Beobachtetes Signal · 28. Juli 2026 · Technical Release · Quelle: Digiday · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
IAB veröffentlicht neuen Standard „Redefining Media Types“ für Videoformate
Das Interactive Advertising Bureau (IAB) hat den Standardierungsrahmen „Redefining Media Types“ (RMT) veröffentlicht, um die Taxonomie für digitale Videoprodukte und Werbeformate zu präzisieren. Der Rahmen kategorisiert Videoformate wie Connected TV (CTV), Video-Podcasts und Retail Video, um Unklarheiten zu beseitigen, die Mediaplanung, Budgets und Kampagnenmessung belasten. Das IAB betont, dass der neue Standard sowohl das Nutzererlebnis als auch Distributionstechnologien und Geschäftsmodelle berücksichtigt. Der Entwurf ist bis zum 7. August 2026 für eine öffentliche Kommentierungsphase geöffnet. Jamie Finstein, VP of Media Center beim IAB, erläuterte die Notwendigkeit einer einheitlichen Branchensprache in einer Podcast-Episode von Digiday. Marktteilnehmer sollten die Entwicklungen aufmerksam verfolgen, da der Standard weitreichende Auswirkungen auf programmatisches Trading und Media-Spendings haben wird.
Ein standardisiertes IAB-Taxonomiesystem reduziert Unklarheiten bei Videomedien-Definitionen wie Connected TV, Podcasts und FAST erheblich, was direkte Auswirkungen auf Planung, Media-Spendings, Messung und programmatisches Trading hat. Die laufende Kommentierungsphase bietet der Industrie zudem die Möglichkeit, die endgültige Adaption aktiv mitzugestalten.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das Interactive Advertising Bureau (IAB) hat im Juli 2026 das Framework für den Standard „Redefining Media Types“ (RMT) veröffentlicht.
- RMT nutzt einen Taxonomie-Ansatz zur Kategorisierung digitaler Video-Produkt- und Werbeformate, darunter Connected TV, Video-Podcasts und Retail Video.
- Das IAB weist darauf hin, dass unklare Definitionen – etwa ob Netflix auf einem iPad als Connected TV zählt – die Planung, Budgets und Messung erschweren.
- Jamie Finstein, VP of Media Center beim IAB, diskutierte den Standard in einer Digiday-Podcast-Episode.
- Der Entwurf des Frameworks steht bis zum 7. August 2026 für öffentliche Kommentare offen.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Finstein joined a recent episode of the Digiday Podcast to speak about the IAB’s new framework....”
“For example, does it count as CTV if someone watches Netflix on their iPad?...”
“If people are watching YouTube on their TV screens, does it constitute as television?...”
“Subscribe: Apple Podcasts • Spotify...”
“Subscribe: Apple Podcasts • Spotify...”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
IAB startet Standard zur Neudefinition von Medientypen für Digital Video
Das IAB hat den Standard „Redefining Media Types“ (RMT) angekündigt, um eine einheitliche Taxonomie für den sich rasant entwickelnden Digital-Video-Marktplatz zu schaffen. Das mit technischen Spezifikationen des IAB Tech Lab entwickelte, zweischichtige Framework trennt verbrauchernahe Medientyp-Kategorien (wie Nutzer mit Content interagieren) von operationalen Attributen (Datensignale, Gerätetypen, Adressierbarkeit und Messung). Die RMT-Arbeitsgruppe, zu der Measurement-Experten, Streaming-Produktleiter, Chief Investment Officers großer Holdingstrukturen und Mitglieder des Media Rating Council gehören, nahm ihre Arbeit im Januar auf. RMT ist bis zum 7. August 2026 für öffentliche Kommentare geöffnet; eine finale Version wird noch für 2026 erwartet. Laut IAB zielt der Standard bei breiter Adadoption darauf ab, Fragmentierung zu reduzieren, die Interoperabilität zu verbessern und klarere Inputs für agentische KI im Media Buying zu liefern.
IAB-Standard verleiht Streaming-Werbung neue Qualitätshebel
Dieses Future of TV Briefing (Digiday+, 22. Juli 2026) beleuchtet, wie der neue Standard „Redefining Media Types“ des IAB der Streaming-Werbebranche entscheidende Mechanismen zur Verbesserung der Ad Quality an die Hand geben könnte. Vor dem Hintergrund anhaltender Marktspannungen und Verschiebungen bei der Messung – darunter eine Pause zwischen Paramount und WBD, das Tauziehen zwischen Netflix und YouTube sowie der Marktaustritt von Nielsen-VideoAmp – positioniert der Artikel den IAB-Standard als potenzielles Instrument, um den dringenden Ruf von Advertisers nach besseren Qualitätskontrollen in CTV- und Streaming-Umgebungen zu erfüllen. Der Beitrag ist Teil des Future of TV Newsletters von Digiday für Digiday+-Mitglieder.
Broadcaster und IAB treiben Streaming- und Video-Standards voran
Der Wochenrückblick beleuchtet Gespräche zwischen der BBC und Channel 4 über eine mögliche Streaming-Kooperation sowie die Pläne von MFE-MediaForEurope für eine einheitliche Streaming-Plattform auf Basis von Mediaset-Frontend und ProSiebenSat.1-Technologie. Zudem startete das IAB Tech Lab eine öffentliche Konsultation zum Redefining Media Types (RMT) Standard zur Vereinheitlichung digitaler Video-Klassifikationen. Weitere Themen umfassen die Gründung des European Media Marketplace durch Telekommunikationskonzerne, Retailer und Ad-Tech-Firmen, Analysen von 51Degrees zu Fehlklassifikationen von CTV-Inventar in Höhe von rund 4,92 Prozent sowie diverse Partnerschaften und M&A-Aktivitäten im europäischen Medien- und Ad-Tech-Sektor.
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