Beobachtetes Signal · 18. Mai 2026 · Industry Trend · Quelle: Digiday · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

Influencer-Boosts treiben das Wachstum der Social-Video-Werbebudgets voran

Zusammenfassung des Signals

Marken investieren zunehmend Paid-Media-Budgets in die Amplification von Influencer-Video-Content auf Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube. Damit entwickelt sich Paid Amplification von einer Randnotiz zu einem zentralen Bestandteil der Kampagnenplanung. Agenturen und Branchenexperten berichten gegenüber Digiday, dass die Budgets kontinuierlich steigen und je nach Kampagne zwischen wenigentausend und bis zu 5 Millionen US-Dollar liegen. Der IAB prognostiziert für die US-Social-Video-Ausgaben in diesem Jahr ein Wachstum von rund 13 Prozent. Laut eMarketer werden sich die Ausgaben für Paid Amplification und Creator-Produktionskosten in den USA im Jahr 2027 jeweils auf rund 14,2 Milliarden US-Dollar belaufen, wobei das Volumen für Amplification bis 2028 auf 16,1 Milliarden US-Dollar steigen soll. Agenturen verzeichnen eine deutliche Verschiebung der Creator-Budgets hin zu Paid Media sowie einen verstärkten Fokus auf Performance-getriebene Briefings.

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Steigende Amplification- und Boost-Budgets verändern grundlegend die Allokation von Paid-Social- und Creator-Ausgaben durch Marken. Die Prognosen von IAB und eMarketer quantifizieren Multimilliarden-Dollar-Trends, die für Agenturen, Plattformen und Paid-Social-Anbieter von hoher Relevanz sind.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Artikel veröffentlicht von Digiday am 18.05.2026, verfasst von Sam Bradley.
  • Der IAB prognostiziert einen Anstieg der US-Social-Video-Ausgaben um 13 % im genannten Jahr.
  • eMarketer prognostiziert für die USA im Jahr 2027 jeweils 14,2 Milliarden US-Dollar für Paid Amplification und Creator-Produktionskosten sowie 16,1 Milliarden US-Dollar für Amplification bis 2028.
  • Die Amplification-Budgets reichen laut einem zitierten Influencer-Experten mittlerweile von wenigentausend bis zu 5 Millionen US-Dollar pro Kampagne.
  • Mehrere Agentur- und Markenverantwortliche (darunter Goat, Suntory Global Spirits, Billion Dollar Boy, Moroch und Influencer) berichten von steigenden Allokationen für Amplification und Paid Social Video.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Digiday•Veröffentlicht: 18. Mai 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Influencer boost budgets are throwing gas on social video spending fire”

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Social-Media-Trends: Agenturen setzen auf rasant wachsende Creator Economy

Ein aktueller Branchenüberblick fasst Agenturperspektiven zu den größten Potenzialen im Social-Media-Advertising zusammen. Im Fokus steht die zunehmende Professionalisierung der Creator Economy: Laut IAB sollen die US-Werbeausgaben in diesem Segment bis Ende 2025 auf 37 Milliarden US-Dollar steigen – ein Wachstum, das viermal schneller ist als im restlichen Mediensektor. eMarketer prognostiziert, dass eine hypothetische neue Plattform, die alle US-Creator-Deals bündelt, mit 10,52 Milliarden US-Dollar zur viertgrößten Plattform aufsteigen könnte. In Großbritannien trugen YouTube-Creator 2024 bereits 2,2 Milliarden Pfund bei. Angesichts stark steigender Creator-Preise empfehlen Agenturen strategische Partnerschaften über Formate wie serialisierten Long-Form-Content und Employee-Generated Content (EGC). Neben Meta und TikTok gewinnt die Diversifizierung an Relevanz, insbesondere durch Reddit. Kampagnenbeispiele von M&S oder Sheer Luxe verdeutlichen den Trend zu authentischem, kulturgetriebenem Content.

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Digitales Video tritt in eine neue Ära des Wettbewerbs ein

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Agentic Advertising8. Okt. 2026

Agentisches Media-Buying braucht Malware-Schutz: PropellerAds-Sicht

Während agentische KI mehr Media-Buying-Entscheidungen übernimmt, argumentiert die Marketing-Chefin von PropellerAds, dass Performance-Optimierung mit Sicherheitssignalen gekoppelt werden muss. Unter Berufung auf IAB-Forschung sind 96% der Käufer mit agentischer KI vertraut, 66% verstärken ihren Fokus darauf. PropellerAds' eigene Ads-Safety-Daten für Q2 2026 zeigen einen Anstieg malwarebedingter Ablehnungen von 23,3% auf 45,9% aller abgelehnten Kampagnen, während die Gesamtzahl der Ablehnungen um 42% fiel. Cloaking bleibt mit 67,3% der Werbetreibenden-Sperren persistent. Der Autor plädiert dafür, Sicherheitssignale in den Entscheidungsprozess zu integrieren, ähnlich einer 'zweiten Ampel'. Menschliche Überprüfung sollte sich auf mehrdeutige Fälle konzentrieren, und Agenten sollten Prüfpfade für Erklärbarkeit haben. Der Beitrag spiegelt die Perspektive von PropellerAds als Sponsor wider, nicht marktweite Daten.

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