Beobachtetes Signal · 6. Juni 2026 · Report Publication · Quelle: t3n · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ

Greenpeace nimmt Big Tech wegen umstrittener Cloud-Kunden ins Visier

Zusammenfassung des Signals

Greenpeace hat einen Bericht mit dem Titel „Amazon’s Toxic Web Services“ veröffentlicht, der die Kundenbeziehungen von Amazon Web Services (AWS) analysiert. Unter Verwendung von Ausschlusslisten des norwegischen Staatsfonds (Norges), von Urgewald und der NGO PAX hat Greenpeace AWS-Kunden mit Listen umstrittener Unternehmen abgeglichen und Überschneidungen identifiziert. Der Bericht zeigt, dass von 263 untersuchten Unternehmen mindestens 70 auf der Norges-Ausschlussliste stehen und Geschäftsbeziehungen zu mindestens 100 Firmen bestehen, die von Urgewald und PAX als umstritten oder von hohem Risiko eingestuft wurden. Greenpeace fordert AWS und andere Cloud-Infrastrukturanbieter auf, die Dienstleistungen für diese Unternehmen einzustellen. Mauricio Vargas, Finanz- und Wirtschaftsexperte bei Greenpeace, erläutert in diesem Zusammenhang die Argumentation der Organisation zur Plattformverantwortung.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Der Bericht nimmt einen großen Cloud-Anbieter ins Visier und wirft grundlegende Fragen zur Corporate Responsibility und zu Vendor-Policies auf, die Kundenbeziehungen, Beschaffungsrichtlinien und Brand-Safety-Überlegungen im gesamten Ökosystem beeinflussen könnten.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Greenpeace veröffentlichte den Bericht „Amazon’s Toxic Web Services“ zur Analyse von AWS-Kundenbeziehungen.
  • Greenpeace glich AWS-Kunden mit Ausschlusslisten von Norges (norwegischer Staatsfonds), Urgewald und PAX ab.
  • Unter 263 analysierten Unternehmen befinden sich mindestens 70 auf der Norges-Liste und mindestens 100 bei Urgewald sowie PAX als umstritten eingestufte Firmen.
  • Greenpeace fordert AWS und andere Cloud-Infrastrukturanbieter auf, die Services für diese umstrittenen Kunden zu beenden.
  • Im Artikel genannte Kunden umfassen unter anderem JBL, Palantir und Anduril.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: t3n•Veröffentlicht: 6. Juni 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “„Saubere Cloud“: Greenpeace will Big Tech für umstrittene Kunden zur Verantwortung ziehen”

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Greenpeace hat den Bericht „Amazon’s Toxic Web Services“ veröffentlicht, der die Kundenbeziehungen von Amazon Web Services (AWS) analysiert und Cloud-Infrastruktur-Anbieter zu mehr Ethik auffordert. Die Organisation fordert AWS und andere Provider auf, die Bereitstellung von Services für Unternehmen einzustellen, die von NGOs als kontrovers oder umweltschädlich eingestuft werden. Unter Verwendung von Ausschlusslisten des norwegischen Staatsfonds (Norges), Urgewald und PAX untersuchte Greenpeace 263 Kunden und identifizierte mindestens 70 von Norges gelistete Firmen sowie Verbindungen zu über 100 als problematisch eingestuften Unternehmen. Als Beispiele werden Kunden wie Jabil, Palantir und Anduril genannt. Mauricio Vargas, Finanz- und Wirtschaftsexperte bei Greenpeace, betont, dass Cloud-Provider die Verantwortung für die Ermöglichung umstrittener Geschäftspraktiken tragen und ein grundlegender Mind-Shift erforderlich ist.

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