Beobachtetes Signal · 3. Feb. 2023 · Research · Quelle: CMSWire · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Kundendaten und Analytics als oberste Priorität für Service-Führungskräfte
Eine Gartner-Umfrage unter 283 Verantwortlichen für Customer Service und Support zeigt, dass Kundendaten und Analytics die wichtigsten Prioritäten zur Erreichung der Ziele darstellen. 84 Prozent der Befragten stuften Kundendaten und Analytics als sehr oder extrem wichtig ein, während 80 Prozent die Effektivität digitaler Kanäle nannten. Fast sechs von zehn planen die Verbesserung oder Automatisierung ineffizienter Prozesse, und 51 Prozent wollen Servicevolumen auf digitale Kanäle und Self-Service verlagern. Gartner-Analysten empfehlen Investitionen in vernetzte Datenlösungen wie Data Warehouses, Data Lakes und Voice of the Customer (VoC)-Plattformen, um eine einheitliche Kundensicht aufzubauen. Experten von Redpoint Global, Precisely und Tealium trugen Erkenntnisse zur Bewältigung der Datenkomplexität, zum Nachweis des ROI gegenüber CFOs und zur Operationalisierung von Kundendaten über Geschäftsbereiche hinweg bei.
Der Bericht beleuchtet die Gartner-Umfrageergebnisse zu Kundendaten und Analytics als Top-Prioritäten für den Kundenservice, was für MarTech-Anbieter relevant ist, jedoch keinen massiven Branchenumbruch darstellt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 84 % von 283 befragten Führungskräften im Kundenservice bewerteten Kundendaten und Analytics als sehr oder extrem wichtig für ihre Pläne.
- 51 % der Befragten planen die Verlagerung von Servicevolumen auf digitale und Self-Service-Kanäle.
- Knapp 60 % wollen mehr Ressourcen für die Verbesserung, Automatisierung oder Eliminierung ineffizienter Prozesse aufwenden.
- Gartner empfiehlt Investitionen in Tools wie Data Warehouses, Data Lakes und VoC-Plattformen für eine vernetzte Sicht auf den Kunden.
- 80 % der Führungskräfte nannten die Effektivität digitaler Kanäle als sehr oder extrem wichtig.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“according to a Gartner survey...”
“Ian Clayton, Redpoint Global’s chief product officer...”
“Emily Washington, senior vice president of product management at Precisely...”
“Ted Sfikas, senior director of digital strategy at Tealium...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Verndale startet AI-Visibility- und Content-Supply-Chain-Services
Verndale, eine Digitalberatung, hat neue Services eingeführt, die Marketern helfen, die Sichtbarkeit ihrer Marke in KI-generierten Antworten zu messen und zu verbessern. Da KI-Assistenten wie ChatGPT und Google AI Overviews zunehmend Recherche- und Kaufentscheidungen beeinflussen, müssen Marken wissen, ob sie in diesen Antworten erwähnt, empfohlen und korrekt beschrieben werden. Verndales Services umfassen eine AI-Visibility-Analyse, die echte Publikumsfragen über große KI-Plattformen testet und Lücken bei Markenerwähnungen und Zitaten identifiziert. Zudem bieten sie eine AI-Ready Content Supply Chain Assessment zur Optimierung der Content-Operationen für die KI-Ära. Das Unternehmen zitiert Forschung von SparkToro, wonach 68% der Google-Suchen ohne Klick enden, und Gartner, wonach 45% der B2B-Käufer generative KI für Kaufrecherchen nutzen. Eine Fallstudie mit der Quinnipiac University zeigte deutliche Verbesserungen bei Content-Optimierung und KI-Bereitschaft durch gesteuerte Agenten-Workflows.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
KI-Startups in der Token-Reseller-Falle
Eine Analyse von Trending Topics beleuchtet eine strukturelle Herausforderung für KI-Startups: Sie agieren oft als Token-Wiederverkäufer mit geringen Margen, vergleichbar mit Zwischenhändlern, statt als klassische Software-Unternehmen. Anhand eines fiktiven Sport-App-Beispiels wird veranschaulicht, wie Kosten für App-Store-Gebühren, Token-Verbrauch und KI-Funktionen für Gratisnutzer die Gewinne schmälern. Laut einer Marktstudie machen Inferenzkosten durchschnittlich 23 % des Umsatzes skalierender KI-Firmen aus, die Bruttomargen liegen bei rund 52 % gegenüber 78–80 % bei klassischem SaaS. Der Artikel diskutiert, wie Anbieter wie OpenAI und Anthropic Preissetzungsmacht besitzen und dass Startups wie Cursor in eigene Infrastruktur investieren, um die Abhängigkeit zu verringern, was jedoch für die meisten nicht machbar ist. Neoclouds werden als nicht zielführend für das Kernproblem gesehen. Eine Gegenposition argumentiert, dass sinkende Inferenzkosten die Margen verbessern könnten und KI-native Startups bereits Marktanteile erobert haben. Abschließend werden Strategien empfohlen, wie proprietäre Daten, Workflow-Integration und Kostenoptimierung.
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