Beobachtetes Signal · 23. Jan. 2020 · M&A · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Divimove und TUBE ONE Networks fusionieren zu europäischem Digitalstudio
Das Online-Video-Unternehmen Divimove und die Gesellschafter von TUBE ONE Networks haben Verträge zur Fusion unterzeichnet, um ein integriertes, länderübergreifendes europäisches Digitalstudio und Talent-Network zu schaffen. Die Wettbewerbsbehörden in Deutschland und Österreich gaben am 21. Januar 2020 grünes Licht. Die kombinierte Gruppe bündelt Divimoves Produktions- und Distributionskompetenz mit dem Influencer-Netzwerk von TUBE ONE Networks in acht europäischen Märkten, unterstützt durch Ressourcen der RTL Group und das UFA X Studio. Divimove-CEO Tobias Schiwek leitet das Führungsteam, während Mark TUBE ONE Networks weiterführt und an Schiwek berichtet; Mitgründer Denis Müller bleibt an Bord. TUBE ONE Networks repräsentiert rund 250 Artists mit über 300 Millionen YouTube-Views sowie Reichweiten auf Instagram, TikTok und Facebook. Das neue Unternehmen beschäftigt über 240 Mitarbeiter und schreibt mehr als 20 offene Positionen aus.
Bedeutende Konsolidierung im europäischen Influencer-Marketing sowie im Segment der Digitalstudios und Talent-Networks mit starkem grenzüberschreitenden Wachstum unter dem Dach der RTL Group.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das deutsche und das österreichische Kartellamt genehmigten den Zusammenschluss am 21. Januar 2020.
- Divimove und TUBE ONE Networks fusionieren zu einem integrierten, grenzüberschreitenden europäischen Digitalstudio und Talent-Network.
- TUBE ONE Networks bringt rund 250 Artists, über 300 Millionen YouTube-Views sowie starke Reichweiten auf Instagram, TikTok und Facebook ein.
- Das kombinierte Unternehmen beschäftigt über 240 Mitarbeiter und plant die Besetzung von mehr als 20 offenen Vakanzen.
- Das Management-Team besteht aus CEO Tobias Schiwek (Divimove) und Mark Lucht (TUBE ONE), der an Schiwek berichtet; Co-Gründer Denis Müller bleibt im Unternehmen.
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RTL-Quiz 'Wer wird Millionär?' erreicht Top-Quote bei Jüngeren
Am Mittwoch stand bei RTLs spezieller '3-Millionen-Euro-Woche' von 'Wer wird Millionär?' das Format ganz im Zeichen von Rentner-Kandidaten. Dies zog 520.000 Zuschauer im Alter von 14 bis 49 Jahren an und bescherte dem Sender einen Marktanteil von 18,2 Prozent in dieser Zielgruppe – der höchste seit Januar. Insgesamt sahen 2,75 Millionen Menschen zu, womit RTL der erfolgreichste Privatsender war. Im Gegensatz dazu enttäuschten Vox mit der 'Stern TV Reportage' und RTLzwei mit 'Love Island VIP'. Die Spezialwoche endet am Donnerstag mit dem Finale.
Wow startet in Österreich, Bundle mit RTL+ geplant
Sky X wurde in Österreich durch Wow ersetzt. Der Streamingdienst, im Besitz von Sky Deutschland (kürzlich von RTL übernommen), startete am 7. Oktober 2026 in Österreich. Wow bietet mehr Geräteunterstützung, individuelle Profile, personalisierte Empfehlungen, intelligente Suche und eine Merkliste. Ein Bundle aus Wow und RTL+ ist innerhalb weniger Wochen geplant, aber noch ohne konkretes Datum. Derweil geht der Rechtsstreit zwischen ORF und Ex-Direktor Roland Weißmann weiter, wobei 3.820 sichergestellte Chats Weißmann entlasten sollen. Das Medienpaket der österreichischen Regierung ist vorerst gescheitert, weil ÖVP auf Gratiszeitungen bestand. Zudem wurde Journalist Michael Bonvalot vorübergehend festgenommen, was rechtliche Schritte nach sich zieht.
The Voice mit Streaming-Rekord, Babylon Berlin stark
Die Programmmarken-Ausweisung der AGF für die Kalenderwoche 39 (21.-27. September 2026) zeigt, dass 'The Voice of Germany' mit 511.000 eindeutigen Zuschauern auf Joyn einen neuen Streaming-Rekord aufgestellt hat und damit erstmals seit Einführung der Kennzahl im Jahr 2024 die Halbmillionen-Marke überschritt. Es war die stärkste Joyn-Marke der Woche. Unterdessen führte die ARD-'Sportschau' mit 1,767 Millionen Zuschauern das gesamte Streaming-Ranking an, begünstigt durch das Länderspiel der deutschen Nationalelf gegen Griechenland, dicht gefolgt von 'Babylon Berlin' mit 1,75 Millionen, das weiterhin das gefragteste Fiction-Angebot blieb. Auch RTLs 'Oktagon MMA' meldete außerhalb der Top 20 einen Streaming-Bestwert. Die Daten umfassen Streaming auf den eigenen Plattformen der Anbieter, ohne YouTube und soziale Netzwerke, und stellen Nettoreichweiten dar, nicht durchschnittliche Sehbeteiligung.
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