Beobachtetes Signal · 29. Sept. 2026 · Industry Development · Quelle: PocketGamer.biz · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
eGames Lab treibt Wachstum der portugiesischen Spieleindustrie
eGames Lab, ein Konsortium aus 22 Organisationen, darunter kommerzielle Unternehmen, akademische Einrichtungen und Regierungsstellen, hat die portugiesische Spieleindustrie seit seiner Gründung 2022 deutlich gestärkt. Der Branchenumsatz wuchs von 20 Millionen Euro auf über 100 Millionen Euro bis Ende 2025. Das Konsortium errichtet vier Gaming-Hubs in Portugal, Madeira und den Azoren, um Zusammenarbeit und Scale-up-Unterstützung zu fördern. Partnerschaften mit DevGAMM, APVP und Unicorn Factory zielen darauf ab, ein umfassendes Ökosystem zu schaffen. Der Projektmanager betont den Wandel von fragmentierter Indie-Entwicklung zu einem dynamischen Hub mit Erfolgsgeschichten wie Redcatpig und Infinity Games. Zukünftig sollen Erfolge konsolidiert und die Skalierungsfähigkeiten verbessert werden.
Das Wachstum der portugiesischen Spieleindustrie ist für das Gaming- und Werbeökosystem relevant, aber die Nachricht betrifft nicht direkt AdTech oder MarTech. Es könnte indirekte Auswirkungen auf In-Game-Werbemöglichkeiten haben.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- eGames Lab ist ein Konsortium aus 22 Organisationen, gegründet 2022.
- Der Umsatz der portugiesischen Spieleindustrie stieg von 20 Millionen Euro auf über 100 Millionen Euro bis Ende 2025.
- Vier Gaming-Hubs werden in Portugal, Madeira und den Azoren eingerichtet.
- Die DevGAMM Lisbon Besucherzahl wuchs von 400 (2022) auf über 1.200 im November 2025.
- Infinity Games zahlte seine Förderung innerhalb eines Jahres zurück.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“international publishers, such as Miniclip and Saber Interactive, that had opened offices in Porto...”
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Brasiliens Games-Branche stärkt globale Präsenz
Brasiliens Games-Branche fördert aktiv ihre globale Präsenz durch Veranstaltungen wie das BIG Festival, die Gamescom LATAM und internationale Messen. Das Exportprogramm Brazil Games, in Partnerschaft mit Abragames und ApexBrasil, hat brasilianische Studios zu großen Events weltweit gebracht, darunter die Gamescom und die Tokyo Game Show. Auf der Tokyo Game Show 2026 hatte Brasilien mit 31 Unternehmen, 12 spielbaren Titeln, 21 Studios und 55 Delegierten seine bisher größte Präsenz. Die Branche ist bekannt für Co-Development- und Outsourcing-Dienstleistungen. Ein neuer Rechtsrahmen wird etabliert, um das Wachstum zu unterstützen, und der Brazil Games Accelerator beherbergt bereits 40 Studios. Abragames-Präsident Rodrigo Terra betont den Aufbau des 'Globalen Südens' und erwartet, dass bis Ende 2027 80% der Unterstützungsmechanismen eingerichtet sind.
Britische Games-Industrie setzt auf Wachstum durch verstärkte staatliche Unterstützung
UKIE-CEO Nick Poole und TIGA-CEO Richard Wilson analysieren die Stärken und Herausforderungen des britischen Gaming-Sektors im Hinblick auf ein starkes Jahr 2026. Die Verbraucherausgaben erreichten 2025 beeindruckende 8,76 Milliarden GBP, während die Beschäftigung auf 27.347 Arbeitsplätze sank und die Gründung neuer Start-ups drastisch zurückging. Branchenverbände verweisen auf akuten Fachkräftemangel, eine Finanzierungslücke für Studios beim Übergang von der Mikro- zur Mittelgröße sowie den Bedarf an verbesserten Steuervorteilen. Die Regierung hat 30 Millionen GBP zugesagt, darunter 28,5 Millionen GBP für den UK Games Fund. Maßnahmen wie die SIC-Code-Klassifizierung und die Einstufung als Frontier Industry werden begrüßt, während Verbände eine Aufstockung der Video Games Expenditure Credit fordern, um weiteres Investment und Wachstum zu generieren.
MENA-Staaten forcieren Aufbau eigener Gaming-Industrien bis 2030
Regierungen im Nahen Osten und Nordafrika – angeführt von Saudi-Arabien, den VAE, Marokko und Ägypten – etablieren Gaming als strategische Nationalsäule bis 2030 (Dubai bis 2033). Saudi-Arabien dominiert die Entwicklung mit über 38 Mrd. USD via Public Investment Fund (PIF) und Savvy Games Group, ergänzt durch Mega-Deals wie die 55 Mrd. USD schwere EA-Übernahme. Während die VAE auf Infrastruktur- und Accelerator-Modelle setzen (GameForward in Dubai) und Marokko EU-gestützt 3 Mrd. USD Umsatz anvisiert, verfügt Ägypten über eine große Nutzerbasis, jedoch ohne staatliche Strategie. Dem massiven Kapitaleinsatz stehen operative Risiken gegenüber: Fachkräftemangel, geopolitische Volatilität sowie die Hürde, nachhaltige eigene Intellectual Property (IP) zu etablieren. Dennoch transformiert die Region das globale Gaming-Ökosystem grundlegend.
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