Beobachtetes Signal · 20. Juni 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Instagram führt automatische Löschung des Suchverlaufs ein
Instagram hat eine neue Funktion zur automatischen Löschung des Suchverlaufs über den Account Center eingeführt. Nutzer können die Aufbewahrungsfrist auf 3, 7, 14 oder 30 Tage festlegen, wobei standardmäßig 30 Tage voreingestellt sind. Diese Maßnahme soll den Datenschutz stärken, indem gespeicherte Suchdaten regelmäßig entfernt werden. Die Verwaltung erfolgt über das Profilmenü unter Einstellungen und Privatsphäre, die Kontenübersicht, Ihre Informationen und Berechtigungen sowie den Suchverlauf. Nach einer Testphase in den USA wird der Rollout nun weltweit ausgeweitet. Darüber hinaus sind Instagram Broadcast Channels ab sofort global verfügbar, ergänzt durch neue Engagement-Optionen wie Frage-Prompts im Rahmen von Metas umfassenderen Initiativen zur Privatsphäre und Benutzerkontrolle.
Technisches Release einer Major Platform mit direkten Auswirkungen auf die Datenschutz- und Kontrollmechanismen der Nutzer.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram ermöglicht die automatische Löschung des Suchverlaufs über das Account Center.
- Aufbewahrungsfristen sind auf 3, 7, 14 oder 30 Tage einstellbar; der Standardwert liegt bei 30 Tagen.
- Der Pfad zur Verwaltung führt über das Burger-Menü, Einstellungen & Privatsphäre, Kontenübersicht, Ihre Informationen und Berechtigungen bis zum Suchverlauf.
- Broadcast Channels sind auf Instagram nun weltweit verfügbar.
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Instagram führt Watch History für Reels ein
Instagram hat eine Watch History-Funktion für Reels eingeführt, mit der Nutzer zuvor angesehene Videos einsehen können. Das von Plattformchef Adam Mosseri vorgestellte Feature ist über die Einstellungen unter „Deine Aktivität“ und „Reels-Verlauf“ abrufbar. Nutzer können ihren Verlauf nach Aktualität sortieren, in bestimmten Zeiträumen suchen und Videos nach bestimmten Creatorn filtern. Instagram betont, dass Reels mit Milliarden von Shares täglich und über 3 Milliarden Nutzern ein Kernformat der Plattform sind. Diese Neuerung richtet sich sowohl an Privatnutzer als auch an Creator und Social-Media-Manager, indem sie das schnelle Wiederfinden konsumierter Inhalte und bessere Einblicke in das Nutzerverhalten ermöglicht. Damit zieht Instagram mit ähnlichen Funktionen nach, die auf Konkurrenzplattformen wie TikTok bereits seit längerer Zeit verfügbar sind.
Threads testet Gems und zeichnet täglich wertvolle Beiträge aus
Threads testet die neue Funktion Gems, die täglich bis zu 25 herausragende Unterhaltungen mit einem sichtbaren Diamant-Badge auszeichnet. Die Auswahl erfolgt algorithmenbasiert und berücksichtigt Originalität, Aktualität und authentische Diskussionen – unabhängig von der Followerzahl. Qualifiziert sind eigene Posts oder direkte Antworten, jedoch keine Reposts oder von Instagram übernommene Inhalte. Die Funktion ist vorerst auf öffentliche US-Accounts von Nutzern ab 18 Jahren beschränkt, die Auszeichnungen sind aber weltweit sichtbar, auch in Deutschland. Ausgezeichnete erhalten eine Benachrichtigung und können das Badge teilen. Nutzer können das Label auch ausblenden. Erste Hinweise gab es bereits im August durch App-Forscher Alessandro Paluzzi. Threads möchte so originelle und ansprechende Inhalte fördern; Nicht-Ausgezeichnete müssen keine negativen Auswirkungen auf die Reichweite befürchten.
Meta verbietet TikTok-Anzeigen auf eigenen Plattformen in mehreren Regionen
Meta hat Werbung für TikTok auf seinen Plattformen (Instagram, Facebook, WhatsApp) in mehreren Ländern untersagt, darunter USA, Japan, Vietnam, Kanada, Ägypten, Indonesien und Thailand. Diese Maßnahme, die von Meta-Sprecher Chris Sgro bestätigt wurde, verhindert sowohl ByteDance als auch Drittanbietern, TikTok innerhalb des Meta-Ökosystems zu bewerben. Das Verbot wird als Wettbewerbsmaßnahme angesichts der eskalierenden Rivalität zwischen Meta, ByteDance und YouTube gesehen. Es könnte auch mit Metas jüngstem Vergleich über 16,7 Milliarden US-Dollar mit US-Bundesstaaten zum Jugendschutz zusammenhängen, der Bedingungen enthält, die Wettbewerber wie TikTok und YouTube zur Umsetzung ähnlicher Schutzmaßnahmen verpflichten, was auf eine strategische Drucktaktik hindeutet, um die Kosten und Verantwortung für Kinderschutzinitiativen zu teilen.
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