Beobachtetes Signal · 30. Okt. 2025 · Policy Update · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

EU-Cloud-Souveränitätsrahmen soll US-Hyperscaler bevorteilen

Zusammenfassung des Signals

Die Europäische Kommission hat einen Bewertungsrahmen für die Souveränität von Cloud-Angeboten vorgestellt, der öffentliche Auftraggeber bei der Evaluierung von Cloud-Diensten unterstützen soll. Das System nutzt acht Hauptkriterien, darunter rechtliche Exponiertheit gegenüber ausländischen Behörden, Daten- und KI-Kontrolle, operative Souveränität, Lieferkette, Technologieabhängigkeiten, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Jedes Kriterium erhält eine Leistungsstufe (SEAL) von 0 bis 4, die gewichtet wird, um einen Gesamt-Souveränitätswert zu ermitteln. Der Verband der europäischen Cloud-Anbieter CISPE kritisierte die Methodik als intransparent und argumentierte, sie würde US-Hyperscaler wie AWS, Microsoft und Google Cloud mit höheren Punktzahlen als europäische Anbieter ausstatten. Unternehmer Arnaud Bertrand erklärte, die Formel gewichte die rechtliche Souveränität mit nur 10 Prozent, während operative, lieferkettenbezogene und technische Kriterien 65 Prozent ausmachen. Einige Stimmen begrüßten die Initiative als ersten Schritt.

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Der EU-weite Bewertungsrahmen für Cloud-Souveränität ist für die öffentliche Cloud-Beschaffung und Datenschutzrichtlinien relevant, hat jedoch nur begrenzte direkte Auswirkungen auf den Betrieb von AdTech-Technologien.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Die Europäische Kommission hat einen Bewertungsrahmen zur Bestimmung der Cloud-Souveränität für öffentliche Beschaffer vorgelegt.
  • Das Framework definiert acht Kriterien mit Leistungsstufen (SEAL) von 0 bis 4; die Lieferkette macht 20 Prozent aus, während operative, strategische und technische Aspekte jeweils 15 Prozent einnehmen.
  • Der europäische Cloud-Verband CISPE kritisierte die Methodik als intransparent und sieht US-Hyperscaler wie AWS, Microsoft und Google Cloud im Vorteil gegenüber europäischen Anbietern.
  • Laut dem Unternehmer Arnaud Bertrand gewichtet die Formel die rechtliche Souveränität mit nur 10 Prozent, während operative Fähigkeiten, Lieferkettendokumentation und technische Standards 65 Prozent erhalten.
  • Der Rahmen stützt sich auf bestehende Initiativen wie das Cloud Trust Model v2 von Cigref, Gaia-X, EU-Cybersicherheitszertifizierungen, das französische SecNumCloud und das deutsche C5.

Verknüpfte Unternehmen

3 verknüpfte Unternehmen

“Critics say the framework would favor US providers such as Amazon Web Services, Microsoft, or Google Cloud in the assessment....”

“Critics say the framework would favor US providers such as Amazon Web Services, Microsoft, or Google Cloud in the assessment....”

“Critics say the framework would favor US providers such as Amazon Web Services, Microsoft, or Google Cloud in the assessment....”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Trending Topics•Veröffentlicht: 30. Okt. 2025
Ursprünglicher Berichttitel: “„Mehr als eine Parodie“: Cloud-Souveränität der EU soll US-Hyperscaler bevorzugen”

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SentinelOne: KI-Boost, 20% Umsatzwachstum, Profitabilität

CNBC-Pro-Autor Kevin Simpson erklärt, warum er eine neue Position im Cybersicherheitsunternehmen SentinelOne eröffnet hat. Das Unternehmen meldete im Fiskalquartal 2 ein Umsatzwachstum von 21% auf 292 Mio. US-Dollar und ein ARR-Wachstum von 22% auf 1,218 Mrd. US-Dollar. Die Non-GAAP-Betriebsmarge verbesserte sich von 2% auf 10%, der Non-GAAP-Gewinn je Aktie verdoppelte sich auf 8 Cents. SentinelOne expandiert über Endpoint-Security hinaus in Cloud-, Identitäts-, Daten- und KI-Sicherheit; die neuen Lösungen machen inzwischen etwa die Hälfte des gesamten ARR aus. Im September wurde der Wayfinder Threat Hunting Service auf AWS, Microsoft Azure und Google Cloud ausgeweitet. Simpson hebt den finanziellen Wendepunkt hervor: starkes Wachstum kombiniert mit verbesserter Profitabilität und die durch KI getriebene Nachfrage nach automatisierter Bedrohungsabwehr. Trotz leicht gesunkener Bruttomarge (77%) sieht er das Unternehmen als breiter aufgestellte Cybersicherheitsplattform mit größerem adressierbarem Markt.

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US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus

Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.

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US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus

Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.

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