Beobachtetes Signal · 15. Juli 2026 · Regulation · Quelle: t3n · Relevanz: 5/5 · Sentiment: Positiv

EU zwingt Meta zur Öffnung von WhatsApp für ChatGPT

Zusammenfassung des Signals

Die Europäische Kommission hat im Juni 2026 einstweilige Kartellmaßnahmen verhängt, die Meta verpflichten, WhatsApp wieder für KI-Chatbots von Drittanbietern zu öffnen. Damit macht Meta die am 15. Januar 2026 vorgenommene Änderung der WhatsApp Business-Schnittstelle rückgängig, die externe Bots zugunsten von Metas eigener KI ausgeschlossen hatte. Dies stellt den Zugang für OpenAI's ChatGPT auf WhatsApp wieder her. Laut OpenAI ist ChatGPT über den US-Kontakt +1-800-242-8478 erreichbar, unterstützt Text, Bild sowie Sprache und wurde bereits von rund 50 Millionen Nutzern verwendet; die Verknüpfung mit einem bestehenden ChatGPT-Konto erhöht die Nutzungslimits. OpenAI weist darauf hin, dass Konversationen gespeichert, mit Telefonnummern verknüpft und temporär überprüft werden können. Die Maßnahmen gelten bis zum Abschluss des Kartellverfahrens. Meta plant Berufung einzulegen; bei Zuwiderhandlung drohen Bußgelder von bis zu 10 Prozent des globalen Jahresumsatzes.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Eine kartellrechtliche Entscheidung der EU-Kommission zwingt eine führende Messaging-Plattform zur Öffnung ihrer Schnittstelle für KI-Drittanbieter, was die Plattformoffenheit, den Wettbewerb und die Integration von Conversational AI stärkt sowie einen regulatorischen Präzedenzfall mit drakonischen Bußgeldandrohungen schafft.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Im Juni 2026 ordnete die EU-Kommission an, dass Meta WhatsApp für KI-Chatbots von Drittanbietern öffnen muss, womit der Ausschluss externer Bots vom 15. Januar 2026 gekippt wird.
  • OpenAI bestätigt, dass ChatGPT wieder über +1-800-242-8478 auf WhatsApp verfügbar ist, Text, Bild und Sprache unterstützt und etwa 50 Millionen Nutzer verzeichnet.
  • OpenAI warnt, dass Chats gespeichert, mit der Telefonnummer verknüpft und zeitweise überprüft werden können.
  • Die einstweiligen Maßnahmen gelten bis zum Ende des Kartellverfahrens; Meta will Berufung einlegen, wobei Bußgelder von bis zu 10 Prozent des globalen Jahresumsatzes drohen.
  • Einem WDR-Bericht zufolge hat WhatsApp in Deutschland rund 60 Millionen tägliche Nutzer, was etwa 80 Prozent der Internetnutzer entspricht.

Verknüpfte Unternehmen

8 verknüpfte Unternehmen

“An antitrust proceeding by the European Commission forced Meta to reopen the messaging app to third‑party AI....”

“OpenAI said that worldwide 50 million users had communicated with ChatGPT via WhatsApp and that ChatGPT is now reachable again via the messe...”

“The site states that external content from TargetVideo GmbH supplements the editorial offering on t3n.de....”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: t3n•Veröffentlicht: 15. Juli 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “ChatGPT zurück auf Whatsapp: So kannst du den Chatbot direkt im Messenger nutzen”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Conversational AI & Chatbots10. Juni 2026

EU verpflichtet Meta zur Öffnung von WhatsApp für KI-Assistenten

Die Europäische Kommission hat Meta per einstweiliger Anordnung verpflichtet, Drittanbietern von KI-Assistenten wieder kostenlosen Zugriff auf WhatsApp innerhalb der EU zu gewähren. Die Änderung muss innerhalb von fünf Werktagen umgesetzt werden. Die Kommission begründet den Schritt mit der Befürchtung eines schwerwiegenden und irreversiblen Schadens für den Wettbewerb auf dem Markt für universelle KI-Assistenten und führt ein bereits im Dezember 2025 eingeleitetes Kartellverfahren fort. Meta hatte im Oktober 2025 den Drittzugriff auf WhatsApp-Schnittstellen blockiert, diesen im März zwar wiederhergestellt, jedoch gebührenpflichtig gemacht, was Brüssel als de facto-Fortführung der Blockade wertet. Die Entscheidung fordert die Rückkehr zu den Bedingungen vor dem 15. Oktober 2025. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 10 Prozent des globalen Umsatzes sowie Zwangsgelder. Unabhängig davon fordert die EU strengere Jugendschutzmaßnahmen für Facebook und Instagram, darunter die Durchsetzung eines Mindestalters von 13 Jahren.

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Conversational AI & Chatbots14. Juli 2026

ChatGPT kehrt offiziell zu WhatsApp im europäischen Raum zurück

Die EU hat Meta im Rahmen von einstweiligen Anordnungen dazu verpflichtet, LLM-Chatbots von Drittanbietern im Europäischen Wirtschaftsraum wieder auf WhatsApp zuzulassen. Zuvor hatte Meta nicht von Meta stammende Angebote wie ChatGPT und Copilot zugunsten der hauseigenen Meta AI blockiert. Das laufende Kartellverfahren, das im Dezember 2025 eingeleitet wurde, zwang den Konzern nun zur Freigabe für Wettbewerber in den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen. OpenAI bestätigte die offizielle Verfügbarkeit von ChatGPT auf WhatsApp – neben Präsenzen auf Kakao in Südkorea und Viber in ausgewählten Märkten. Nutzer können auf WhatsApp Textchats, mehrsprachige Sprachnachrichten sowie Bild-Uploads und die Erschaffung von Bildern über das OpenAI-Bildmodell nutzen. Diese regulatorische Intervention setzt neue Maßstäbe für die Plattformkontrolle bei Conversational-AI-Integrationen und hat weitreichende Auswirkungen auf den Wettbewerb sowie zukünftige Marketing-Anwendungsfälle.

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Conversational AI5. März 2026

Meta erlaubt rivalisierende KI-Chatbots auf WhatsApp in Europa

Meta hat angekündigt, Anbietern von Allzweck-KI-Chatbots für die kommenden zwölf Monate die Nutzung der WhatsApp Business API in Europa zu gestatten. Dieser Schritt erfolgt als Reaktion auf ein laufendes EU-Kartellverfahren. Meta wird Drittanbietern von KI Gebühren pro Nachricht berechnen, die keine Vorlage nutzt; diese liegen je nach Land zwischen 0,0490 Euro und 0,1323 Euro. Die Änderung, die seit dem 15. Januar in Kraft ist, soll der Europäischen Kommission Zeit geben, ihre Untersuchung zu der Frage abzuschließen, ob Metas vorherige Praxis – das Aussperren von Drittanbieter-Chatbots bei gleichzeitiger Förderung des eigenen Meta AI auf WhatsApp – wettbewerbswidrig war. Ausgenommen von dieser Regelung sind geschäftliche KI-Anwendungen, die vorlagenbasierte Nachrichten versenden. Regulierungsbehörden in der EU, Italien und Brasilien hatten Bedenken geäußert, nachdem Meta die Einschränkung im vergangenen Oktober eingeführt hatte. Ähnliche Zugeständnisse hatte Meta zuvor bereits im Januar für Entwickler in Italien gemacht.

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