Beobachtetes Signal · 25. Aug. 2026 · Live Ops Strategy · Quelle: PocketGamer.biz · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
InnoGames optimiert Live-Ops-Strategie für Heroes of History
In einem Interview mit PocketGamer.biz erläutert Zoran Gjorgiev von InnoGames den schrittweisen Umbau der Live-Ops für Heroes of History. Statt täglicher Aktionen setzt das Team nun auf gebündelte Rhythmen mit gezielten Pausen, saisonale Events mit Fokus auf Heldenbelohnungen und längere Story-Arcs namens Big Beats. Durch kontinuierliche kleine Iterationen und isolierte Tests einzelner Ebenen wie Belohnungen, Strukturen, Laufzeiten und Themen wurden veraltete Formeln vermieden. Zu den jüngsten Neuerungen zählen Relikte, Mini-Event-Tracks, Helden-Aufwertungen sowie ein Gacha-System für Relikte. Mit drei bis vier viertägigen bis achtwöchigen Big-Beat-Kampagnen pro Jahr will Gjorgiev sowohl neue als auch treue Spieler binden und gleichzeitig starke Marketing-Impulse setzen.
Praxisnahe Einblicke in Live-Ops- und Spielerbindungsstrategien liefern wertvolle Impulse für Gaming-Studios sowie UA- und Retention-Teams, haben jedoch nur begrenzte direkte Auswirkungen auf die breitere AdTech- und MarTech-Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Zoran Gjorgiev wechselte von Forge of Empires zu InnoGames' Heroes of History.
- Das Spiel erreichte bis zum ersten Geburtstag im September 2025 die Marke von zwei Millionen registrierten Spielern.
- Der Live-Ops-Rhythmus wurde von täglichen Events auf gebündelte Aktionen mit bewussten Pausen umgestellt.
- Saisonale Events wurden schrittweise rund um Heldenbelohnungen (Relikte), Mini-Events und Helden-Aufwertungen neu aufgebaut.
- InnoGames plant 'Big Beats' – thematische Live-Ops-Arcs von vier bis acht Wochen –, die drei- bis $viermal$ jährlich ausgespielt werden.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“Speaking to PocketGamer.biz, ahead of his appearance at PGC Nordics, Gjorgiev reflects on the experience has taught him, from rethinking how...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Rovio: Live Ops transformieren Mobile Games zu Event-First-Modellen
Auf der Pocket Gamer Connects Barcelona legte Anastasiya Kara, Lead Product Manager bei Rovio, dar, wie Live Operations (Live Ops) Mobile Gaming von einem Core-First- zu einem Event-First-Modell transformiert haben. Zeitlich begrenzte Events, zielgerichtete Offers, Content-Updates und Retention-Strategien treiben diese Entwicklung maßgeblich an. Kara führte viele moderne Live-Ops-Features auf Social-Casino-Titel wie Slotomania zurück und nannte Clash of Clans, Coin Master sowie Royal Match als Vorreiter für die Eskalation von Social-, Gating- und Monetarisierungs-Mechaniken. Zudem zeichnet sich ein neuer Trend ab: Auch Hypercasual-Spiele wie Color Block Jam integrieren zunehmend vollwertige Live Ops. Für die Zukunft prognostizierte Kara eine verstärkte genreübergreifende Feature-Adaption – darunter Mini-Games, Merge-Mechaniken oder Pet-Systeme – sowie ein anhaltendes Copycatting zwischen den Entwicklerstudios zur Maximierung des Lifetime Value.
Trailmix feiert fünf Jahre Love & Pies im Live-Service
Das in London ansässige Studio Trailmix Games blickt auf fünf erfolgreiche Jahre des Merge-Spiels Love & Pies im Live-Service-Betrieb zurück. General Manager Felicity Gracie-Herst betont die Relevanz einer community-getriebenen Entwicklung, die kontinuierliche Anpassung an veränderte Spielererwartungen sowie die Abkehr von klassischer User Acquisition aufgrund steigender Akquisitionskosten. Unter Einbindung der Community wurde die In-Game-Ökonomie grundlegend überarbeitet, wobei qualitative Rückmeldungen neben harten Kennzahlen im Fokus stehen. Zum Start ins sechste Jahr nutzt Trailmix die gewonnenen Erkenntnisse unter der neuen Führung von CEO James Nicholas für zukünftige Projekte, während die Eigenständigkeit innerhalb des Supercell-Ökosystems gewahrt bleibt. Der Bericht verdeutlicht die strategischen Herausforderungen und Lösungsansätze bei der langfristigen Pflege eines Casual Games in einem hart umkämpften Marktsegment.
Supercell analysiert Fehler bei Clash Royale-Updates
Auf der Gamescom Dev haben Supercells Design Lead James Back und Community Managerin Emilia Russell drei bedeutende Clash Royale-Updates und die daraus resultierenden Erkenntnisse analysiert. Dabei beleuchteten sie die Entfernung des beliebten Season Shops im März 2025, die zwar die Verteilung von Belohnungen verbreiterte, jedoch das Vertrauen der Spielerschaft beschädigte. Zudem wurden die Einführung von Level 16 und Hero Cards im November 2025, welche für gespaltene Reaktionen und interne Prozessänderungen sorgten, sowie der erfolgreiche Start des C.H.A.O.S. Mode im März besprochen, der das Engagement ohne Pay-to-Win-Bedenken steigerte. Supercell betonte die entscheidende Bedeutung, Community Creators früher einzubinden, Änderungen transparent zu kommunizieren und Spieler-Feedback als verwertbaren Input zu nutzen, um das Vertrauen und die langfristige Spielerbindung zu sichern.
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