
- Die geplante Neuerung platziert Inhalte direkt in einem ausgewählten Highlight, während der reguläre Stories-Feed umgangen wird.
- Das Feature befindet sich aktuell in der Entwicklung; ein Veröffentlichungsdatum wurde bisher nicht kommuniziert.
- Die Entdeckung geht auf den bekannten App-Researcher und Reverse Engineer Alessandro Paluzzi zurück.
- Paluzzi machte das Konzept im März 2023 öffentlich.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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