Beobachtetes Signal · 25. Jan. 2024 · Policy Update · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
EU plant KI-Fabriken für Supercomputer-Zugang von Startups
Die Europäische Kommission hat Pläne zum Aufbau von sogenannten KI-Fabriken vorgestellt, um Startups und kleinen sowie mittleren Unternehmen den Zugang zu KI-spezifischen Supercomputern zu ermöglichen. Die von EU-Kommissar Thierry Breton angekündigte Initiative ist Teil eines Maßnahmenpakets zur Förderung vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz in Europa und soll der Dominanz US-amerikanischer Unternehmen wie OpenAI und Microsoft entgegenwirken. Zur Umsetzung schlägt die Kommission eine Änderung der EuroHPC-Verordnung von 2021 vor. Bis 2027 sollen durch Programme wie Horizon Europe rund vier Milliarden Euro an öffentlichen und privaten Investitionen mobilisiert werden. Das Paket berührt zudem die im EU AI Act festgelegten Schwellenwerte für systemische Risiken auf Basis der Rechenleistung. Das Europäische Parlament und der Rat müssen den Änderungen noch zustimmen.
Der EU-Vorstoß mobilisiert 4 Milliarden Euro für den Supercomputer-Zugang von Startups und stärkt Europas KI-Weg, verändert die AdTech- und MarTech-Landschaft jedoch nicht unmittelbar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Europäische Kommission plant 'KI-Fabriken' für den privilegierten Zugang von EU-Startups und KMUs zu KI-Supercomputern.
- Die Initiative erfordert eine Änderung der EuroHPC-Verordnung aus dem Jahr 2021 und muss vom EU-Parlament und Rat gebilligt werden.
- Die EU erwartet durch das Paket die Mobilisierung von rund 4 Milliarden Euro an öffentlichen und privaten Investitionen bis 2027.
- Der finnische LUMI-Supercomputer liefert 539 Petaflops, während Metas AI Research SuperCluster 1.895 Petaflops erreicht.
- Der EU AI Act stuft KI-Modelle, die mit mehr als 10^25 FLOPs trainiert wurden, als systemisch riskant ein.
Verknüpfte Unternehmen
9 verknüpfte Unternehmen“Der Supercomputer von Meta Platforms, der seit 2022 gemeinsam mit Chip-Riese Nvidia unter dem Projektnamen AI Research SuperCluster (RSC) zu...”
“OpenAI und Microsoft sowie einige weitere US-Startups dominieren die Szenerie...”
“OpenAI und Microsoft sowie einige weitere US-Startups dominieren die Szenerie...”
“aufstrebende europäische Startups wie Mistral AI oder Aleph Alpha vor der kommenden EU-Regulierung des AI Act fürchten...”
“aufstrebende europäische Startups wie Mistral AI oder Aleph Alpha vor der kommenden EU-Regulierung des AI Act fürchten...”
“LUMI im finnischen Kajaani, der von HP und dem dortigen IT Center for Science (CSC) gebaut bzw. betrieben wird...”
“Der Supercomputer von Meta Platforms, der seit 2022 gemeinsam mit Chip-Riese Nvidia unter dem Projektnamen AI Research SuperCluster (RSC) zu...”
“Das finnische AI-Startup Silo AI hat bereits Zugang zu LUMI...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Entlassene OpenAI-Forscher bestreiten Fehlverhalten und warnen vor Einschüchterung
Drei OpenAI-Sicherheitsforscher – Jasmine Wang, Tomek Korbak und Mikita Balesni –, die letzte Woche entlassen wurden, haben einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die Vorwürfe des Missbrauchs sensibler Informationen bestreiten. Sie warnen, dass ihre Entlassung einen abschreckenden Effekt habe, der die Sicherheitsarbeit und den offenen Dialog im Unternehmen behindere. Die Forscher erklären, sie hätten in gutem Glauben und im Rahmen der damaligen Unternehmensnormen gehandelt, und die Gründe für ihre Entlassung seien unklar. Sie appellieren an OpenAI, seine Zusagen bezüglich externer Sicherheitsauditoren einzuhalten und eine transparente Kultur zu bewahren. OpenAI antwortete mit einem internen Memo, das Vergeltungsmaßnahmen bestreitet und betont, dass Mitarbeiter nicht für das Ansprechen von Bedenken entlassen werden, ohne jedoch auf spezifische Richtlinienverstöße oder Umstände der Entlassung einzugehen. Der Konflikt beleuchtet Spannungen zwischen interner Sicherheitsforschung und Kommunikationsrichtlinien, während OpenAI wegen Sicherheitsvorfällen in der Kritik steht.
Ben Afflecks KI-Wissen geht viral
Ben Affleck, der Schauspieler, der sein KI-Filmmaking-Startup für angeblich 587 Millionen Dollar an Netflix verkauft hat, ging viral, weil er in Interviews tiefes Verständnis für KI-Technologie zeigte. Er sprach über maschinelles Lernen, neuronale Netze und gab zu, Python-Skripte zu schreiben. Affleck beschrieb seinen Weg vom analogen zum digitalen Film, seinen Einsatz von KI in der visuellen Effektproduktion und die Erstellung eines proprietären Datensatzes für ethische KI-Filmarbeit. Er besuchte auch OpenAI und nutzte seinen Promi-Status für Einblicke in neue Technologien. Affleck äußerte Bedenken über die Auswirkungen von KI auf Bildung und erlernte Hilflosigkeit, nicht über existenzielle Bedrohungen. Er nutzte KI in seinem Film 'Animals' und betonte die additive Natur von KI in der Filmbranche.
AI-Ranking Arena sammelt 200 Mio. USD bei 3,1 Mrd. USD Bewertung
Arena, die KI-Ranking-Plattform, die als Forschungsprojekt der UC Berkeley entstand, hat eine Series-B-Finanzierung in Höhe von 200 Mio. USD zu einer Bewertung von 3,1 Mrd. USD abgeschlossen. Die Runde wurde von Lightspeed Venture Partners und Khosla Ventures angeführt, mit Beteiligung von Salesforce Ventures, 01 Advisors, Dell Technologies Capital, Endeavor Catalyst, a16z, Felicis und anderen. Dies folgt auf die Ankündigung des Unternehmens im Juni, einen annualisierten Run-Rate-Umsatz von 100 Mio. USD erreicht zu haben. Arena bietet eine Crowdsourcing-Plattform, auf der Nutzer die Ausgaben von KI-Modellen bewerten, und hat ein kommerzielles Produkt namens AI Evaluations eingeführt, das detaillierte Leistungsanalysen bietet. Das Unternehmen hat außerdem eine neue Kategorie 'Alignment' zu seinem Leaderboard hinzugefügt, die Modelle anhand von Problemen wie unbefugten Aktionen und betrügerischer Abschlüsse bewertet. Die Bewertung von Arena hat sich in etwa 10 Monaten fast verdoppelt, von 1,7 Mrd. USD nach der Finanzierung im Januar auf nun 3,1 Mrd. USD.
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