Beobachtetes Signal · 27. Aug. 2021 · Survey · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
GoDaddy Small Business Digital Index 2021: Ungenutzte Potenziale im digitalen Marketing
GoDaddy hat den Small Business Digital Index unter deutschen und europäischen KMU mit bis zu 50 Mitarbeitern durchgeführt, um deren digitalen Reifegrad und die Pläne zum Ausbau des digitalen Marketings zu bewerten. In Deutschland legen 58 Prozent Wert auf den persönlichen Kundenkontakt für den Beziehungsaufbau, verglichen mit 42 Prozent in Frankreich. Die Befragung aus dem Februar 2021 zeigt, wie kleine Unternehmen die Kundennähe im digitalen Umfeld aufgebaut haben und ausbauen wollen. Beim Marketing setzen sie auf Websites und Social Media: 60 Prozent nutzen ihre Website bereits als Marketing-Tool, 18 Prozent planen den Aufbau, und 21 Prozent schöpfen Online-Marketing noch nicht voll aus. Social Channels sind zentral, wobei 44 Prozent Social Media für Marketing oder E-Commerce nutzen; Facebook wird von 81 Prozent und Instagram von 50 Prozent eingesetzt. Bei den Budgets investieren 40 Prozent rein offline, während 23 Prozent einen hybriden Ansatz verfolgen. Rund ein Drittel plant die Stärkung von SEO (31 Prozent), und 28 Prozent wollten 28 Prozent E-Mail-Marketing-Kampagnen starten.
Liefert wertvolle Brancheneinblicke in die Akzeptanz von digitalem Marketing bei KMU in Deutschland und Europa.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- GoDaddy befragte deutsche und europäische KMU mit maximal 50 Mitarbeitern für den Small Business Digital Index 2021.
- 60 Prozent der deutschen KMU nutzen eine eigene Website als Marketing-Tool; 18 Prozent planen den Aufbau; 21 Prozent schöpfen Online-Marketing noch nicht voll aus.
- Facebook ist das meistgenutzte soziale Netzwerk für Marketing mit 81 Prozent, gefolgt von Instagram mit 50 Prozent.
- 40 Prozent der deutschen KMU investieren ausschließlich offline in Marketing; 23 Prozent nutzen eine Mischung aus Online und Offline.
- 31 Prozent planen die Erhöhung der SEO-Aktivitäten; 28 Prozent planten den Start von E-Mail-Marketing-Kampagnen in 2021.
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2 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Slowenische .si-Domain registriert nach Trumps 'Super Intelligence'-Verordnung starken Anstieg
Nach der Executive Order von Präsident Trump, die 'KI' in 'SI' und 'Super Intelligence' umbenennt, sind die Registrierungen für die slowenische .si-Domain drastisch gestiegen. Die Registry SI meldete einen Anstieg von 2.199% im September, mit 11.000 neuen Adressen am 30. September und fast 13.000 in den folgenden 24 Stunden. Hostinger stellte fest, dass .si seine zweitbeliebteste Domain-Endung wurde, mit Tausenden neuen Registrierungen und über der Hälfte der Käufer aus den USA und Indien. Während der Anstieg teilweise spekulativ ist und einige Domains zu hohen Preisen weiterverkauft werden, beschreibt die Verordnung selbst Frontier-Systeme als 'neue Super Intelligence'. Experten wie Klaudijus Januitis von Hostinger sehen .si als günstigere Alternative zu .ai, jedoch nicht als Ersatz.
GoDaddy bringt Web-App-Hosting mit API für KI-Codierungstools auf den Markt
GoDaddy, der weltweit größte Domain-Registrar, hat Node.js-Hosting eingeführt, einen neuen Dienst, der die Bereitstellung von Webanwendungen vereinfacht. Er ermöglicht Entwicklern und KI-Codierungsagenten, Apps vollständig über die GoDaddy-API zu erstellen, bereitzustellen und zu verwalten – ohne manuelle Dashboard-Einrichtung. Wenn Benutzer eine ZIP-Datei hochladen oder ein GitHub-Repository verbinden, übernimmt GoDaddy automatisch die Framework-Erkennung, Abhängigkeitsinstallation, HTTPS, CDN und Web Application Firewall. Der Dienst ist in den GoDaddy-Webhosting-Tarifen enthalten, ohne Gebühren pro Anfrage oder Build. Dieser Schritt zielt darauf ab, den Weg vom KI-generierten Code zu einer Live-Website zu optimieren und unterstützt den wachsenden Trend der KI-gestützten Entwicklung.
GoDaddy-Anleger können Klage anführen
Die Anwaltskanzlei Rosen Law Firm erinnert Anleger, die zwischen dem 3. September 2025 und dem 24. Februar 2026 Stammaktien von GoDaddy Inc. (NYSE: GDDY) erworben haben, an die Frist für den Lead Plaintiff am 20. Oktober 2026. Eine Sammelklage wirft GoDaddy vor, falsche und irreführende Aussagen über seine Wachstumsstrategie gemacht zu haben. Das Unternehmen habe angeblich behauptet, die durchschnittliche Bestellgröße zu erhöhen, während es in Wirklichkeit Werbeaktionen für kurzfristige Verträge mit kleineren Werten durchführte. Dies habe zu einem Rückgang der Gesamtbuchungen und einer Verlangsamung des Buchungswachstums für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 geführt. Als die Wahrheit bekannt wurde, gab GoDaddy zu, dass die Aktion die durchschnittliche Bestellgröße reduziert hat, was zu Anlegerverlusten führte. Anleger können möglicherweise eine Entschädigung ohne Eigenkosten erhalten. Der Lead Plaintiff muss bis zum 20. Oktober 2026 vor Gericht ziehen.
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