Beobachtetes Signal · 16. Juli 2026 · Hiring · Quelle: AdExchanger · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

Georgia-Pacific baut eigenes In-House-Team für Programmatic Advertising auf

Zusammenfassung des Signals

Georgia-Pacific hat über fast vier Jahre hinweg eine eigene In-House-Unit für Programmatic Advertising aufgebaut, um mehr Transparenz und Kontrolle über die digitalen Media-Ausgaben zu gewinnen. Javier Bustillos, Leiter für National Media und Marketing Analytics, steuerte den phasenweisen Rollout, der zunächst mit einer einzelnen Marke und einem Testkanal startete. Das Unternehmen konsolidierte seine Programmatic-Spendings auf wenige Kernpartner: Yahoo dient als primäre Demand-Side Platform, ergänzt durch Google DV360, The Trade Desk und Amazon. Georgia-Pacific fordert vertraglich Log-Level Data ein und setzt auf regelmäßige Media-Audits. OMD bleibt als Media Agency of Record für die ganzheitliche Strategie sowie das TV-Geschäft zuständig, während das interne Team Programmatic Buying, Search, Social, Marketing Mix Modeling (MMM), A/B-Testing und Sales-Lift-Analysen verantwortet. Der Bereich Connected TV wird weiterhin über ein hybrides Agentur-Inhouse-Modell betrieben.

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Hohe Konfidenz

Die Fallstudie zeigt exemplarisch, wie ein führender Markenartikler über mehrere Jahre Programmatic-Kompetenzen inhouse aufbaut, vertragliche Transparenz via Log-Level Data sichert und ein hybrides Agenturmodell erfolgreich operationalisiert.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Georgia-Pacific baute über einen Zeitraum von fast vier Jahren eine interne In-House-Unit für Programmatic Advertising auf.
  • Javier Bustillos verantwortet National Media und Marketing Analytics für das gesamte Markenportfolio von Georgia-Pacific.
  • Die Programmatic-Spendings wurden konsolidiert: Yahoo fungiert als primäre DSP für nationale Einkäufe, ergänzt durch Google DV360, The Trade Desk und Amazon.
  • OMD bleibt seit 2020 als Media Agency of Record für die übergeordnete Strategie und das traditionelle TV-Buying an Bord.
  • Georgia-Pacific verlangt Log-Level Data von Partnern, führt vertragliche Media-Audits durch und plant den Wechsel von halbjährlichen zu quartalsweisen MMM-Analysen.

Verknüpfte Unternehmen

6 verknüpfte Unternehmen

“OMD, seit 2020 Media Agency of Record von Georgia-Pacific, leitet weiterhin die ganzheitliche Strategie und Planung.”

“Georgia-Pacific nutzt Yahoo als primäre Demand-Side Platform für nationale programmatische Buchungen.”

“Amazon wird je nach Kampagne als zusätzliche Plattform im programmatischen Mix verwendet.”

Ontologie & Marktkonzepte

Programmatic Media BuyingMeasurement & Analytics Platform#log‑level data#programmatic guaranteed
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: AdExchanger•Veröffentlicht: 16. Juli 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “How Georgia-Pacific Rolled Out Its Own Programmatic Media Team”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Supply-Side Platform (SSP)10. Aug. 2026

Georgia-Pacific verlagert programmatischen Fokus auf die Angebotsseite

Georgia-Pacific hat seine Programmatic-Strategie konsequent auf die angebotsseitige Curation ausgerichtet und nutzt das Tool SWYM, um Inventar noch vor den Auktionen vorgelagert zu filtern. Nachdem das Unternehmen den programmatischen Einkauf 2019 weitgehend In-House genommen hatte, lag der Schwerpunkt auf der Vermeidung von Streuverlusten durch das Blockieren minderwertiger Bid Requests. Die Implementierung, die auch eine Betrugserkennung von Fou Analytics umfasst, führte laut Fallstudie zu signifikant niedrigeren CPMs (Rückgang um 17 % bis 44 %), einer höheren Viewability (+11 %) sowie verbesserten Video Completion Rates (+7 %) bei gleichzeitiger Reduzierung von Invalid Traffic um rund 8 %. Zudem konnte Georgia-Pacific die Zahl der angebundenen SSPs drastisch reduzieren und sechsstellige Einsparungen erzielen.

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Programmatic Media Buying19. Aug. 2026

Georgia-Pacific stoppt vorerst Einsatz von AI Buying Agents

Der Konsumgüterriese Georgia-Pacific verzögert die Einführung von agentenbasierter KI im Programmatic Advertising, bis grundlegende Probleme bezüglich Inventarqualität und Ineffizienzen im AdTech-Ökosystem gelöst sind. Paras Shah, Senior Director of Digital Media, warnt davor, dass eine voreilige Automatisierung bestehender ineffizienter Workflows die Verschwendung von Media-Budgets lediglich beschleunigen würde. Der Markt spaltet sich derzeit: Während Agentur-Holdcos und AdTech-Anbieter Agent-to-Agent Buying offensiv vorantreiben, agieren Markenartikler zunehmend vorsichtig. Branchenexperten von Converge und Adlook betonen, dass agentische Systeme strukturelle Fehlanreize und mangelhafte Datenqualität nicht beheben können. Die Marktreife und Adoption autonomer Buying Agents wird daher schrittweise und fragmentiert verlaufen, statt flächendeckend einzusetzen.

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Design4. Nov. 2026

KI-generierte Interfaces brauchen kontextuelles emotionales Design

Der Artikel argumentiert, dass Designer angesichts von KI-generierten Interfaces, die auf Designsystemen und etablierten Mustern basieren, nicht nur über das Aussehen, sondern auch über die emotionale Wirkung in verschiedenen Kontexten entscheiden müssen. Eine Erfolgsanimation kann beispielsweise bei einem bedeutenden Meilenstein angemessen sein, bei Routineaufgaben jedoch störend wirken. Der Autor zitiert Beispiele von Duolingo, Mailchimp, Googles Material-3-Expressive-Forschung und Asana, um zu zeigen, wie expressives Design mit Nutzbarkeit, Zurückhaltung und Nutzerkontrolle in Einklang gebracht werden muss. Da KI Muster in großem Maßstab reproduzieren kann, steigt das Risiko, dass emotional unangemessene oder aufdringliche Designentscheidungen verbreitet werden. Designer werden aufgefordert, nicht nur die visuelle Ausgabe zu spezifizieren, sondern auch die Umstände und den Nutzerzustand, die unterschiedliche Grade von Feierlichkeit oder Zurückhaltung rechtfertigen, und dabei Barrierefreiheit und Nutzerpräferenzen zu berücksichtigen.

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