Beobachtetes Signal · 25. Feb. 2026 · Lawsuit · Quelle: State of Streaming · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
Disney verklagt Sling TV wegen flexibler Streaming-Tagespässe
Disney hat eine Klage gegen Sling TV eingereicht, da die neuen kurzfristigen Streaming-Pässe des Anbieters gegen bestehende Verbreitungsverträge verstoßen sollen. Sling TV bietet damit tages- oder wochenweise Zugriffe auf Sender wie ESPN ab 5 US-Dollar an, was laut Disney ohne dessen Zustimmung geschah und gegen die Pflicht zu monatlichen Abonnements verstößt. Sling TV bezeichnete die Klage als unbegründet. Vor dem Hintergrund sinkender Abonnentenzahlen – zuletzt verlor Sling mehr als 100.000 Nutzer in einem Quartal – dienen die flexiblen Optionen offenbar der Gewinnung Gelegenheitszuschauern. Der Streit erinnert an einen ähnlichen Rechtsstreit mit Verizon aus dem Jahr 2015 und verdeutlicht den branchenweiten Konflikt um die Anpassung klassischer Bündelungsverträge an moderne, flexible Streaming-Geschäftsmodelle. Parallel ist Disney mit einer Kartellklage von Fubo konfrontiert, die ebenfalls Sport-Streaming-Pakete betrifft.
Dieser Rechtsstreit zwischen einem grossen Content-Inhaber und einem Streaming-Distributor könnte Präzedenzfälle für die rechtliche Behandlung kurzfristiger Streaming-Pässe in Verbreitungsverträgen schaffen und somit die Bündelung, Distributionsmodelle sowie die Preisgestaltung im gesamten Connected TV-Ökosystem nachhaltig beeinflussen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Disney verklagt Sling TV wegen kurzfristiger Streaming-Tässe und verweist auf vertraglich vereinbarte Monatsabonnements.
- Die Pässe ermöglichen den täglichen oder wöchentlichen Zugriff auf Sender wie ESPN für ab 5 US-Dollar.
- Sling TV weist die Klage als unbegründet zurück und will flexible Zugangsoptionen verteidigen.
- Sling TV verlor in einem kürzlich abgelaufenen Quartal über 100.000 Abonnenten.
- Disney führte 2015 bereits einen ähnlichen Rechtsstreit gegen Verizon bezüglich flexibler Senderpakete und sieht sich zudem einer Kartellklage von Fubo ausgesetzt.
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Sling TV startet nach Gerichtssieg 1-Dollar-Tagespass und fordert Disney heraus
Sling TV, eine Tochtergesellschaft von Dish Network, hat den Preis für seinen Day Pass nach einem juristischen Erfolg gegen Disney auf 1 US-Dollar gesenkt. Ein Bundesrichter lehnte Disneys Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen die kurzzeitigen Day-, Weekend- und Week-Passes ab, da kein unersetzlicher Schaden nachgewiesen sei. Das Gericht wertete die Definition des Begriffs 'Subscriber' in der Verbreitungsvereinbarung als flexibel genug für Kurzzeitnutzer. Sling feiert den Schritt als Sieg für die Verbraucherwahl, während Warner Bros. Discovery bereits eine ähnliche Klage eingereicht hat. Die aktuelle Carriage-Einigung zwischen Dish und Disney läuft in weniger als einem Jahr aus. Sling positioniert das Angebot vor allem für reichweitenstarke Sportereignisse, bei denen die Entbündelung von TV-Paketen besonders hart umstritten ist.
Sling stellt kurzfristige Pässe ein
Sling TV hat seine kurzfristigen 'Sling-Pässe' eingestellt, die es Nutzern ermöglichten, für ein bis sieben Tage zu abonnieren. Die im August 2025 eingeführten Pässe umfassten Tages-, Wochenend- und Wochenoptionen zu Preisen von 4,99 $, 9,99 $ bzw. 14,99 $. Der Start zielte auf Cord-Cutter während der Football-Saison ab, stieß jedoch auf rechtliche Herausforderungen durch Disney und Warner Bros. Discovery, die DISH, die Muttergesellschaft von Sling, wegen Vertragsverletzung verklagten. Die Klagen haben wahrscheinlich zur Einstellung der Pässe beigetragen, obwohl kein offizieller Grund genannt wurde. Sling kehrt nun zu seinem Standardangebot zurück: Orange, Blue, kombiniert Orange & Blue sowie die neueren Basic-Pläne (19,99 $/Monat).
TV-Quoten: Tatort fällt unter 10-Millionen-Marke
Der Artikel berichtet über die deutschen TV-Quoten am Wochenende, mit Fokus auf das Aufeinandertreffen des Nations-League-Spiels (Griechenland gegen Deutschland) bei RTL und der neuen 'Tatort'-Folge im Ersten. Das Fußballspiel erreichte in der ersten Halbzeit 9,35 Millionen Zuschauer, während der 'Tatort' mit 5,32 Millionen unter den üblichen Premierenwerten blieb. Die zweite Halbzeit übertraf die 10-Millionen-Marke und steigerte den Gesamtschnitt auf 10,13 Millionen. Weitere Highlights: 'Wilsberg' gewann den Samstag im ZDF, 'The Voice of Germany' überzeugte bei ProSieben, und die NFL erzielte starke Quoten auf Nitro. In den Streaming-Charts führt 'East of Eden' bei Netflix, 'Kill Jackie' startet bei Prime Video, und 'Coven Academy' übernimmt die Spitze bei Disney+. YouTube wird von der 'heute-show' angeführt.
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