Beobachtetes Signal · 6. Okt. 2026 · Partnership · Quelle: CNBC Investing · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Google und Constellation unterzeichnen Atomkraft-Aufrüstungsdeal
Constellation Energy hat einen Vertrag mit Google geschlossen, um dem PJM-Interconnection-Stromnetz, dem größten der USA, 890 Megawatt zusätzliche Kernenergie zuzuführen. Der Strom stammt aus Upgrades von 11 bestehenden Kernkraftwerken in Illinois, Pennsylvania und New Jersey, einschließlich der Modernisierung von Turbinen, Dampferzeugern und Steuerungssystemen. Dieser als 'Uprates' bezeichnete Ansatz wird von großen Technologieunternehmen wie Google bevorzugt, da er billiger und schneller ist als der Bau neuer Anlagen oder die Entwicklung kleiner modularer Reaktoren. Die Aktien von Constellation stiegen um 15 %. Der Deal folgt auf eine ähnliche Vereinbarung mit Amazon in der Vorwoche über 190 Megawatt am Calvert-Cliffs-Standort. Analysten von Evercore ISI weisen darauf hin, dass andere unabhängige Stromerzeuger wie Vistra und Talen Energy von ähnlichen Aufrüstungsmöglichkeiten profitieren könnten, ebenso wie Urananreicherer wie Centrus Energy.
Atomkraft-Deals für Rechenzentren sind indirekt für die AdTech-Branche relevant, da sie die Infrastruktur unterstützen, die digitale Werbung ermöglicht. Sie stehen jedoch nicht in direktem Zusammenhang mit Werbetechnologie, Marketing-Technologie oder Medien.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Constellation Energy hat einen Vertrag mit Google über die Bereitstellung von 890 Megawatt Kernenergiekapazität geschlossen.
- Der Strom stammt aus Upgrades von 11 Kernkraftwerken in Illinois, Pennsylvania und New Jersey.
- Die Aktien von Constellation stiegen nach der Ankündigung um 15 %.
- Constellation schloss letzte Woche auch eine Vereinbarung mit Amazon über 190 Megawatt am Calvert Cliffs ab.
- Evercore ISI schätzt, dass wirtschaftlich gerechtfertigte Uprates bis Mitte der 2030er Jahre 4-8 Gigawatt hinzufügen könnten.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Alphabet's Google division signed a deal with Constellation Energy to add 890 megawatts of nuclear capacity....”
“Constellation reached a deal with Amazon last week to add 190 megawatts to its Calvert Cliffs plant....”
“Constellation is reopening Three Mile Island through an agreement with Microsoft....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Von Google unterstütztes Kernkraftwerk erhält US-Kredit in Höhe von 1,9 Milliarden Dollar
Das US-Energieministerium hat NextEra Energy einen Kredit in Höhe von 1,9 Milliarden US-Dollar zur Modernisierung des Duane Arnold Energy Center in Iowa gewährt, das seit 2020 abgeschaltet ist. Google hat einen langfristigen Stromabnahmevertrag zur Sicherung der Elektrizität abgeschlossen. Die Reaktivierung des Kernkraftwerks ist für das erste Quartal 2029 geplant, vorbehaltlich der Genehmigung durch die NRC, und soll 615 Megawatt erzeugen. Google plant Berichten zufolge den Bau von bis zu sechs Rechenzentren in der Nähe. Dies spiegelt einen breiteren Trend wider, bei dem Tech-Giganten saubere und zuverlässige Energie für KI-Operationen sichern. Im Gegensatz dazu setzt Deutschland seinen Atomausstieg fort, was die Energiepolitik als entscheidenden Faktor für die digitale Wettbewerbsfähigkeit hervorhebt.
Google investiert in virtuelles Kraftwerk zur Stromversorgung von Rechenzentren
Google hat eine Vereinbarung zur Mitfinanzierung eines Virtual Power Plant (VPP) unterzeichnet, das von Voltus im PJM-Netzgebiet an der US-Ostküste realisiert wird. Voltus bündelt verteilte Ressourcen wie Elektrofahrzeuge und intelligente Thermostate und betreibt ein „Bring Your Own Capacity“-Programm, bei dem Google der erste namentlich genannte Kunde ist. Das VPP zielt darauf ab, bis zu 100 MW aggregierte Kapazität bereitzustellen, und soll 2027 den Betrieb aufnehmen. Google übernimmt die Einrichtungskosten des VPP und beabsichtigt, die zusätzliche flexible Kapazität zur Stromversorgung von Rechenzentren in der Region zu nutzen. Branchenbeobachter verweisen jedoch auf offene Fragen hinsichtlich Anreizen, Grenzen der Flexibilität von Rechenzentren und der gemischten Akzeptanz ähnlicher Demand-Response-Programme bei Verbrauchern.
Google enthüllt 2,7-GW-Energieplan für neues Rechenzentrum
Google hat eine Partnerschaft mit dem Energieversorger DTE aus Michigan bekannt gegeben, um 2,7 Gigawatt neue Kapazität zur Versorgung eines geplanten Rechenzentrums bei Detroit bereitzustellen. Das Paket umfasst 1,6 GW Solarstrom, 400 MW Batteriespeicher mit vier Stunden Speicherdauer, 50 MW Langzeitspeicher, 300 MW an zusätzlichen sauberen Ressourcen sowie 350 MW über Demand-Response-Programme. Die Vereinbarung nutzt Googles Clean Transition Tariff, einen Mechanismus, den das Unternehmen bereits bei einem ähnlichen Abkommen mit Xcel Energy in Minnesota eingesetzt hatte. Zudem kündigte Google einen Energy Impact Fund in Höhe von 10 Millionen US-Dollar an, um Stromrechnungen durch Maßnahmen wie Gebäudeisolierung zu senken. Einige Details, darunter die genaue Definition der zusätzlichen sauberen Ressourcen, bleiben jedoch unklar.
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