Beobachtetes Signal · 8. Jan. 2026 · Regulation · Quelle: AdExchanger · Relevanz: 5/5 · Sentiment: Negativ

2025: Das Jahr, in dem Google vor Gericht verlor und trotzdem siegte

Zusammenfassung des Signals

Die Europäische Kommission hat einen vorläufigen Beschluss veröffentlicht, der eine Geldstrafe von 2,95 Milliarden Euro gegen Google im Verlags-Ad-Tech-Kartellverfahren bestätigt, und gewarnt, dass eine bloße Einstellung der illegalen Praktiken künftige Monopolbildungen nicht ausschließt. Google hat Abhilfemaßnahmen vorgeschlagen, die im kommenden Quartal geprüft werden. Im US-DOJ-Verfahren wird demnächst ein Urteil zu den Abhilfemaßnahmen von Richterin Leonie Brinkema erwartet, wobei Experten eine erzwungene Zerschlagung als zunehmend unwahrscheinlich erachten. Unabhängig davon veröffentlichte das IAB ein Framework für KI-Transparenz, das die Kennzeichnung von KI-Inhalten bei Täuschungsgefahr empfiehlt. Zudem erhöht Hershey sein Marketingbudget für 2026 um 20 Prozent und priorisiert Connected TV, TikTok-Influencer und ganzjährige Werbung.

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Hohe Konfidenz

Wichtige Kartellrechtsentscheidungen und Abhilfemaßnahmen gegen Google als dominante AdTech-Plattform könnten die Eigentümerstrukturen von Ad Exchanges, die Monetarisierung von Publishern und die Wettbewerbsdynamik im programmatischen Markt nachhaltig verändern.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Die Europäische Kommission bekräftigte in einer vorläufigen Entscheidung eine Geldstrafe von 2,95 Milliarden Euro gegen Google im Publisher-Ad-Tech-Kartellverfahren.
  • Google hat Lösungsvorschläge eingereicht, die von der EU-Kommission im nächsten Quartal geprüft werden.
  • Die US-Bezirksrichterin Leonie Brinkema wird demnächst ihr Urteil zu den Abhilfemaßnahmen im DOJ-Verfahren gegen Google verkünden; eine strukturelle Zerschlagung gilt als unwahrscheinlich.
  • Das IAB veröffentlichte ein Framework zur KI-Transparenz mit Empfehlungen für die Kennzeichnung von KI-generierten Creatives bei Täuschungsrisiken bezüglich Identität oder Charakter.
  • Hershey stockt sein Marketingbudget für 2026 um 20 Prozent auf und plant eine ganzjährige Werbestrategie mit Fokus auf Connected TV und TikTok-Kampagnen.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: AdExchanger•Veröffentlicht: 8. Jan. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “2025: The Year Google Lost In Court And Won Anyway”

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Antitrust2. Sept. 2026

Urteil: Google entgeht Zerschlagung seines AdTech-Geschäfts

US-Bundesrichterin Leonie Brinkema stellte zwar eine illegale Monopolisierung bei Publisher-Ad-Servern und Ad Exchanges fest, lehnte jedoch die vom DOJ geforderte Zerschlagung von Google AdX und DFP ab. Stattdessen verhängte sie Verhaltensauflagen: Google muss AdX via API-Integrationen für Prebid öffnen, diskriminierungsfreies Bidding für Google Ads gewährleisten, Unified Pricing Rules (UPR) in den USA abschaffen sowie First/Last-Look-Vorteile beenden. Zudem muss Google Publishern Echtzeit-Gebotsdaten bereitstellen und verhindern, dass AdWords direkt in DFP bietet oder eigene Tools bevorzugt. Die global gültigen Auflagen klammern Video, In-App und Retail Media aus; auch die Offenlegung der Auktionslogik entfällt. Ein technischer Monitor wird die Einhaltung sechs Jahre lang überwachen. Google behält seinen integrierten Stack, plant jedoch Berufung. Das Urteil stärkt vor allem technisch versierte Publisher und große SSPs, während weitere Verfahren auf Bundes- und EU-Ebene andauern.

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GreenCore Solutions eröffnet Londoner Büro für A2A-Grocery Agentic Commerce

GreenCore Solutions Corp. (GSC) gab die Eröffnung eines Vertriebsbüros in London, UK, unter der neuen Gesellschaft GreenCore Solutions (UK) bekannt, um seinen Agentic-Commerce-Hub A2A-Grocery.co.uk zu unterstützen. Das Unternehmen führte seine 0-100 Agentic Density Scale ein, die zeigt, dass Großbritannien und Europa 84 % der Lebensmittelhersteller ausmachen, während die USA nur 16 % ausmachen. Die KI-Agenten von GSC haben bisher im Jahr 100 Millionen Transaktionen verarbeitet, davon 40 % aus Europa, 20 % aus den USA und 40 % aus dem Rest der Welt. Das Londoner Büro soll europäische Hersteller mit KI-Agenten verbinden, die für Lebensmitteleinzelhändler in 20 Märkten einkaufen. GSC nutzt Microsoft Azure und Google Cloud Enterprise, mit Datenresidenz in jedem Markt.

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Data & Privacy8. Okt. 2026

Googles 10-Mio.-Dollar-Gebot für Spirit-Airlines-Daten für KI-Training

Google hat bei einer Insolvenzauktion ein Gebot von 10 Millionen US-Dollar für die internen Geschäftsdaten von Spirit Airlines abgegeben, darunter E-Mails, Microsoft-Teams-Nachrichten, Tabellenkalkulationen und andere Aufzeichnungen, die für KI-Training und Produktentwicklung genutzt werden sollen. Der Kauf, der noch der gerichtlichen Genehmigung bedarf, unterstreicht den wachsenden Wert von Unternehmensdaten als Trainingsmaterial für KI-Systeme. Der Artikel ist jedoch in erster Linie ein Meinungsstück, das die Bedeutung von Arbeit und die Auswirkungen von KI auf die menschliche Produktivität reflektiert. Er liefert keine weiteren sachlichen Details zum Deal, wie etwa den Zeitplan für die gerichtliche Genehmigung oder spezifische Bedingungen. Der Artikel bewirbt außerdem den Newsletter und den MCP-Server des Autors, die nicht mit dem Kernthema zusammenhängen.

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