Beobachtetes Signal · 16. Jan. 2019 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

Zusammenschluss von Organisationen warnt Tech-Giganten vor Verkauf von Gesichtserkennung

Zusammenfassung des Signals

Ein Bündnis aus rund 90 Organisationen, darunter die ACLU, RAICES und die Electronic Frontier Foundation, hat einen offenen Brief an Google, Amazon und Microsoft gerichtet. Darin fordern die Verbände die Tech-Konzerne nachdrücklich auf, keine Gesichtserkennungstechnologie an Regierungsbehörden zu verkaufen. Kritiker warnen vor potenziellen Risiken wie der Überwachung von Bürgern bei Protesten oder im Alltag sowie vor politischem Missbrauch zulasten von Minderheiten und Einwanderern. Während Google angab, keine entsprechenden Verkaufsabsichten zu hegen, testet das FBI bereits Amazons Rekognition, und Amazon verhandelte über ein lukratives Cloud-Geschäft mit dem Pentagon. Microsoft forderte unterdessen eine stärkere regulatorische Kontrolle der Technologie durch unabhängige Gremien. Obwohl ein vollständiger Verkaufsstopp langfristig schwer durchzusetzen sein dürfte, stellt die Sensibilisierung für diese Datenschutz- und Compliance-Risiken einen wichtigen ersten Schritt dar.

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Datenschutzrechtliche und regulatorische Implikationen von Biometrie-Technologien; zivilgesellschaftlicher Widerstand gegen den staatlichen Vertrieb von Überwachungstools.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Rund 90 Organisationen unterzeichneten den offenen Brief an Amazon, Google und Microsoft.
  • Zu den Unterzeichnern gehören prominente Bürgerrechtsgruppen wie ACLU, RAICES und EFF.
  • Die Verbände fordern den Verzicht auf den Verkauf von Gesichtserkennungstechnologie an staatliche Stellen.
  • Google plant keinen Verkauf; das FBI testet Amazon Rekognition; Amazon verhandelte über einen 10-Milliarden-Dollar-Deal mit dem Pentagon.
  • Microsoft plädiert für eine behördliche und unabhängige Regulierung des Einsatzes von Gesichtserkennung.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 16. Jan. 2019
Ursprünglicher Berichttitel: “Brief an Google, Amazon und Microsoft soll vor Verkauf von Gesichtserkennung warnen - | OnlineMarketing.de”

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