Beobachtetes Signal · 4. Apr. 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Instagram testet kollaborative Content-Entdeckung auf der Explore-Seite
Instagram erprobt neue Funktionen für die soziale Content-Entdeckung auf seiner Explore-Seite. Im Zentrum stehen Collaborative Collections, die es Nutzern ermöglichen, Beiträge gemeinsam mit Freunden zu erkunden. Eine geplante Erweiterung soll zudem Posts anzeigen, die von Kontakten geliked wurden, während der klassische For You-Tab weiterhin algorithmisch gesteuert bleibt. Über eine neue Feed-Schaltfläche lassen sich Freunde auswählen, deren Likes die eigene Anzeige beeinflussen. Zudem gibt es Pläne, Kontakte zur gemeinsamen Ansicht empfohlener Beiträge einzuladen. Diese Entwicklungen basieren auf Entdeckungen des App-Forschers Alessandro Paluzzi. Ergänzend verweist der Bericht auf bewährte Taktiken zur organischen Reichweitensteigerung wie Hashtags, optimierte Bios, Captions und Standortdaten, die für Creator und Marken im Social-Media-Marketing weiterhin von Relevanz sind.
Inkrementelle Funktionsupdates auf einer bedeutenden Social-Media-Plattform mit Potenzial für Engagement und Discovery, jedoch ohne branchenweiten Paradigmenwechsel.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Collaborative Collections ermöglichen die gemeinsame Content-Betrachtung mit Freunden.
- Eine neue Explore-Ebene zeigt Beiträge an, die von Freunden mit einem Like versehen wurden.
- Ein Add-Feed-Button erlaubt die Auswahl von Freunden für personalisierte Empfehlungen, während For You algorithmisch bleibt.
- Geplant ist eine Funktion, um Freunde zur gemeinsamen Ansicht von Explore-Empfehlungen einzuladen.
- App-Researcher Alessandro Paluzzi enthüllte diese Features via Twitter.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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