Beobachtetes Signal · 12. Jan. 2023 · Ranking · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Deutschlands Top-Arbeitgeber 2023: Glassdoor veröffentlicht jährliches Ranking
Glassdoor hat das Ranking der 25 besten Arbeitgeber Deutschlands für das Jahr 2023 veröffentlicht, basierend auf anonymisiertem Mitarbeiterfeedback der letzten zwölf Monate. Den ersten Platz belegt McKinsey & Company, gefolgt von Salesforce, Siemens Healthineers, SAP und Porsche. Das Ranking schließt Eigenbewerbungen aus und wird in Deutschland bereits im achten Jahr durchgeführt. Unter den Neuzugängen finden sich Unternehmen wie DLR, Capgemini Invent, Nord Security, Celonis, Apple, Merck KGaA und CGI. Tech-Unternehmen sind im Ranking stark vertreten, darunter Salesforce, SAP, MHP, Nord Security, Celonis, Microsoft und Apple. Der Artikel hebt die Bedeutung von Employee Experience, mentaler Gesundheit, Diversity & Inclusion, wettbewerbsfähigen Benefits sowie flexiblen Arbeitsmodellen hervor. Glassdoor-CEO Christian Sutherland-Wong betont dabei den wachsenden Fokus auf Wohlbefinden und Inklusion in der modernen Arbeitswelt.
Kein spezifischer AdTech/MarTech-Fokus, jedoch ein relevantes allgemeines Arbeitgeber-Ranking mit starker Präsenz von Technologieunternehmen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- McKinsey & Company belegt den ersten Platz im Glassdoor-Ranking der Top-25-Arbeitgeber 2023 in Deutschland.
- Salesforce sichert sich Rang 2 nach dem Spitzenplatz im Vorjahr.
- Siemens Healthineers, SAP und Porsche komplettieren die Top fünf auf den Plätzen 3, 4 und 5.
- Zu den Neueinsteigern zählen DLR, Capgemini Invent, Nord Security, Celonis, Apple, Merck KGaA und CGI.
- Das Ranking basiert ausschließlich auf anonymem Mitarbeiterfeedback; Eigenbewerbungen waren ausgeschlossen.
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7 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
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CX-Lücke besteht nach 20 Jahren trotz Milliardeninvestitionen fort
Trotz jahrzehntelanger Investitionen in Customer-Experience-Programme (CX) bleibt eine anhaltende Diskrepanz zwischen der Selbsteinschätzung von Unternehmen und der tatsächlichen Kundenerfahrung bestehen. Eine Bain-Studie von 2005 zeigte, dass 80% der Führungskräfte glaubten, überlegene Kundenerfahrungen zu bieten, aber nur 8% der Kunden zustimmten. Nachfolgende Untersuchungen von Capgemini (2017) und SAP (2026) zeigen ähnliche Lücken. Der Artikel argumentiert, dass diese 'Delivery Gap' kein Technologieproblem, sondern ein Problem der Verantwortlichkeit und Kultur ist. Zu den Ursachen gehören die Messung leicht berichtbarer statt tatsächlicher Erfahrungen, dekorative Feedbackschleifen und die Vernachlässigung der Mitarbeitererfahrung. Während die KI-gesteuerten CX-Investitionen steigen, warnt der Autor davor, dass Automatisierung ohne kulturelle und verantwortungsbezogene Korrekturen die bestehende Diskrepanz lediglich skalieren wird.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
Wellness-Marktplatz Healf führt Sifted-250-Ranking an
Das Sifted 250, ein jährliches Ranking der am schnellsten wachsenden Start-ups Europas nach Umsatz, platziert Healf, einen Londoner Wellness-Marktplatz, auf Platz 1. Das Ranking misst die zweijährige durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) auf Basis realisierter Umsätze. Der Umsatz von Healf stieg von 207.000 € im Jahr 2023 auf 47,7 Mio. € im Jahr 2025, was einem jährlichen Wachstum von etwa 1.400 % entspricht. Neko Health (Stockholm) folgt auf Platz 2, gefolgt von Aikido Security (Gent), Fuse Energy (London) und Flowpay (Prag). Der Bericht hebt hervor, dass europäische Start-ups mit schlankeren Teams skalieren: Der durchschnittliche Umsatz pro Mitarbeiter verdoppelte sich auf 337.000 €, die durchschnittliche Mitarbeiterzahl sank auf 72. Die Zahl der KI-nativen Unternehmen verdoppelte sich auf 56, und 14 Einhörner sind auf der Liste, darunter n8n, Parloa und Multiverse Computing. Große Finanzierungsrunden sind zurück: Neko Health sammelte 603 Mio. € ein, The Exploration Company schloss eine Serie-C-Runde über 387 Mio. € ab. Das Ranking hat jedoch Einschränkungen, darunter Selbstselektion und den Fokus auf prozentuales Wachstum, was kleinere Unternehmen begünstigt.
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