Beobachtetes Signal · 18. Mai 2026 · M&A · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Heise & Dumrath Medien übernimmt Online-Marketing-Agentur OMA AG
Heise & Dumrath Medien, eine Tochtergesellschaft der Heise Gruppe, hat die vollständige Übernahme der Online-Marketing-Agentur OMA AG abgeschlossen. Ziel der Transaktion ist es, die lokalen Marketing-Dienstleistungen des deutschen Verlags für kleine und mittlere Unternehmen im deutschsprachigen Raum auszubauen. Die 2016 von Jan Schneider gegründete OMA AG ist auf SEO, Paid Search (SEA) und Social-Media-Marketing spezialisiert; Schneider begleitet das Unternehmen während einer Übergangsphase. Die operative Geschäftsführung liegt bei CEO Natascha Longo. Heise & Dumrath bewertet die Akquisition als Teil einer Strategie zur Stärkung der europäischen Präsenz sowie des nationalen und internationalen Geschäfts. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Heise ist in der Schweiz bereits seit 2018 über die Heise RegioConcept GmbH in Zürich vertreten.
Regionale Akquisition eines Verlags zur Expansion im lokalen Digitalmarketing für den Mittelstand; relevant für die Positionierung von Agentur- und Verlagsdiensten, jedoch ohne marktverändernde Tragweite.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Heise & Dumrath Medien (Tochtergesellschaft der Heise Gruppe) hat die OMA AG vollständig übernommen.
- Die 2016 von Jan Schneider gegründete OMA AG bietet SEO, SEA und Social-Media-Marketing für den Mittelstand an.
- Jan Schneider verbleibt in einer Übergangsrolle; die operative Leitung liegt bei CEO Natascha Longo.
- Über den Kaufpreis wurde von den beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart.
- Die Akquisition dient dem Ausbau europäischer und lokaler Marketing-Services; Heise ist in der Schweiz seit 2018 mit der Heise RegioConcept GmbH präsent.
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Oliver Hülse übernimmt DACH-Leitung bei Audienceproject zur Wachstumsbeschleunigung
Das dänische AdTech-Unternehmen Audienceproject, spezialisiert auf cross-media Reichweitenmessung, hat Oliver Hülse zum Managing Director für die DACH-Region (Deutschland, Österreich und die Schweiz) ernannt, um das dortige Wachstum voranzutreiben. Damit will das Unternehmen seine Präsenz auf dem europäischen Markt angesichts der steigenden Nachfrage nach cross-media Insights weiter ausbauen. CEO Thomas Gregers Honoré begrüßte Hülse und verwies auf dessen über 20-jährige Erfahrung im AdTech-Sektor sowie seine Führungskompetenz. Hülses berufliche Laufbahn umfasst Stationen bei Tomorrow Internet AG, Interactive Media, Adconion Media Group (heute Amobee), Rocket Fuel in der DACH-Region sowie Integral Ad Science (IAS), wo er als Managing Director agierte, bevor das Unternehmen durch eine kanadische Private-Equity-Firma übernommen und von der Börse genommen wurde. Nach Tätigkeiten als Berater und einer Station bei Audigent (übernommen von Experian) kehrt Hülse nun zu Audienceproject zurück, um das DACH-Geschäft zu skalieren. Michaela Schmitz, die bisherige DACH-Leiterin, übernimmt die Position des Commercial Director.
ChatGPT führt geplante Aufgaben ein und stellt Pulse-Funktion ein
OpenAI hat in ChatGPT eine Funktion für geplante Aufgaben (Scheduled Tasks) integriert, mit der Nutzer Prompts timen und proaktive Ergebnisse über einen neuen Bereich abrufen können. Das Feature steht Web- und Mobilnutzern der Tarife Go, Plus, Pro, Business und Enterprise zur Verfügung. Da geplante Aufgaben personalisierte Updates liefern, wird OpenAI die 2025 eingeführte Pulse-Personalisierung innerhalb von 14 Tagen abschalten. Zudem wechselt Noam Shazeer, zuvor Co-Leiter von Google DeepMind/Gemini und VP of Engineering bei Google, zu OpenAI. Medienberichten zufolge verzeichnete OpenAI im ersten Quartal einen Cash-Burn von rund 3,7 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatz von 5,7 Milliarden US-Dollar, begleitet von massiven externen Finanzierungen und IPO-Plänen.
Warum beim Live-Fußball der Nachbar früher jubelt: Ursachen der TV-Latenz
Der Artikel beleuchtet, warum Zuschauer beim selben Live-Fußballspiel Tore zu unterschiedlichen Zeitpunkten erleben, da verschiedene Distribution-Pfade messbare Latenzen erzeugen. Satellitenübertragung gilt traditionell als besonders schnell, während Kabel und Antenne leicht verzögert sind. Streaming (IPTV/OTT) weist durch die Paketierung und Wiederzusammensetzung der Videos oft die höchsten Verzögerungen auf, die je nach Gerät, App und Netzwerk bis zu 46 Sekunden betragen können. Messungen von Heise zeigen, dass ARD- und ZDF-Bilder über Kabel minimal später als über Satellit eintreffen, während der Antennenempfang rund zwei Sekunden zurückliegt. Vodafone hat einen sogenannten 'Jubel-Booster' im Kabelnetz eingeführt, der ein früheres Signal bereitstellt und laut Messungen den Vorsprung gegenüber Satellit am Endgerät spürbar verkürzt. Zudem wird erwähnt, dass ARD und ZDF 60 von 104 WM-Spielen free-to-air übertragen, während 44 Partien exklusiv bei Magenta TV (Deutsche Telekom) laufen.
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