Beobachtetes Signal · 10. Aug. 2026 · Partnership · Quelle: Digiday · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Georgia-Pacific verlagert programmatischen Fokus auf die Angebotsseite
Georgia-Pacific hat seine Programmatic-Strategie konsequent auf die angebotsseitige Curation ausgerichtet und nutzt das Tool SWYM, um Inventar noch vor den Auktionen vorgelagert zu filtern. Nachdem das Unternehmen den programmatischen Einkauf 2019 weitgehend In-House genommen hatte, lag der Schwerpunkt auf der Vermeidung von Streuverlusten durch das Blockieren minderwertiger Bid Requests. Die Implementierung, die auch eine Betrugserkennung von Fou Analytics umfasst, führte laut Fallstudie zu signifikant niedrigeren CPMs (Rückgang um 17 % bis 44 %), einer höheren Viewability (+11 %) sowie verbesserten Video Completion Rates (+7 %) bei gleichzeitiger Reduzierung von Invalid Traffic um rund 8 %. Zudem konnte Georgia-Pacific die Zahl der angebundenen SSPs drastisch reduzieren und sechsstellige Einsparungen erzielen.
Dies verdeutlicht eine praxisnahe Verschiebung hin zu Upstream Supply Curation, messbaren Effizienzsteigerungen und strengerer SSP-Transparenz – ein wichtiger Branchentrend, der den Druck auf SSPs erhöht und künftige Praktiken im Programmatic Advertising prägen dürfte.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Georgia-Pacific hat den programmatischen Einkauf 2019 weitgehend In-House übernommen.
- Das Unternehmen nutzt SWYM zur vorgelagerten Inventar-Prüfung und Echtzeit-Gebotsanpassung vor den Auktionen.
- Die Betrugserkennung von SWYM, entwickelt in Partnerschaft mit Fou Analytics, reduzierte Invalid Traffic um ca. 8 %.
- Die gemeldeten CPMs sanken um 17 % bis 44 %, während die Viewability um 11 % und die Video Completion Rates um 7 % stiegen.
- Durch die angebotsseitige Curation reduzierte Georgia-Pacific sein SSP-Portfolio von über 30 auf rund sechs Partner.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“The search led it to SWYM, a tool that sits between Georgia‑Pacific’s programmatic team and the marketplaces it buys from, screening invento...”
“However that shakes out, it won’t come at the expense of Yahoo, Georgia‑Pacific’s DSP — an important caveat given how much of this conversat...”
““Brands and agencies aren’t just applying intelligence upstream, they’re applying scrutiny,” said Stacy Bohrer, svp of global buyer developm...”
“Shah wouldn’t confirm a current number on the record — “I can’t say how many SSPs we work with today,” he said — but by Digiday’s math, work...”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Georgia-Pacific baut eigenes In-House-Team für Programmatic Advertising auf
Georgia-Pacific hat über fast vier Jahre hinweg eine eigene In-House-Unit für Programmatic Advertising aufgebaut, um mehr Transparenz und Kontrolle über die digitalen Media-Ausgaben zu gewinnen. Javier Bustillos, Leiter für National Media und Marketing Analytics, steuerte den phasenweisen Rollout, der zunächst mit einer einzelnen Marke und einem Testkanal startete. Das Unternehmen konsolidierte seine Programmatic-Spendings auf wenige Kernpartner: Yahoo dient als primäre Demand-Side Platform, ergänzt durch Google DV360, The Trade Desk und Amazon. Georgia-Pacific fordert vertraglich Log-Level Data ein und setzt auf regelmäßige Media-Audits. OMD bleibt als Media Agency of Record für die ganzheitliche Strategie sowie das TV-Geschäft zuständig, während das interne Team Programmatic Buying, Search, Social, Marketing Mix Modeling (MMM), A/B-Testing und Sales-Lift-Analysen verantwortet. Der Bereich Connected TV wird weiterhin über ein hybrides Agentur-Inhouse-Modell betrieben.
Georgia-Pacific stoppt vorerst Einsatz von AI Buying Agents
Der Konsumgüterriese Georgia-Pacific verzögert die Einführung von agentenbasierter KI im Programmatic Advertising, bis grundlegende Probleme bezüglich Inventarqualität und Ineffizienzen im AdTech-Ökosystem gelöst sind. Paras Shah, Senior Director of Digital Media, warnt davor, dass eine voreilige Automatisierung bestehender ineffizienter Workflows die Verschwendung von Media-Budgets lediglich beschleunigen würde. Der Markt spaltet sich derzeit: Während Agentur-Holdcos und AdTech-Anbieter Agent-to-Agent Buying offensiv vorantreiben, agieren Markenartikler zunehmend vorsichtig. Branchenexperten von Converge und Adlook betonen, dass agentische Systeme strukturelle Fehlanreize und mangelhafte Datenqualität nicht beheben können. Die Marktreife und Adoption autonomer Buying Agents wird daher schrittweise und fragmentiert verlaufen, statt flächendeckend einzusetzen.
Ex-Utiq- und Xandr/Microsoft-Führungskraft verstärkt illuma bei KI-Skalierung
illuma, ein in London ansässiges KI-Unternehmen, das sich auf kontextuelle Entscheidungsintelligenz spezialisiert hat, hat Michel Guillon zum Head of Solutions Architecture ernannt. Guillon bringt zwei Jahrzehnte Führungserfahrung im AdTech-Bereich von Utiq und AppNexus/Xandr/Microsoft mit, wo er eng mit illumas Integrationen zusammenarbeitete. Seine Rolle wird Partnern helfen, illumas kontextuelle Intelligenz im Enterprise-Maßstab in ihre Systeme zu integrieren, gestützt auf sein tiefes Wissen über DSP- und SSP-Architektur sowie Dateninteroperabilität. illumas KI-Technologie wird von Marken, Agenturen, Publishern und Plattformen genutzt, um Werbeentscheidungen in Echtzeit zu optimieren und ist über große Plattformen wie The Trade Desk, Equativ, Index Exchange, Amazon, DV360, Yahoo, OpenX, PubMatic und Magnite verfügbar. Die Ernennung unterstreicht illumas Expansion über führende Werbeplattformen.
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