Beobachtetes Signal · 14. Nov. 2023 · Research Report · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Gartner veröffentlicht die zehn wichtigsten strategischen Tech-Trends 2024
Gartner hat seinen jährlichen Bericht zu den zehn wichtigsten strategischen Technologie-Trends für 2024 veröffentlicht. Im Fokus stehen generative KI als demokratisierte Technologie, AI Trust, Risk and Security Management (TRiSM), KI-gestützte Softwareentwicklung, intelligente Anwendungen, Plattformen für eine augmentierte vernetzte Belegschaft, kontinuierliches Bedrohungsmanagement, maschinelle Kunden, nachhaltige Technologie, Platform Engineering und Industry Cloud Platforms. Gartner prognostiziert, dass bis 2026 über 80 Prozent der Unternehmen GenAI-APIs oder entsprechende Anwendungen nutzen werden. Zudem könnten bis 2028 rund 15 Milliarden vernetzte Produkte als eigenständige Kunden agieren, während bis 2027 mehr als 70 Prozent der Unternehmen Industry Cloud Platforms einsetzen werden. Unabhängig davon übernahm das spanische HR-Scale-up Factorial das in Berlin ansässige KI-Recruiting-Startup Empion zu ungenannten finanziellen Konditionen.
Gartners jährliche Trendprognose prägt die IT- und KI-Investitionsentscheidungen von Unternehmen branchenübergreifend inklusive der MarTech-Landschaft, stellt jedoch eine makroökonomische Forschungsübersicht dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Gartner veröffentlichte den Bericht zu den zehn wichtigsten strategischen Technologie-Trends 2024 mit Schwerpunkt auf GenAI, AI TRiSM, intelligenten Apps und Industry Cloud Platforms.
- Gartner prognostiziert, dass bis 2026 über 80 Prozent der Unternehmen GenAI-APIs, Modelle oder entsprechende Anwendungen nutzen werden (gegenüber unter 5 Prozent Anfang 2023).
- Bis 2028 könnten laut Schätzungen 15 Milliarden vernetzte Produkte als maschinelle Kunden agieren und bis 2030 billionenschwere Umsätze generieren.
- Gartner erwartet, dass bis 2027 mehr als 70 Prozent der Unternehmen Industry Cloud Platforms einsetzen werden, verglichen mit unter 15 Prozent im Jahr 2023.
- Das spanische HR-Tech-Scale-up Factorial hat das Berliner KI-Recruiting-Startup Empion übernommen; der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben.
Verknüpfte Unternehmen
10 verknüpfte Unternehmen“US market research firm that published its top 10 strategic technology trends for 2024....”
“Mentioned as a customer of Empion....”
“Mentioned as developer of ChatGPT, which is described as a spearhead of the generative AI trend....”
“Mentioned as developer of Bard, a generative AI model....”
“Mentioned as developer of Claude, a generative AI model....”
“Investor participating in Factorial's Series D round....”
“Munich-based HR unicorn mentioned as a competitor to Factorial....”
“US investor that led Factorial's Series D round and provided Customer Value Fund commitments....”
“French AI company that acquired Linz-based AI startup Emmi AI....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
OpenAI-Experte: Token-Effizienz für KI-Agenten optimieren
In einem Interview mit t3n erklärt Maximilian Hudlberger, Applied AI Engineer bei OpenAI, dass trotz sinkender Token-Preise die KI-Kosten für Unternehmen deutlich steigen können, insbesondere durch den zunehmenden Einsatz von KI-Agenten. Er argumentiert, dass das wahre Maß für Wirtschaftlichkeit nicht der Preis pro Token ist, sondern die Anzahl der erledigten Aufgaben mit einem gegebenen Budget. Unnötige Kosten entstehen oft dadurch, dass für jede Aufgabe das stärkste Modell verwendet wird, obwohl einfachere Modelle ausreichen würden. Unternehmen sollten daher in erledigten Aufgaben denken und ihre Modellwahl für wirtschaftliche Effizienz optimieren. Der Artikel betont, dass der wachsende Einsatz von KI-Agenten in Unternehmensworkflows den Token-Verbrauch erhöht und Kostenmanagement zu einem kritischen Geschäftsfaktor macht.
Verndale startet AI-Visibility- und Content-Supply-Chain-Services
Verndale, eine Digitalberatung, hat neue Services eingeführt, die Marketern helfen, die Sichtbarkeit ihrer Marke in KI-generierten Antworten zu messen und zu verbessern. Da KI-Assistenten wie ChatGPT und Google AI Overviews zunehmend Recherche- und Kaufentscheidungen beeinflussen, müssen Marken wissen, ob sie in diesen Antworten erwähnt, empfohlen und korrekt beschrieben werden. Verndales Services umfassen eine AI-Visibility-Analyse, die echte Publikumsfragen über große KI-Plattformen testet und Lücken bei Markenerwähnungen und Zitaten identifiziert. Zudem bieten sie eine AI-Ready Content Supply Chain Assessment zur Optimierung der Content-Operationen für die KI-Ära. Das Unternehmen zitiert Forschung von SparkToro, wonach 68% der Google-Suchen ohne Klick enden, und Gartner, wonach 45% der B2B-Käufer generative KI für Kaufrecherchen nutzen. Eine Fallstudie mit der Quinnipiac University zeigte deutliche Verbesserungen bei Content-Optimierung und KI-Bereitschaft durch gesteuerte Agenten-Workflows.
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